Sonntag, 23. September 2007

Beim Apfelsaft herstellen

Heute war ich wieder bei einer Aktion dabei, wo man erstens"Obst satt essen "konnte, zum anderen bei der Zubereitung von frisch gepresstem Apfelsaft mithelfen durfte.
Hier erklärte der Obstbauer im Gelände den Teilnehmern welche Obstsorten in seiner Plantage wachsen.

Eine richtige Einweisung zum Obstpflücken folgte danach und dann durften die Gäste sich ihre kleinen Körbchen mit Äpfeln voll pflücken, das war ein Gaudi, besonders für die Kinder.

Wieder im Obsthof angekommen, wurden schon vorbereitete, ausgesuchte Sorten Äpfel in einer großen Wanne gewaschen. Das besorgten die Kinder mit großem Eifer.


Dann wurden die gewaschenen Äpfel in den Muser gefüllt und mit einem lauten Getöse vermust. Spannende Angelegenheit war das.

Als die Äpfel diese Prozedur hinter sich hatten, sahen sie nunmehr so aus, sie schmeckten schon in diesem Zustand sehr gut.

So ging es dann weiter, das Mus wurde in Tücher geschichtet, die von einem Metallring umgeben waren, dann wurden die vier Zipfel übereinander geschlagen und der Ring entfernt, mit einem Holzbrettchen beschwert, die nächste Schicht wurde draufgestapelt.


Bis zu 10 Lagen wurden übereinandergelegt und dann zusammen gepresst, mit Strom natürlich.

Der fertige Saft lief in einen großen Kanister mit einem kleinen Hahn, so konnte der Saft sofort entnommen und gleich getrunken werden.

Hmm, hörte man von allen Verkostern. Zu dieser Aktion hat eine Organisation aufgerufen, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Kaiserstuhl Produkte einem breiten Publikum näher zu bringen, ihnen zu zeigen wie und wo die täglichen Dinge wachsen. Ganz nah, nämlich im nächsten Dorf. Da fantastisches Wetter war, kamen viele Leute, um sich an einem köstlich frischen Saft zu erquiken, genau so war es geplant. Ein wenig Reklame selbstverständlich auch für den Obstbauern mit seinem Hofladen, der gern aufgesucht wurde.

1 Kommentar:

Barbara hat gesagt…

Das sind immer sinnvolle Aktionen für beide Seiten, Produzent und Konsument! Wir holen uns auch jeweils den frischen Apfelsaft bei unserem Obstbauer im Dorf. Die 10L unpasteuriesierten Saft reichen jeweils knapp für eine Woche. Und je nach Sorte, schmeckt der Apfelsaft wöchentlich wieder anders.