Montag, 20. Mai 2013

Heutiger Mühlentag

Wir waren heute zum Mühlentag in Tiengen am Tuniberg und zwar in dieser Mühle:





Es war dermaßen voll, es ging im Kriechgang durch die Räume.


Die Mühle ist schon sehr alt, von1705, heute natürlich alles mit Strom betieben, verbunden mit einem ziemlichen Geräuschpegel.





Die Kinder konnten mit Muskelkraft ihr eigenes Müsli pressen, bzw. mahlen.


Verschiedene Mehle wurden vorgestellt, und andere Produkte, die das Brotbacken bereichern sollen.

Im eigenen Mühlenladen konnte man diverse Mühlenangebote kaufen, wir haben auch etwas gekauft. Geduld mußte man schon haben, an der Kasse standen Schlangen, ich glaube, die Leute sind auch wieder froh wenn alles vorbei ist.




Bei der Rückfahrt bestiegen wir in Opfingen noch einen Turm, von dort hatten wir diesen Blick auf den Belchen. Stürmisch war es dort oben.



Zur anderen Seite ein Blick auf den Kaiserstuhl, keinesfalls sonnig.



Von diesem Hofcafe, mitten in den Reben, nahmen wir leckeren Kuchen mit, alles aus eigener Herstellung. Da es aussichtslos war, im Cafe selber einen Platz zu bekommen, haben wir den Kuchen mitgenommen. Ich habe mir ein Stück Bienenstich ausgesucht und der Reinhard Schwarzwälder Kirsch, mein Urteil: Selten so guten Bienenstich gegessen, wirklich frisch und sehr leicht, fast keine "Kalorien", ha, ha.






Auf der Suche ....

.... ja, wir waren gestern auf der Suche nach Orchideen. Das Wetter so la, la aber es ging. Aber schaut selbst, so begannen wir unseren Marsch:


Nicht so ganz sauber, aber immerhin trocken. Im Hintergrund sah man den Schwarzwald relativ klar, das verheißt in der Regel nichts Gutes, nämlich Regen.

Rechts und links des Weges gab es immer wieder Buntes zu sehen:


Hier an den Böschungen findet man öfter Lilien, das belebt so eine Böschung sehr.
Der Wiesenbocksbart/Tragopogon orientalis belebt ebenfalls so eine Böschung.

Nein, nein dies ist noch keine Orchidee sondern die Esparsette/Onobrychis vicifolia, eine Futterpflanze, dafür sieht sie aber sehr edel aus.

Da sind wir nun angekommen, dies ist die Orchideenwiese. Im Hintergrund die Vogesen im Tal liegend der Kaiserstuhlort Achkarren, mit einem gut ausgestattetem Weinbaumuseeum.

Da waren sie nun, die Orchideen, hier die Brandorchidee/Orchis ustulata. Sehr viel Exemplare standen auf der Wiese. Ebenfalls dicht verteilt, das Helmknabenkraut/Orchis militaris, dass nun folgt:


Ich bin nicht sehr weit in die Wiese gegangen, einmal weil es nass war, und weil wir Zeckengebiet sind und ich meistens befallen werde.

Auch die Reben haben,trotz ungemütlichem Wetters, Sprünge gemacht man kann schon die "Gescheine" erkennen.

An einigen Stellen groß vertreten, die Wilde Resede/Reseda lutea, Farbton gelblichgrün.
Obwohl es immer so aussah als käme gleich ein fürchterliches Unwetter, sind wir doch trocken zu Hause gelandet. Fast drei Stunden waren wir unterwegs und brachten natürlich einen großen Hunger mit.

Heute wollen wir, weil Mühlentag ist, eine Mühle in der Nähe besuchen, es ist die Jenne-Mühle in Tiengen.
















Sonntag, 19. Mai 2013

Sonnenbaden......

..... das war gestern, da gab es Sonne im Überfluss. Wer da die Gelegenheit zum Sonnenbaden in meinem Garten und sonst wo genutzt hat, will gerne zeigen.

Welches Angebot, wird diese Biene denken, da muß man einfach abtauchen.

Diese Späte Großstirnfliege/Scaeva pyrasti liebt eher eine lila Blüte, jedem das Seine.

Hier muß man schon genau schauen, ja was gibt es denn da?? Die nun folgende Biene.


Zum Glück ist die Auswahl an Farben üppig, da findet man gleich was man sucht, nämlich mal etwas in Weiß.

Wer sagt denn, dass nur Enten " die Köpfchen unter Wasser und die Schwänzchen in die Höh halten ", hier übt sich eine Fliege darin. Oder wollte sie auch einen braunen Bauch bekommen?

Die zwei Fliegen nutzten das tolle Wetter, um an den Nachwuchs zu denken.

Hier schaut jemand ganz keck in die Welt, eine Zikade, es hat ihr gefallen.



Meine Pflanzen haben enorme Fortschritte gemacht. Kann man es erkennen??
Das erste Foto ist der Ansatz einer Gurke. Gefolgt von der Blüte der Erbse und zum Schluss, eine Tomatenblüte.

Am Nachmittag stand eine Radtour auf dem Programm. Die wenig blühenden Wiesen die es noch, muß man schon suchen. Der Klappertopf steht in voller Blüte.
Am PC entdeckte ich dann auch noch eine Sonnenanbeterin, eine Florfliege.

Das Rotklee so schon leuchten kann, habe ich gestern ganz neu erlebt.

Der hebt sich doch toll von all dem Bunten ab.

Wieder zurückgekommen, machte ich noch eine Runde durch den Garten. Die kleinen Insekten, Käfer usw. hatten zum Teil schon ihre Nachtquartiere bezogen. Meinen Lieblingskäfer habe ich, gut getarnt in einem roten Blütenansatz, doch entdeckt.

Gerade wird es bei uns etwas heller, was daraus wohl wird??
Ich werde jetzt erst mal Spargel schälen, denn jetzt ist die Zeit dafür. So frisch gibt es ihn nur am Kaiserstuhl, er wurde in der Früh gestochen.
Allen Lesern noch ein schönes Fest.

















Montag, 13. Mai 2013

Muttertag im Wald

Schon länger wollten wir einen Skulpturenpfad besuchen, da schien uns der gestrige Tag gerade geeignet zu sein. Nachdem wir fein gegessen hatten und sich sogar die Sonne zeigte, machten wir uns auf den Weg nach Freiburg, immer mit den Öffentlichen.
Die Stimmung sank leicht als wir die ersten Regentropfen sahen. Aber in Freiburg angekommen bot sich ein ganz passables Wetter, wir fuhren in den besagten Wald mit den Skulpturen, die Sonne kam raus.

Dies war die erste Skulptur, sie symbolisierte Freiheit und Gefangenschaft. Aufgeteilt in verschiedenen Bildern.



IHN lies man wieder frei, beachtenswert die feine Schnitzerei der Hand. Für uns sehr beeindruckend wie die Künstler es schafften, solche ausdrucksstarken Feinheiten aus dem Holz herauszuholen.


Hier schlägt jedes Kinderherz höher. Die Dinos und Drachen waren bis zu 5 m hoch und sehr furchteinflössend.


Ein schlafender Riese, wir liessen ihm seine Ruhe und zogen weiter.

Lächlen mußten wir bei dieser Figur, sie stellte den " Hexenschuss " dar, sehr quälerisch, um nicht zu sagen grausam.

Das fand auch dieser Herr, der etwas mürrisch in die Welt schaute, obwohl die Sonne schien.

Einen kleinen Ausflug in die Märchenwelt, Schneewittchen grüßte vom Baum. Das gefiel aber der bösen Schwiegermutter garnicht, wie man nun sehen kann.

Griesgrämig und verhutzelt muss sie ihre Niederlage eingestehen.

Gekämpft wurde auch, die Jugend beim Kräftemessen.

Darüber kann dieser Herr nur lächeln.

Dieser Biber bekam ungewollt einen ausdrucksstarken Gesichtsausdruck, denn ein Vogel hatte ihn bekleckert und seinem Auge Lebendigkeit verliehen.

Magengrimmen hat wohl dieser Herr, jedenfalls rieb er ihn sanft.


Dann gab es da auch noch Wichtel und Zwerge die sich im Wald herumtrieben, versuchten sich zu tarnen, aber wir haben sie entdeckt.
Es war ein schöner Rundgang, bei dem es noch viele, viele Skulpturen zu sehen gab, hier nur eine geringe Auswahl.
Wir beschlossen, auf Grund des Sonnenscheins, zur übernächsten Haltestelle zu laufen. Wir mußten schnellstens das Programm ändern, denn ein Regenschauer kam mit einer Geschwindigkeit daher, dass wir es gerade noch in das nächste Haltehäuschen schafften. Bald kam die Strassenbahen und wir fuhren weiter nach Ihringen, da angekommen schien die Sonne wieder, richtiges Aprilwetter, dabei haben wir die Eisheiligen.