Samstag, 26. Januar 2008

Meine Geduld hat sich gelohnt

Heute gab es bei uns Nebel und es war kalt. Ich hatte keine rechte Lust, mit meinem Mann einen Spaziergang zu machen. Er ging alleine und ich vertiefte mich in eine ganz spezielle Musik, die ich sehr liebe, es ist "Jüdische Klezmer Musik".
Aber plötzlich zeigte sich die Sonne, ich war ganz überrascht. Die Vögel kamen dauernd ans Haus, um zu fressen. Da packte mich der Ehrgeiz, es doch auch mal mit Vogelbildern zu versuchen, ich habe kein Tele. So versteckte ich mich im Zimmer hinter einer großen Pflanze, rückte ganz nah ans Fenster, hielt die Kamera am Anschlag und war bereit. Die Vögel waren anfangs skeptisch, aber der Hunger und die feinen Nüsse siegten, das kam dabei heraus:



Blitzschnell schnappte sich diese Kohlmeise ein Stückchen Nuß und fort war sie. Nun war das Eis für die anderen gebrochen, es kamen immer mehr.






Auch diese kleine Blaumeise hat ihre Scheu überwunden und kam auch an den reichlich gedeckten Futtertisch. Zunächst noch ein kritischer Blick, ein scheues Umsehen, dann aber ran.

Es hat schon eine Weile gedauerd bis diese Fotos im Kasten waren, steife Hände, wackelige Knie hatte ich anschließend, aber es hat sich für mich gelohnt, danke an die Vögel.

Dann bin ich doch noch mit dem Rad fortgefahren. Die Sonne kämpfte mit dem Nebel. Mal war sie stärker, mal der Nebel.

Es gab sehr schöne Lichteffekte, dieser Feldweg gefiel mir so gut.

Bald, nachdem ich wieder zu Hause war, verabschiedete sich die Sonne mit dieser Flut von Rot.

Kommentare:

Wurzerl hat gesagt…

Ja, die kleinen Piepmatze, sie faszinieren uns doch täglich, die Vorstellung sie mit Klezmer-Musik zu beobachten, hat was!
Die anschließenden Fotos sind jedes für sich ein kleines Meisterwerk. Schön!
Ganz lieber Gruß vom Wurzerl

NaturEllas Schatzkiste hat gesagt…

Liebe Edith,
das zu lesen freut mich. Ich hatte es auch schon drauf mich so heimlich auf die Lauer zu legen und die Vögel zu fotografieren. Ist in meinem Blog auch festgehalten. Der Balkon sieht aber nach solchen Fressatacken saumäßig aus. Wenn sie ihren Dreck selber wieder beseitigen würden, wäre ich noch glücklicher. (Ich gebe ihnen trotzdem immer wieder was)

Einen schönen erlebnisreichen Sonntag wünsche ich Dir

Ella

Landladyscraftsandgardening hat gesagt…

das letzte Foto ist traumhaft geworden! Genau im richtigen Moment abgeknipst.LG Chrissi

Wurzerl hat gesagt…

Liebe Edith, vielen Dank für Deine "Aufklärung", wieder etwas dazugelernt. Dieses Allium scheint nicht sehr verbreitet zu sein, ich fand es weder im Godet Pflanzenführer, noch in den Gartenenzyklopädien.Werde gleich mal googeln, wie das Schönchen aussieht.
Einen schönen Gruß soll ich Dir und GG bestellen, von meinem Garten, er wird sich geehrt fühlen, wenn er für Euch aufleuchten darf.
Lieber Gruß vom Wurzerl

sisah hat gesagt…

Ich kann mir nicht helfen,aber Deine Fotos lassen mich schon etwas Frühling spüren, er ist auf dem Wege! Deine Fotos sind gelungen, ich weiß, wie schwierig es ist, Meisen ohne Tele auf den Chip bannen zu wollen. Mir ist´s nur bei den Schwanzmeisen gelungen, die nicht ganz so scheu sind wie die anderen Meisen, die eine wesentlich größere Fluchtdistanz haben.
LG
Sisah

Bek hat gesagt…

Wirklich schoene Fotos. Ich bisher leider nicht soviel Glueck mit den Vogelaufnahmen gehabt wie du. Vor allem der Sonnenuntergang ist wunderschoen. Ich war gestern Abend (Abend in Oesterr.) am Telefon mit meinen Eltern und auch dort war es angeblich ein knallroter Untergang.
LG, Bek

Gartenzauber 2008, Gartenidylle 07 hat gesagt…

Wie süß die Meisen,einfach schön!
bei mir fliegen die meisen direkt weg, wenn ich auf der Lauer liege.
LG Waltraud

Brigitte hat gesagt…

Liebe Edith,
ja, Klezmer-Musik, die mag ich auch, sie ist ja recht fetzig. Leider fehlt mir noch die Zeit, die Vögel zu beobachten, aber ich schau mir manches auf den blogs an, man muss wirklich nicht alles selber machen. Deine Fotos habe ich genossen!
Lieber Gruß, Brigitte

Ute hat gesagt…

Da hast du ja bedeutend bessere Fotos gemacht als ich! Ich habe mich auch eine Weile damit beschäftigt, die Vögel draußen mit der Kamera zu erwischen. Ich kann zwar an meiner Kamera ein Tele einschalten, doch habe ich kein Stativ und dann wackelt es doch sehr, wenn man nur mit der Hand hält. Es hat aber Spaß gemacht und ich konnte so manches über Vogelverhalten lernen. Z.B. das die Rotkehlchen immer erst am Nachmittag in der beginnenden Dämmerung kamen.
Liebe Grüße von Ute