Samstag, 11. August 2007

Endlich ohne Regen

Ein paar Regentropfen hatten sich noch im Netz einer meiner Wespenspinnen verfangen als ich am Morgen meine Wespenspinnen zählte, es sind 14 Netze, da sah ich dieses filigrane Netz.
Bei der Gelegenheit habe ich auch noch dieser kleinen Wildbiene das Leben gerettet, sie hatte sich gerade in ein Netz verfangen.
Aus Dankbarkeit lies sie sich vor lauter Schreck, auf meiner Hand nieder.


Weil nun endlich mal wieder die Sonne schien, waren wir mit dem Rad unterwegs. Die erste Station machten wir am kleinen Tümpel zwischen Ihringen und Wasenweiler. Dort herrschte reges Leben, die Libellen tummelten sich dort im Sonnenschein. Einen Plattbauch konnte ich einfangen, nein, nur als Foto.


Ein paar Radfahrer, aus dem Schwarzwald , interessierten sich für meine Fotos und wollten dann noch mehr über die Libellen wissen. So konnte ich ihnen anhand der Tätigkeiten am Tümpel vieles erzählen.
Einige Mosaikjungfern waren nämlich damit beschäftigt, eifrig ihre Eier auf den Tümpel und in die Algen zu legen. Andere wurden beinahe von lauernden Fröschen gefressen, wieder andere spielten "Fangen". Ich hatte das Gefühl, alle freuten sich über die Sonne, ich eingeschlossen.

Einem kleinen Jungen gelang es sogar, einen Frosch zu fangen, ihn genau anzuschauen, um ihn dann wieder springen zu lassen, seine Freude darüber war groß.

Wir fuhren weiter in Richtung Merdingen um dort zu dem Tankgraben zu gelangen. Aber vorher kamen wir an einer blühenden Wiese vorbei, da erbat ich mir "Fotozeit" aus, die mir mein Mann auch genehmigte.
Auf der Wilden Möhre ging es bunt zu, ich wußte garnicht, auf was ich meine Kamera richten sollte. Hier ein paar Beispiele.
Diese Wespe sass nun gerade nicht auf Wilder Möhre, sondern auf ich glaube Pastinak. Ihr spitzes Hinterteil sieht lustig aus.


Weil wir gerade bei "Hinterteil" sind, hier gleich nochmal eins, dies gehört zu der Igelfliege, einer Raupenfliege. Sie hat einen kleinen, kompakten Körper und ist interessant gepunktet und behaart, wie man sehen kann.


Die Krabbenspinne wollte sich gerade unter der Wilden Möhre verstecken, aber nichts da, ein Foto mußte her. Sie ist sehr klein und man muß schon sehr genau suchen um sie zu finden, aber man trifft sie . Ihre Beute erhascht sie dadurch, dass sie sich auf die Lauer legt, ganz still verharrt um dann blitzschnell zuzupacken. Ein lähmender Biss und die Beute ist ihr sicher. Netze bauen ist ihr fremd, es geht auch so. Dabei kann ihre Beute um vieles größer sein, als sie selbst.

Ja die Schwebfliegen sind auch überall am"Schweben" und sind auch immer wieder ein begehrtes Motiv.

Davon gibt es auch sehr viele Arten, schlankere und etwas stärkere, wie diese hier. Manche von ihnen können tatsächlich schwebend in der Luft stehen, leider ist mir davon noch kein Foto gelungen.

So leuchtend rote Oberschenkel können auch nicht so viele Bienen vorweisen. Ihr stehen sie super und machten mich auf sie aufmerksam.
Zuhause angekommen, machte ich gleich wieder einen Rundgang durch meinen Garten, stellte fest, es gibt viel zu tun. Der Regen hat alles spriessen lassen, um nicht zu sagen wuchern lassen.
Am Montag wird losgelegt, vielleicht gibt's dann eine neue Serie Bilder....

Kommentare:

Barbara hat gesagt…

Einfach geniale Bilder!! Wie klappt das mit fotografieren wenn auf dem Finger ein kleiner Besucher ist?
Schönen Sonntag und LG, Barbara

Wurzerl hat gesagt…

Igelfliege, wieder was gelernt. Auf meiner wilden Möhre tummeln sich so viele Insekten, aber solche Raritäten wie Igelfliegen hatte ich noch nicht, aber ich hatte ja auch noch keine Libellen-Akrobaten.
LG Wurzerl

Naturwanderer hat gesagt…

Hallo Barbara,

tja, wie macht man das mit dem Finger, ich habe eine kleine Kamera, die passt in eine Hand, dann kann ich mit der anderen knipsen, so einfach ist das :-)

Lieber Gruß
von Edith