Sonntag, 17. März 2013

Sommerausflug mit Kindergartenkindern 2009

Es regnet, es ist unangenehm, was macht man an solch einem Sonntag??
Man schaut in alte Fotos, das habe ich getan und einen wunderbaren Sommerspaziergang mit einer Kindergartengruppe gestartet. Dieser Ausflug war statt Sommerferienprogramm gedacht und möglichst viele Eltern dazu eingeladen. Weil es an diesem Tag sehr, sehr heiß war, wurde der Ausflug erst ab 17.00 Uhr angesetzt. Ich hatte deswegen auch einen Weg ausgesucht, wo es hin und wieder Schatten gab. Alle Fotos sind nicht von mir gemacht, mit Genehmigung der Fotografin darf ich sie zeigen.

Zunächst gingen wir ein Stück diesen speziellen Kinderpfad hoch, den "Wendelin Wiedehopf Kinderpfad".

Mit dabei, natürlich "Hummel Herta" mit ihren vorwitzigen Bemerkungen, sehr zum Vergnügen der Kinder und Erwachsenen.

Ein richtiges Foto gab es auch zum Ansehen mit den dazugehörenden Erklärungen.


Die Kinder hörten aufmerksam zu.


Den Löss galt es sehr genau zu untersuchen. Kann man mit dem Finger ein Loch in den Löss bohren?? Es ging, aber sehr schwer. Der Löss hat einen großen Anteil an Kalk, der so einer Wand eine gewisse Stabilität gibt, das konnten die Kinder gleich ausprobieren.


Wer ist als Erster oben?? Große Frage und großer Andrang, besonders bei den Jungen.

Hier entsteht gerade ein Graspüppchen, ich machte es so ganz nebenbei, ohne zu ahnen, welche Reaktion bei den Kindern entstand.

Hier das fast fertige Püppchen, es mußte noch gekürzt werden, danach erhob sich eine Bettelei um das Püppchen, was tun?? Ich drehte mich um und warf die kleine Puppe in die Luft, ein Junge fing das Püppchen auf und war stolzer Besitzer, sehr zum Ärger der Mädchen. Ein Sturm der Entüstung hob an, alle wollten ein Püppchen haben. Ich schlug vor, ich zeige es den Müttern und sie sollen sich darin üben. Das war ein Vorschlag der  sofort in Aktivitäten umsetzt wurde.

Bepackt mit reichlich Material ging es weiter. Es kam dann ganz anders.

Wir machten unter einem schattigen Kirschbaum Rast und da gab es soviel zu erleben, die Kirschen wollten gegessen werden. Gleich daneben war eine Pferdekoppel, sie war nicht belegt, und mitten auf der Wiese eine einsame Hütte, wer da wohl wohnt?? Das wurde gleich mal gelüftet, es gab ein ziemlich verwahrlostes Innenleben mit Gestank, wie die Kinder uns berichteten. Manche haben sogar ein "Gespenst" gesehen. Die Püppchenbastelei war vergessen.

Langsam gingen wir wieder Richtung Kindergarten, immer wieder wurde etwas entdeckt und erklärt, Blumen gepflückt, leere Schneckenhäuser gesucht.

Diesen schönen Blumenstrauss haben mir die Kinder gesucht. Ich nutzte die Gelegenheit dazu, auch die Eltern ein wenig mit in das Geschen einzubinden, indem ich einzelne Blumen heraus zupfte und nach ihren Namen fragte. Es war wunderbar zu erleben, wie Kinder und Eltern sich dabei beteiligten, sie hatten fast alles gewußt, toll.


Mit viel neuen Erlebnissen ging es dann abwärts ins Dörfle, dort gab es im Kindergarten noch einen kleinen Umtrunk mit einem kleinen Imbiss in Form von Eis, da sagte niemand "nein".











1 Kommentar:

beetundhaus hat gesagt…

Ich fasse es nicht. Ihr geht dort schon kurzärmlig? Wir haben hier mit dem Schnee zu kämpfen.

Schöne Erinnerungsfotos. Du bist ja richtig in deinem Element. Die Kinder sind bestimmt immer begeistert. Ich weiß ja, wieviel Spaß es dir mit den Kleinen macht.

Liebe Grüße an euch von
bElla