Donnerstag, 6. August 2015

Totenkopf im Bienenstock ???

Heute kam unsere Nachbarin ganz aufgeregt zu uns:" Kommt mal schnell bei uns ist eine Monsteraupe," da ich nicht da war, eilte mein Mann rüber mit der Kamera und brachte dieses Foto mit:

Es ist die Raupe des Totenkopfschwärmers/Acherontia atropos den sie im Oleander gefunden hatten.
An dieser Stelle muß ich korrigieren, es war Sommerflieder an dem die Raupe sass. Gerade bekam ich den Hinweis, auch diese werden von der Raupe benutzt. Ein wenig mehr darüber zitiere ich aus meinem Schmetterlingsbuch: Die Raupe ist 10 - 12 cm und ausgestreckt 15 cm lang. Sie tritt in drei Farbvarianten auf.Meistens die gelbe Variante(Siehe Foto).
Futterpflanzen: Kartoffeln, Nachtschattengewächse,Liguster, Oleander. Der Falter schleicht sich in Bienenstöcke ein und saugt mit seinem sehr festen Saugrüssel bereits verdeckelte Honigzellen aus. Die Bienen kümmern sich in der Regel nicht weiter um den ungebetenen Gast. Offenbar besitzt der Falter eine geruchliche " Tarnkappe", die es ihm ermöglicht, unendeckt zu bleiben. Bei Zugriff gibt er gut hörbar knisternde Geräusche von sich. Wer noch mehr darüber erfahren möchte, klicke einfach mal bei Wiki an, da sieht man dann den Falter mit der "Totenkopfzeichnung".
Ich habe einen neuen Blog entdeckt mit interessanten Bildern und Geschichten:
Naturwunder 


Kommentare:

Elke hat gesagt…

Diese Raupe ist beeindruckend und der Nachtfalter (ich habe mal gegoogelt) ebenfalls. Ich lese übrigens gerade einen Roman über Maria Sybilla Merian, den ich demnächst in der Schreibstube auch besprechen werde. Da lerne ich gerade eine Menge über Raupen und Schmetterlinge bzw. über Butterfliegen und Sommervögel.
Liebe Grüße
Elke

SarahMorena hat gesagt…

Hallöchen,

ich hatte vor einigen Wochen einen Totenkopfschwärmer unter dem Deckel einer meiner Bienenbeuten sitzen. Einen Tag später war er weg. Hat sich wahrscheinlich den Magen voll geschlagen und ist weiter gezogen. ;-)

Viele Grüße,
Sarah =)