Donnerstag, 28. Mai 2015

Taufrischer Müllergarten

Eben bin ich durch meinen Garten gegangen und euch diese Fotos mitgebracht. Die Sonne scheint zwar, aber es ist noch kühl. Lehnt euch zurück und geht mit mir den Rundgang. Viele meiner Leser wissen es ja schon, ich betreibe einen Naturgarten, d.h. Blumen und Gemüse in Einklang mit der Natur ohne Spritz- und Düngemittel. Dabei kommt dann sowas bei raus:

                                         Ein kleiner Ausschnitt meines Wildblumenbeetes.

Während manche schon sehr um ihre Rosen und andere Pflanzen und Blumen bangen, weil eine Infasion von Blattläusen bevor steht, kann ich dem Ganzen gelassen ins Auge sehen, dies sind meine Helfer. Noch verborgen in den Eiern, die Marienkäferlarven, sie sind richtige Vielfrasse wenn sie ins Leben treten, das klappt immer.

Weil in meinem Garten auch die sogenannten "Unkräuter" ihren Platz finden dürfen, wimmelt es entsprechend von Insekten, hier eine Biene beim Frühstücken in der Zaunrübenblüte.


                        Einer anderen Biene schmeckt das Angebot des Storchenschabels besser.


                                                 Sonnenbäder werden auch nicht verachtet.

Meine Klematis, ein Geschenk einer Freundin, zeigt in diesem Jahr eine ausserordentliche Blütenpracht.

                                       Meine Glockenblumen ööfnen sich auch schon zaghaft.

                        Der Holunder wird auch nicht verachtet, auch er hat seine Liebhaber.

Sie ähnelt sehr dem Beinwell, aber sie ist es nicht, ich weiß leider nicht den Namen. Irgendwann bekam ich sie mal geschenkt, seitdem wuchert sie in meinem Garten. Wenn ich nicht immer wieder auslichte, wäre mein Garten eine blaue Blumenpracht und andere Pflanzen hätten keine Chane, das will ich natürlich nicht. Etwas Gutes kann ich ihr dennoch abgewinnen, sie ist umschwirrt von Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlingen.



                             
                             Gelbes im Garten belebt den Blick und strahlt Wärme aus.

                               Die Jungfer im Grünen will natürlich auch bewundert werden.

                                        Diese weiße Lichtnelke steht im Wildblumenbeet.

Ganz am Rande zum Nachbargarten sind einige Indische Scheinerdbeeren, giftig sind sie eigentlich nicht, schmecken aber scheußlich.

Petunien auf der Gartenbank beenden meinen Rundgang durch unseren Graten. Das Gemüse lies ich heute einmal weg, heute sollten es nur die Blumen sein. In anderen Blogs sehe ich sie öfter, die Blumen, da dachte ich, ich zeige auch mal welche.
























Kommentare:

Soni hat gesagt…

Wow Dein Naturgarten ist einfach wunderschön, ein absoluter Traum. Über diese kleinen Eier freue ich mich auch immer, die besten natürlichen Helfer, die man haben kann :-)

LG Soni

Elke hat gesagt…

Hallo liebe Edith,
na das ist doch immerhin mal was: keine Spinnen und Wanzen *kicher*. Also wenn es nach der Menge an "Unkräutern" geht, dann müsste ich auch genügend Insekten im Garten haben, die in der Lage sind Blattläuse zu vertilgen. Aber in diesem Jahr will das nicht so recht funktionieren. - Momentan ist es echt zu kalt für Ende Mai. Gerade eben kommt mal die Sonne durch. Das ist immerhin ein Fortschritt. Aber heute Morgen hatten wir gerademal 6°C auf dem Thermometer. Täglich guck ich jetzt nach meinem Salat, aber noch lässt er sich nicht identizieren. An die Karde glaube ich aber eher nicht. Sofern es morgen nicht regnet, will ich unbedingt wieder den nächsten ausgiebigen Spaziergang machen. Vielleicht mal wieder in das "Süße Gründchen".
Herzliche Grüße
Elke