Freitag, 4. Oktober 2013

Schwarzwaldsonne


Wir haben den Tag der Einheit dazu genutzt, einen Ausflug in den Schwarzwald zu machen. Da wir hier ein gutes Angebot des Regioverbundes haben, eine Regiokarte mit der man sowohl Bahn, Bus und Strassenbahn fahren kann, die Karte auch noch übertragbar ist, wird es sehr gut genutzt. Sehr weit kann man damit fahren, das kommt noch dazu.
So starteten wir mit dem Zug von Ihringen nach Freiburg.





Im Sommer ist es für junge Leute eine Herausforderung oben auf der Brücke zu sitzen und dem Zugverkehr zuzuschauen.

Mit der Strassenbahn Linie 1 ging es dann weiter bis zur Endstation Littenweiler. Vorbei am Schwabentor und anderen interessanten Gebäuden.




In Littenweiler stiegen wir in einen Kleinbus und fuhren nach Ebnet.
Von jetzt an ging es dann zu Fuss weiter, ungefähres Ziel Kirchzarten, wenn das Wetter mitmacht und wir motiviert bleiben.



Vom Waldrand aus sahen wir viele Baumstämme mit Pilzen. Sauber aufgeschichtete Holzstöße und es duftete köstlich nach Herbstlaub.


Ebenfalls am Wegesrand noch leuchtende Blumen und Beeren, oben Flockenblume unten Berberitzenbeeren.



Dann sahen wir einen sehr belebten Bauernhof, zunächst aus der Ferne, da mußten wir doch mal schauen, was es da gab. Glückliche Hühner auf dem "Baldenwangerhof" so der Name des Hofes. Kann man es den Hühnern nicht direkt abspüren? Hier fühlen wir uns wohl. Es gab einen fahrbaren Hühnerstall, der wurde immer dorthin verfrachtet, wo frisches Grün ist und die Hühner nach Lust und Laune scharren können.


Urig und sich "sauwohl" fühlend, auch die Schweine des Hofes, da liegt er, der Schwarzwaldschinken.




Kartoffel und auch Kürbisse waren schon z. T. geerntet, verkauft wurde nichts an diesem Tag. Wir hätten auch garnichts transportieren können, nur mit Rucksack. Es gab auf dem Hof noch viele Pferde, die Pferdeliebhaber hier untergestellt hatten. Viele Kühe waren ebenfalls auf den Wiesen, auch sie trugen Glocken um den Hals und veranstalteten ein nie aufhörendes Konzert, dass die keine Ohrenbeschwerden bekommen, wunderte uns schon. Es war sehr viel los auf dem Hof, Familien nutzten den Sonnentag, um mit den Rädern unterwegs zu sein, den Kindern Tiere zu zeigen die man auch noch füttern durfte, welch ein Erlebnis für die Kleinen.

Wir fühlten uns so prima, dass wir beschlossen bis nach Kirchzarten zu laufen, noch ca.3 km, das taten wir dann auch.


Ja so ein Bild findet man selten, Hühner die noch auf dem Mist scharren dürfen, das muss gezeigt werden.

Enge nette Gässchen durchwanderten wir und merkten garnicht, wie schnell wir in Kirchzarten waren.


Manche Wildblumen suchen sich die seltsamsten Orte aus, um zu blühen. So dicht an der Strasse, da werden sie wohl nicht so arg viel bewundert, denn die Autofahrer haben dafür leider keine Blicke, die müssen auf den Verkehr achten. Solche Dinge entdeckt man nur zu Fuss.


Auch in anderen Gärten blühen die Herbstastern in aller Fülle und werden gerne als Futterstelle angenommen, hier ein Admiral der sich eine Stärkung genehmigte.

Wir hatten Glück, der Zug kam bald und wir fuhren wieder zurück. Der Zug war so voll, viele Leute hatten das schöne Wetter genutzt, wir setzten uns ganz kess in die 1. Klasse sonst war nichts frei. Es wunderten uns schon, warum auf so einer Schwarzwaldstrecke es eine 1. Klasse gibt. Andere Leute machten es ebenfalls, die waren genauso "Fussmüde" wie wir.
Es war wieder ein wunderschöner Nachmittag.










Kommentare:

Elke hat gesagt…

Herrlich!!! Deine schönen Bilder sind Idylle pur - danke! Wir waren gestern auch unterwegs, in der City zwar, aber dort auf dem Unicampus und es war auch dort einfach wunderschön. Hatte ich nicht erwartet.
Liebe Grüße
Elke

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Wundervolle Fotos aus einer Welt, wo sogar die Tiere sich wohlfühlen dürfen. Das Fotos der beiden Säue ist der Hit! Man meint, sie lächeln zu sehen.
Und neidisch schaue ich auf voll erblühte Raublattastern samt Schmetterling, die hier nicht so richtig in die Gänge kommen.
LG
Sisah