Montag, 7. Oktober 2013

Eselstour durch den Kaiserstuhl


Heute habe ich eine zweistündige Eselstour durch den Kaiserstuhl gemacht. Seit einiger Zeit gibt es bei uns in Ihringen jeden Montag ab 15.00 Uhr diese Tour. Ein zugezogener Norddeutscher bietet diese Touren an. Er hat 4 Eseldamen, mit zwei Esel kam er zum Treffpunkt "Rathausplatz".



Oben die Emma und unten die Jenny, die gleich alle Herzen eroberten.
Dazu gesellte sich noch die Elli:


Die erstmal von den Eseldamen beschnuppert wurde, ob sie mitdurfte, samt ihrem Herrchen.



Sie selber war auch ein wenig skeptisch, aber durch gutes Zureden von Emma hat es wunderbar geklappt.
Zuerst wurden wir ein wenig über Esel aufgeklärt, von wegen stur und so. Sie sollen es eigentlich garnicht sein, wir waren gespannt ob es stimmt. Eigentlich, so erfuhren wir weiter, sind es keine Reitpferde, sie werden eher den Zebras zugeordnet und die werden auch nicht geritten. Lasten ja, da können sie einiges bewältigen, aber den Rücken zu beladen, tut ihnen nicht gut, die Last wird seitlich angelegt, besser noch, vor einen Karren spannen, das können sie am besten.
Danach ging es dann los.




Hoch in den Kaiserstuhl mit dem Ziel, an einer Rebhütte Pause zu machen. Den Kindern gefiel es sehr, sie durften die Esel führen, was nicht immer so einfach war. Wenn die was Leckeres am Wegrand sahen, blieben sie plötzlich stehen und frassen, Geduld war angesagt.
Wir erfuhren dann während der Wanderung, Esel müssen kurze und bündige Anweisungen bekommen und ganz streng durchgeführt werden, das brauchen sie. Sonst machen sie mit den Menschen was sie wollen, dann führen sie nämlich und nicht der Mensch.


Der SWR 4 war mit dabei, die junge Reporterin versuchte der Emma ein I-A abzuringen, es hat nicht geklappt. Da war sie dann doch, die Sturheit der Esel.


Oben angekommen, wurden wir vom örtlichen Alphornorchester empfangen, das kam bei allen sehr gut an.
Wir wurden von der Rebhüttenbesitzerin freundlich mit einem Vesper begrüßt, zum Trinken gab es natürlich auch noch was.

Die Esel wurden angebunden und durften fressen, saftiges Grün im Überfluss.



Es schmeckte ihnen genauso gut wie uns. Elli hatte es sich auch gemütlich gemacht und dem ganzen Treiben gelassen zugeschaut.


Nach der zünftigen Stärkung ging es dann wieder runter in den Ort, die Esel hatten es sehr eilig wieder in den Stall zurückzukommen zu den anderen Eseldamen.
Es war ein schönes Erlebnis, für unsere Gäste hier am Ort, ein nettes Angebot. Die Hütte wird immer angegangen und ein Vesper gibt es auch immer.










Kommentare:

Aiko macht sich Gedanken hat gesagt…

Hallo liebe Edith, heute Abend die Sendung vom wilden Rhein gesehen und dabei viel über den Kaiserstuhl erfahren - was ich jedoch in vielen Punkten durch Deinen tollen Blog wieder erkannt habe. Deine Eselstour ist ja großartig und eine so hübsche Begleiterin.....pooooh - mit der hätte ich gerne angebändelt - derzeit ist es schlecht mit unserem Telefon - kein Anschluss - erst nach dem 16.10. soll alles installiert sein, dann geht es auch mit dem Blog wieder besser - jetzt nur Schmalspurleitung über den USB-Stick....ich melde mich und Du bekommst alle Daten und Nr. dann mitgeteilt. Hab´bis dahin noch etwas Geduld - wir haben sie auch.
Wuff und LG
Aiko und sein Rudel

Anette Ulbricht hat gesagt…

Das war ja ein ganz besonderer Ausflug. Die herrliche Landschaft, nette Tiere und Menschen, ihr habt es gut getroffen.
LG Anette

Elke hat gesagt…

Hallo Edith,
das finde ich ja eine wunderbare Sache. Solche Eselstouren kannte ich bislang nur aus Griechenland. War der Norddeutsche vielleicht griechischer Abstammung ;-)
Schöne Bilder hast du mitgebracht, danke dir für's Zeigen.
Herzliche Grüße
Elke