Donnerstag, 8. August 2013

Eine Jägerin

Heute möchte ich euch eine interessante "Jägerin" vorstellen, die Stahlblaue Grillenjägerin.

Das ist sie, die Isodontia mexicana, da steckt doch Musik drin. Sie gehört zu den Grabwespen und jagt, wie ihr Name aussagt, Grillen, aber auch Weinhähnchen. Gerne sitzt sie auf Mannstreu. Bei mir fand ich sie auf Goldrute und auf dem Wolligen Ziest. Da bei uns hier am Kaiserstuhl beide Tiere zu finden sind, lebt sie gerne hier.

Die Reiswanze siehts gelassen, sind sie doch keine Konkurrenten.

Schaut mal meine Tomaten:

So voll hängen sie, die Äste brechen fast ab. Wenn ich sie ernten will, muß ich sehr vorsichtig sein, um nicht den ganzen Zweig mit abzureissen. Gestern habe ich eine gewogen, weil sie so auffallend dick war, sie brachte stolze 500 g auf die Waage, da gibt es von zwei dieser Dinger eine rechte Schüssel voll Salat.
Es hatte sehr sanft und anhaltend geregnet, mein Garten atmet auf, ich auch. Die Giesserei war schon eine richtige Schinderrei. Wie siehts denn in euren Gärten aus? Haben die Unwetter, die manche Landstriche sehr getroffen haben, alles gut überlebt?



Kommentare:

Elke hat gesagt…

Bei uns hat's viel gefetzt, aber die Tomaten haben es erstaunlicherweise überlebt. Ich kann nun auch schon ernten. Die Cocktailtomaten hängen voll, die Andenhörnchen sind noch nicht ganz so weit. - Die Wespe ist ja der Hammer. Erinnert mich in der Tat an ein monströses Insekt, dass ich in Arizona fotografieren konnte.
Lieben Gruß
Elke

HERZ-UND-LEBEN 2 hat gesagt…

Wow, das sind ja tolle Tomaten! Wenn meine erst rot wären, ist es für unsere Verhältnisse auch eine ganz schöne Ernte! Ich hätte noch mehr Tomaten direkt in den Garten pflanzen sollen. Doch da wir den Garten ja erst bezogen haben, konnte ich nicht wissen, wie Tomaten hier gedeihen.

Über die Tierchen, die Du immer zeigst, bin ich immer wieder aufs Neue erstaunt, liebe Edith! Vieles davon gibt es bei uns gar nicht. Man findet eigentlich immer die selben.

Liebe Grüße
Sara