Donnerstag, 11. Juni 2009

Meine schönsten Fotos von heute

Bei uns in Ba - Wü hatten wir Feiertag, heute an Fronleichnam. Vom Naturzentrum hatten wir "Naturfotografie" als Angebot im Programm, ich sollte das machen. Da wohl manche Leute dem Wetter nicht so ganz glaubten, haben sie sich nicht so recht getraut. Mit nur drei " Mutigen" Fotografen bin ich losgezogen und wir haben eine Menge gesehen. Es hatte nicht geregnet, die meiste Zeit schien die Sonne. Ich möchte meine schönsten Fotos von heute zeigen:

(Bilder anklicken)

Diese herrlichen Blutströpfchen, sie saßen auf einer Baldrianblüte und auf einer Knautie.


Sieht diese Spinne nicht so aus als wäre sie mit Kirschsaft bespritzt? Es ist eine Krabbenspinne und gehört zur Familie Thomisus onustus. Sie versteckte sich unter einem Schafgarbeblatt, um auf Beute zu lauern. Die blieb auch nicht lange aus, eine Fliege, das Fotos will ich lieber nicht zeigen.


Klein und winzig, aber schön schillernd diese Goldwespe. Sie ist so flink und reagiert blitzschnell auf Feinde. Meine Kameraauge ist so ein Feind den sie nicht mag. Offenbar gab es dort in der Schafgarbe etwas, was ihre Aufmerksamkeit beanspruchte, sie blieb länger dort sitzen und ich konnte dieses Foto machen.


Die ersten Wegwartenblüten waren auch schon geöffnet, gegen Abend schließen sie sich wieder.



In den Ackerwinden findet man immer irgend welche Käfer, oder Bienen oder sonst ein Insekt, ich fand diesen Scheinbockkäfer. Weil dies wahrscheinlich ein Weibchen ist, fehlen ihr die dicken, knackigen Hinterschenkel. Die hat halt schlanke Schenkelchen.



Zum Schluß das " Ackerwindeneulchen ", es ist auch sehr, sehr klein. Wenn es nicht gerade fliegt, findet man es nicht so ohne weiteres. Wir waren ja auf Fotosafari, da hält man die Augen besonders auf. Ich wollte ja auch für meine drei Begleiter die Tiere entdecken und sie ihnen zeigen. Für sie hat es sich ebenfalls gelohnt, einige neue Tiere und Pflanzen konnte ich ihnen zeigen. Für mich ein schöner Tag. Morgen gehe ich mit Zweitklässlern auf den Wendelin Wiedehopf Entdeckungspfad.

Sonntag, 7. Juni 2009

Juni ist Mohnmonat

Jetzt blüht er wieder überall reichlich, der Mohn. Er begeistert mich immer wieder mit seiner leuchtenden roten Farbe, die man schon von sehr weit sehen kann.


Selbst unsere Kirchturmspitze habe ich mal ins "Rot" getaucht, sieht doch romantisch aus, obwohl es sehr nach Regen aussah, gestern, als ich das Foto machte.

Weiter geht es mit Mohn, hier eine Wiese die über und über mit Mohn bedeckt war.

Zurück in meinen Garten, auch hier erfreue ich mich jeden Morgen an den frisch aufgeblühten Blüten. Ich zeige einfach mal ein paar Blüten ohne groß zu kommentieren, die Blüten sprechen für sich.




Solltet ihr mich mal besuchen kommen, jederzeit herzlich willkommen, dann setzen wir uns in diese Ecke:

Dann erzähle ich euch z.B. von diesem Käfer:
Oder von diesem frischgeschlüpften Asiatischen Marienkäfer:


Ihm fehlen noch die Punkte, dafür sieht man wunderbar das "M" auf seinem Halsschildchen, was ihn als Exoten ausmacht.

Über diese Wespe können wir auch reden.

Interessant ist auch dieser Spitzdeckenbock, er ist im Moment auch öfter zu sehen. Auf weißem Hintergrund fast nicht zu übersehen.


Das alles kann man finden und sehen in meinem kleinem Paradies.
Mit Mohn habe ich angefangen, mit Mohn werde ich schließen, hier mein letztes Mohnbild.

Euch einen schönen Sonntag. Vergeßt nicht zu wählen, wobei mein roter Mohn nicht unbedingt als Wahentscheidung dienen sollte, nur zum Anschauen geeignet.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Am Weiher

Am Pfingstmontag hatte ich große Lust, den Fischweiher in Breisach zu besuchen, um dort nach Libellen Ausschau zu halten. Es war sehr warm und die Libellen flogen auch umher, aber leider manchmal ein wenig zu flott für meine Kamera. Ein paar Fotos sind mir mit großer Mühe dann doch gelungen, diese z.B.

Die Zeit ist knapp, der Sommer kurz, so müssen die Libellen fleißig dafür Sorge tragen, dass es mit dem Nachwuchs klappt. Wenn man bedenkt, dass es bis zu drei Jahre dauern kann, bis so eine Libellenlarve sich im Wasser entwickelt, um dann aus dem Wasser zu klettern und eine wunderschöne Libelle zu werden.



Das waren jetzt alles Azurjungfern, auf den ersten Blick alle gleich. Aber schaut man genauer, das muß man, um sie auseinander zu halten, dann sieht man die unterschiedlichen Zeichnungen auf dem langgestrecktem Körper.

Eine andere Art, die dort auch flog, war dieser Blaupfeil, ein Männchen. Ruhig sitzend, die anderen beobachtend, verweilte er solange, bis ich näher kam, um nach diesem Foto schnell zu verschwinden. Er kam aber wieder, das haben sie so an sich, sie fliegen fort, um danach mindestens zwei bis dreimal den gleichen Ansitz zu beziehen, so kommt man dann doch noch zu einem Bild.
Nicht umsonst heißen diese Libellen Prachtlibellen, schaut selbst.


Es ist ein Weibchen und hat goldene Flügel, leider war sie zu weit weg und es windete sehr stark.

Wieder zurück in meinem Garten, ging die Suche nach den kleinen Krabblern weiter. Einer meiner Lieblingskäfer ist dieser hier, der Pinselkäfer:

Da flog doch gerade ein Stöckchen an mir vorbei, ich dachte es jedenfalls. In Wirklichkeit war es dieses kleine, zierliche Federgeistchen:

In unmittelbarer Nähe spürte ich diesen Grünrüssler auf, auch immer wieder ein schönes Motiv.


Das es wieder eine neue Generation Tagpfauenauge geben wird, das bestätigt diese Raupe des Tagpfauenauges, ich freue mich schon sehr darauf.


In meiner Wildblumenecke tut sich auch so manches.

Edles habe ich auch im Angebot, meine Rosen blühen sehr üppig.

Für alle Semper Liebhaber zum Abschluß eine gerade aufgegangene Blüte, den Namen weiß ich nicht, würde ihn aber gerne kennen, wer verrät ihn mir??

Sonntag, 31. Mai 2009

Morgenspaziergang

Heute sind wir recht zeitig ins Liliental, wir wollten unserem Besuch die Orchideen zeigen. Es ist ja auch wunderschön, in der Frühe unterwegs zu sein. Man hat fast die Landschaft alleine, nur ein paar Walker dachten ebenso wie wir.

Ein Widderchen saß noch ruhig auf den Gräsern und wärmte sich auf.

Eine Orchidee, die wir beim letzten Besuch übersehen hatten, fiel mir heute auf, das Gefleckte Knabenkraut/Dactylorhiza maculata, in der helleren Form.


Nun ein kleines Suchbild:

Habt ihr sie entdeckt? Die kleine interessante Fliege? Hier nochmal ein Foto, etwas leichter erkenntlich.

Das Ameisen fleißig sind, ist ja bekannt, wir sahen sie gerade bei einem schwierigen Transport, diese gewaltige Raupe schleppten sie in ihren Bau.

(Anklicken lohnt sich)

Die Morgensonne ließ sich auch dieser Spanner nicht entgehen.

Sein Name ist mir noch unbekannt, er wird folgen wenn ihn weiß.

Diese Hummeln ließen es sich gut gehn, Sonne, Nahrung und Gesellschaft, da fühlen sich Hummeln auch wohl.

Wieder in meinem Garten angekommen, machte ich noch schnell eine Runde.
Eine Tönnchenwegwespe/Auplopus carbonarius zog mich in ihren Bann.

Nun kenne ich auch die Erbauerin von den hübschen Kokons, die ich neulich beim Fensterputzen gefunden habe.

Gestern haben wir bei Freunden Kirschen ernten dürfen, sie sind super. Einen ganzen Korb voll hat mein Mann gepflückt, er ist ein prima Pflücker.


Unsere Kirschen dürfen noch ein bischen reifen, wenn es dann bei uns soweit ist, dürfen die Freunde bei uns naschen, so ist das auf dem Dorf.

Im Garten reifen auch schon die nächsten Beeren heran "die Rote Johanna". Das gibt Nachschub für unseren Marmaledenbedarf, der ist fast am Ende, gut dass der Nachschub nachwächst.