Mittwoch, 10. Februar 2010

Oh Schreck, oh Schreck.....

....... die Blüten sind weg, wer hat sie denn versteckt? Der Schnee kam leise über Nacht und hätte sie fast umgebracht. Ja, das war ein Schreck, den Wetterfröschen hatte ich es nicht abgenommen, die Sache mit dem Schnee , dann diese Überraschung:

Es war kaum hell, da ging ich sie suchen, meine Frühlingsboten. Ein wenig buddeln mußte ich schon, weil ich aber wußte wo sie waren, habe ich sie auch gleich gefunden.



Ich war mal wieder im "Städtle", da gab es in der Schwarzwald-City- Einkaufspassage eine Fasnet-Marionetten Ausstellung. Hier ein paar Eindrücke:

Sie standen alle hinter Glas, deswegen habe ich keinen Blitz verwendet, klickt sie an, dann sieht man sie besser. Sind sie nicht köstlich? Es sind alles typische Figuren aus dem allemanischen Raum. Leider habe ich sie nicht gezählt, aber es dürften bestimmt über 50 verschiedene Figürchen sein. Was auch noch sehr interessant für mich war, war der Werdegang einer Maske, den der Künstler ausgestellt hatte.
Hier die Nr.1Ein Anfang ist gemacht, nun folgt der zweite Schritt, man erkennt schon mehr Einzelheiten:

Als Höhepunkt fehlt nur noch die Farbe, so sieht sie dann endgültig aus:

Der Tag fing so grau an und endete dann doch noch so bunt. Der Winter meint es nochmals ernst hier am Kaiserstuhl, morgen sollen auch noch ein paar Schneeflocken kommen, aber unter dem Schnee, da ist die Welt schon bunt, wie ich oben gezeigt habe.

Sonntag, 7. Februar 2010

Das Blühen geht weiter

Gestern hatten wir wieder Sonnenschein bei 9°+, den leichten Wind spürte man kaum. Bei einem Gang durch meinen Garten haben doch schon wieder einige Blüten ihre Köpfchen raugestreckt:

Das konnte ich erst garnicht fassen, aber es war so, der erste Krokus stand aufrecht im Rasen.

Auch die Schneeglöckchen freuten sich, endlich sind sie die Last des Schnees los, da muß man doch Ausschau nach der wärmenden Sonne halten.

Auf dem Weg in die Reben, wir wollten Feldsalat suchen, trafen wir unter einem Walnussbaum eine Gruppe Winterlinge an.


Ach, tat das den Augen gut, soviel Gelb im dürren Gras und Laub zu sehen.
Wir haben nicht nur Feldsalat gefunden, mindestens 3 Portionen, sondern auch noch einige rote Farbkleckse an den Rebböschungen:

Einzelne Blätter vom Storchenschnabel heben sich immer sehr gut vom üblichem Grau ab.
Aus diesem nun folgendem Rot wird mal Labkraut, ich werde es im Auge behalten, weil ich mir nicht sicher bin, welches.

Schnee sehen wir nur auf den Schwarzwald und Vogesenhöhen und hier in einigen Blogs, bei uns, so scheint es, will sich der Frühling einnisten.

Freitag, 5. Februar 2010

Herta meldet sich zu Wort

"Also, hmm ich weiß garnicht wie ich anfangen soll. Edith las heute morgen die Zeitung und sagte so ganz nebenbei: "Hör dir das mal an,Herta":

(Bitte anklicken)

Ich hörte gespannt zu, dann habe ich mich schrecklich aufgeregt. " Das ist doch eine Unverschämtheit", meckerte ich. "Wieso" fragte Edith. "Waaaas, da fragste noch? Du, ausgerechnet du??? " Na sag schon, was fehlt?" Ich war doch fast immer mit dabei und kein Wort über mich???? Da soll ich mich nicht aufregen???" Ja," sagte Edith, das stimmt das haben die Zeitungsmacher total vergessen." Dann sag wenigstens in deinem Blog den Lesern die Wahrheit". " Das ist eine gute Idee, also liebe Leser, die Herta ist meine treue Begleiterin wenn ich mit Kindern unterwegs bin, hauptsächlich mit Grundschulkindern und Kindergartenkindern.
" Und dann, unterbrach Herta, "möchte ich auch noch was zu dem bunten Vogel sagen, der da in der Zeitung abgebildet ist":


" Er ist zwar schön bunt, aber ich mag ihn nicht. Weißt du noch, fragte sie mich, als wir auf dem Bienenfresserpfad mit dem Rad unterwegs waren?? Wie da plötzlich der Bienenfresser hinter einer Hummel, ja Hummel und nix Biene, hinterher war? Ne, ne er mag noch so schön sein, mir gefällt er nicht, basta." Du mußt aber auch noch berichten, dass die Hummel eine Technik angewendet hat, um dem Bienenfresser zu entkommen," meinte ich." Ja, das stimmt, sie ließ sich blitzschnell auf die Erde fallen und er ging leer aus, das hat mich richtig gefreut." Ja, so ist sie meine Herta, sie will auch auch mal was sagen. "Die nächste Woche nehme ich dich mit, wenn ich wieder auf Tour gehe", sagte ich zu ihr. " O jaaa, juhu, ich darf mit, wir zwei ganz alleine!"
"Ja, wir ganz alleine und dann darfst du mir einen Bericht diktieren, o.k.? " Aber was ist diptieren? fragte sie. " Nicht diptieren sondern diktieren, du sagst mir was und ich schreibe es auf." Das machen wir.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Bei uns ist alles fort

Mit alles meine ich den Schnee, heute hatten wir 10° + und fast totale Windstille. Da geht ein Naturwanderer selbstverständlich wandern. Das haben wir auch gemacht und das habe ich dabei alles entdeckt.
Zuerst ein kleiner Blick in meinen Garten, was blüht denn da?


Das erste Primelchen hat es gewagt, es blüht, ich habe mich richtig gefreut.

Die Scheinquitte dachte sich, was die kann, kann ich auch, hier das Ergebnis:

Die Sempers haben wohl ganz gut den Winter mit dem Schnee überstanden, so sehen sie aus:


Auf dem Weg in die Reben kamen wir bei einem Vogelzüchter vorbei, die Vögel saßen in der warmen Sonne und dösten vor sich hin, ganz hingebungsvoll.

Im Rebgelände angekommen, waren viele Winzer dabei, die Reben zu schneiden, unter den Reben war es richtig saftig grün:


Auf dem Vulkangestein gab es kleine Steingärtchen aus Moos zu bewundern.

Am Wegrand leuchtete es immer mal wieder und ich ging dem nach. Da schauten die rostroten Hüte eines Pilzes aus dem Gras heraus, taufrisch wirkten sie auf mich, der Schnee hatte sie wohl gut gekühlt.

Blau und gelb folgten als Farbtupfer in dem grauen Gras, das aber schon den Schimmer von Grün anzeigte.

Eine Hütte fiel mir auf, ich sah sie mir näher an und meine Vermutung bestätigte sich, hier wird im Mai ein Wiedehopf Hochzeit feiern, um kurz darauf seine Jungen großzuziehn.

Woran ich das erkannt habe? Wenn man das Foto anklickt, dann sieht man neben der Tür unten ein Einflugsloch. Unten ist bei Wiedehöpfen entscheidend, er baut sein sehr schlampiges Nest knapp über den Boden in der Hütte. Als ich hineinschaute, sah ich es auch.

Was ich aber dann noch sah, konnte ich fast nicht glauben, eine Eidechse an der Böschung:


Erst am PC entdeckte ich, dass sie so fransig aussah und das hatte seinen Grund:

Ihr war das Winterkleid zu eng geworden und sie war gerade dabei, sich zu häuten, der Kopf ist schon frei. Es muß eine Zauneidechse sein, denn die Mauereidechsen wohnen am anderen Ende des Kaiserstuhls, dort wo es Mauern gibt.

Ein bischen Schnee habe ich auch noch für euch, der ist allerdings schon 4 Jahre alt und hat sich bei mir solange im Archiv versteckt, nun will ich ihn hier zeigen:

Echte Schneehasen und handzahm.

Meine Hummel Herta fragte doch ganz vorwurfsvoll, wann es denn für sie wieder losgeht, sie langweile sich auf der Fensterbank.

Ich sagte ihr, es kann nicht mehr lange dauern, dann fragen Schule und Kindergarten wieder nach ihr und ihren weisen Sprüchen über die Natur und so. Nun hofft sie, wie viele andere noch, die immer noch Schnee haben, auf den Frühling, ich habe ihn heute schon gespürt und ihn hier eingefangen.