Montag, 23. April 2012

Launen des Aprils

Der April macht seinem Namen alle Ehre, er gibt sich so wie er ist, launisch.
Wirkliche Lust auf Wandern macht er nicht. Ich gehe zwar jeden Tag raus, nur eine Fotoausbeute ist da nicht drin, entweder zu stürmisch oder zu nass.
So möchte ich aber doch ein wenig Farbe ins regnerische Grau des Aprils bringen und habe mal so rumgestöbert in meinen Fotos und für mich ausgesucht, auf was ich mich freue, neu zu entdecken. Zunäscht zeigen sich schon wunderschön meine Akeleien:

Meine Gänseblümchen im Rasen machen ihn lebendig und schön, ich sagte es schon öfter, ein Englischer Rasen käme bei mir nicht in Frage.


Auch solche Fotos suche ich gerne und finde sie hoffentlich auch in diesem Frühling.




 Der Bärlauch fängt nun schon bald an zu blühen, es gab reichlich Suppe, aber auch solche Kunstwerke als Aufstrich.

Er blüht z. Zt. überall hier in den Gärten, der Flieder.


Da ich keinen weißen Flieder habe, kann ich auch keine Liebeslieder singen.

Sie, die Mauereidechsen, die sehnen sich genau so nach Sonne und Wärme wie wir Menschen auch.

Meistens genügen ihnen ein paar Sonnenstrahlen, um sie ins Freie zu locken.

Zu den absoluten Lieblingen in meinem Garten haben sich die Reiswanzen hochgearbeitet, ich mag sie einfach, weil sie so schön bunt sind.

Am schönsten sind sie im Larvenstadium, wie auf diesem Foto.

Auch dieser zottelige Bienenkäfer gehört einfach in meinen Garten, ich hoffe ihn auch wieder hier zu treffen, er ist sehr zuverlässig und kommt jedes Jahr.

Die Goldwespe ist nicht ständiger Gast bei mir, aber hin und wieder doch, da muß man gleich die Chance nutzen.

Spinnen zeigen sich jetzt schon, unter anderem die Listspinne. Aber diese Speispinne ist eher selten und mir auch nur einmal begegnet.

Für Libellen ist es noch eine wenig früh im Jahr, aber sie haben schon im letzten Jahr dafür gesorgt, das es Nachwuchs gibt.


Ich merke, die Motive werden auch in diesem Jahr wieder sehr vielfältig sein, ich freue mich drauf.

Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Ein schöner Vorgeschmack auf das, was auf uns zukommt! Gerne!

Dies Jahr habe ich zum ersten Mal Bärlauch gesammelt. Und gegessen. Es ist ja eigentlich ganz einfach. Die Stiele unten sind bei Bärlauch wohl weiß und saftig, die der Maiglöckchen holzig. Der typische Knoblauchgeruch und - die Maiglöckchen kommen jetzt dann erst, während der Bärlauch schon seine charakteristischen Blüten zeigt. Ich hoffe, jetzt habe ich nichts vergessen.

LG, Brigitte

Blumenkind hat gesagt…

Der Bärlauchhase ist der Hammer hihi. Hoffe ich merke mir die Idee bis nächstes Jahr - für heuer haben wir eh schon wirklich kiloweise Bärlauch verzehrt. Jetzt kommen dann noch die Bärlauchkapern dran.

Die Goldwespe find ich auch wahnsinnig schön, hab ich noch nie gesehen.

Lieben Gruß Doris

Elke hat gesagt…

Irgendwie wohnst du vermutlich wirklich im wärmsten Eck Deutschlands. Meine Akeleien haben zwar Knospen, aber sie zieren sich noch. Das gilt auch für manch andere Pflanze, die im letzten April schon längst geblüht hat. Aber es soll ja nun wärmer werden. Schuan wir mal ...
Lieben Gruß
Elke

Barbara hat gesagt…

Liebe Edith, ja der April mag launisch sein, aber er bringt auch viel Wunderbares zu Tage. Deine Bilder sind Beweis dafür. Und gerade haben wir auch Bärlauch genossen, Spaghetti an einer Bärlauchpesto. Ich liebe Bärlauch und wir haben auf der Grenze zum Nachbarn ein gemeinsames Bärlauch"feld". Sehr praktisch, da kann man immer schnell ein paar Blätter holen für Salat, Suppe, Aufstrich oder Bärlauchspinat.
Uebrigens, du hast Recht in deinem Kommentar zu meinem Post. Wenn die Gesundheit zwingt, Entscheidungen zu treffen, dann tut man es und ist froh und dankbar, dass doch noch vieles möglich ist. So ergeht es mir auch. Liebe Grüsse, Barbara