Donnerstag, 26. Juli 2007

Nun fliegen sie wieder

Immer wieder staune ich über die Vielfalt der Libellen, immer wieder versuche ich möglichst viele zu fotografieren.
Heute war ich mit einer Freundin an einem Angelsee, hier bei uns in der Nähe in Gottenheim. Ein schöner Tag sollte es werden, denn wir waren von dem Angebot an Schmetterlingen, Libellen und anderen Insekten, sehr erfreut.
Ein paar Libellen möchte ich gerne vorstellen, sie sind nicht alle von heute .


Diese Feuerlibelle stammt von heute, ich sah sie zum ersten Mal und war soo begeistert.



Sie trägt ihren Namen zu Recht, sie leuchtet wie Feuer. Es gab sehr viele an diesem See.



Ebenfalls von heute, dieser Blaupfeil. Libellen kommen immer wieder gerne an die gleichen Stellen zurück, das ist gut zu wissen wenn man ein Bild machen möchte. In diesem Fall habe ich mich einfach ans Ufer gelegt und auf sie gewartet, klappts nicht beim ersten Mal, dann eben später, es hat geklappt.

Libellenaugen sind für mich immer wieder ein Wunder, sie nehmen einen Großteil des Kopfes ein und bestehen von Tausenden von Einzelaugen, vom Schöpfer weise durchdacht.

Diese Gebänderte Prachtlibelle saß am Rheinufer, nicht weit davon entfernt das Weibchen.



Im Garten flog diese Heidelibelle, der ich dann geduldig auflauerte um dies Foto zu machen:

Von einem Urlaub in Österreich, stammt diese Mosaikjungfer. Sie setzte sich direkt vor meine Füße, ganz langsam bewegte ich mich, um sie ja nicht zu vertreiben. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.


Ein Paarungsbild zu erstellen ist nicht so einfach. Eins ist mir geglückt, wie ich finde, ganz ordentlich.



Sie sitzen dabei ziemlich weit vom Ufer entfernt, bei Störungen fliegen sie sogar fort, oder drehen sich so ungünstig, dass es schwierig wird, sie ins rechte Licht zu bringen.

Meine Libellenvorstellung möchte ich nochmals um eine Federlibelle erweitern. Ich war gestern unterwegs und fand diese recht zierliche Libelle am Ihringer Anglersee Richtung Lilienhof.



Bei der Federlibelle handelt es sich um eine Kleinlibelle, bei der die Augen weit auseinander liegen, wie man deutlich sehen kann. Außerdem legen sie ihre Flügel in Ruhestellung am Körper an, die Großlibellen lassen sie weit ausgebreitet.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo,

habe mal wieder vorbeigeschaut,deine heutigen Libellen sind sehr schön.
Mach weiter so.

Gruß
von Greta

SchneiderHein hat gesagt…

Hallo Edith,
Libellen faszinieren mich immer wieder und das sind wirklich sehr schöne Exemplare, die Du hier zeigst. Prima, dass Du Deine Entdeckungen vom Wegesrand hier veröffentlichst. Wir sollten doch viel häufiger in die Natur gehen anstatt nur den Garten zu genießen!
Liebe Grüße Silke

Wurzerl hat gesagt…

Hallo Edith, vielen Dank für Deinen Besuch in meinem Blog, so bin ich wenigstens auf Deinen aufmerksam geworden. Der Besuch hat sich schon gelohnt. Ich hatte in meinem Blog auch erst über Libellen berichtet, aber die waren alle aus meinem eigenen Garten, da ist die Vielfalt nicht so groß. Die Feuerlibelle habe ich z.B. noch nie gesehen. Außerdem ist die Qualität Deiner Makro-Aufnahmen gigantisch. Hast hoffentlich nix dagegen, wenn ich Dich verlinke, damit ich auch bald wieder reinschaue.
LG Wurzerl

Barbara hat gesagt…

Durch Zufall bin ich auf deinen sehr interessanten blog gestossen und habe die super Bilder genossen und gleichzeitig auch den Namen der Libelle erfahren, die uns am Teich am häufigsten besucht. Apropos Kornelkirsche, ich mache mir jeweils auch Marmelade oder dann Sirup, ist sehr erfrischend und nicht allzu süss! Werde dich auf deinen Naturwanderungen wieder begleiten!
Gruss aus der Schweiz!
Barbara

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.