Montag, 5. November 2012

Im Trüben was Buntes finden


 Tja, gestern war so ein Tag, grau, griesig und ungemütlich. Dennoch, ich wollte raus nachdem es ein wenig heller wurde, hübsche Vulkansteine wollte ich finden. Vom Rebberg aus der Blick nach Breisach mit der schwachen Silhuette der Vogesen, es wurde leider nicht heller.

Zum November passt dann auch ganz gut dieses Bild, er ist ja der Monat mit den Totengedenktagen, diese Reben haben ausgedient, sie werden herausgerissen und neue werden im Frühjahr gesetzt.

Selbst ein simpler Haken, der die Drähte zusammen hält, wirkt richtig lebendig im Grau.

An gleicher Wand, dieser Käfer mit dem Orange  an den Seiten, ebenfalls ein Farbtupfer.

Die Frucht der Opuntie leuchtete auffallend im Mauerpfeffer, man kann die Frucht essen, aber mit Vorsicht wegen der tückischen Häärchen die sie umgeben.

Eine kleine Schnecke auf der Suche, ja nach was eigentlich??

Ich habe dieses Foto bewusst ein wenig unscharf gelassen, es soll ein wenig zeigen, dass es manchmal Tage gibt, da sieht man alles verschwommen und unklar, obwohl bei näherem Hinsehen die volle Schönheit vorhanden ist.

Die Trauben sind auch aus diesem Gewann im Keller, auf dieses Prädikat sind die Ihringer ganz stolz, eben Farbe im Grau der Weinangebote aus aller Welt, man kann mithalten. Belebt mit dem Rot eine triste Wand.

Es gab noch hier und da Versucherlis aus dem edlen Gewann, ich habe mich bedient. Geschmacklich: aussergewöhnlich süss, die Finger wurden ganz schön klebrig, ich mußte sie am Brunnen waschen, damit ich weiter Fotos machen konnte.

Ohne Kommentar, ein Reiherschnabel Blatt.

                                                 "Roter Punkt auf grünem Moos"

Diese Eisenblume, Deko an einem Tor in einen Weinberg, erinnerte mich an die Lutherrose.

Mit unserem Besuch am 1. November, Allerheiligen, waren wir wieder einmal im Mundenhof, ein Tiergehege der es unserem Besuch angetan hat. Da gab es schönes Wetter und entsprechende Fotos.






Sie waren die "Schönsten" sie strahlten eine Gelassenheit aus, die uns Menschen oft fehlt. Rundum, eine schöne Begegnung.









Kommentare:

Aiko macht sich Gedanken hat gesagt…

Hallo liebe Edith, ich muss sagen, Du gewinnst diese graugrauen Novembertagen durch Deine Beobachtungen tatsächlich Farbklexe auf. Am Bild der Schnecke erkenne ich wieder Deinen großartigen Blick en detail.
Ein sehr schöner Post und dass neben den Pflanzen auch diesmal die etwas größeren Tiere dabei ein "Rolle" spielen - finde ich so schön.
Wuff und LG
Aiko

Elke hat gesagt…

Tiere sind immer wieder schöne Motive. Ich war gestern mal wieder im Opelzoo, auch weil es ein herrlicher Tag war. Im Trüben Buntes finden - ja, sicher ein gutes Motto - aber mich verlocken Regen und Kälte selten zum Fotografieren. Ein Hoch auf die unermüdliche Edith!!!
Herzliche Grüße
Elke