..... nicht jeden Tag, wie eine Digi von innen aussieht. Da meine treue Ricoh CX6 nicht mehr funktioniert, mußte eine neue Kamera her. Da hat es mich mächtig interessiert, wie so ein Innenleben einer Kamera aussieht. Nämlich so:
Hier liegt die Linse von der Kamera entfernt, war garnicht so einfach, weil da so klitzekleine Schräubchen drin sind und man den passenden Schlüssel dazu braucht.
Da steckt so allerhand Feinarbeit drin, ich habe sie nicht gezählt, aber es waren etliche Schrauben und Schräubchen zu sehen, eine beeindruckende Technik. Nun werde ich sie zum Sondermüll entsorgen müssen, ich habe sie sehr gemocht, meine kleine Digi.
Heute regnet es fast ununterbrochen sehr sanft und leise, die Natur atmet auf. Aber es ist auch sehr schnell kalt geworden 18° ist ja schon wieder Pulli Wetter, ich habe jedenfalls einen an.
Ich will aber diesen Post nicht nur mit Schrott beenden, ich war vorhin mal schnell draussen im Garten, um zu schauen, was da so los ist.
Die Streifenwanze/Graphosoma lineatum finden in der geschlossenen wilden Möhre Schutz vor dem Regen. Auf dem unteren Foto gibt die Mama sicher noch wichtige Weisheiten fürs Leben an die Kleinen weiter.
Ihre Zeit wird bald vorbei sein, sie hatten ja einen sehr heißen Sommer und reichlich Zeit, um für Nachwuchs zu sorgen.
Wieviel Schaden sie angerichtet haben, weiß ich nicht, aber so ganz kann man sie doch nicht bekämpfen, ich konnte jedenfalls ein Foto machen.
Auch sie hat listig lange genug herumgelegen, die Listspinne/Pisaura mirabilis, sie spinnt ja kein Netz,deshalb liegt sie ständig auf der Lauer.
Der Sommer wird vorbei sein, wenn es auch noch ein paar schöne warme Tage geben wird, die reichen uns doch vollkommen, auf die Hitze bis zu 40° können wir doch gut verzichten. Allen Lesern eine gute neue Woche.
Was man unterwegs so alles erlebt... Komische und lustige Sachen, man muß nur die Augen offen halten
Sonntag, 16. August 2015
Donnerstag, 13. August 2015
Reinfall
Heute wollte ich mal wieder unsere Mauereidechsen besuchen, um die neue Kamera zu testen, ein einziger Reinfall, nur ein paar ließen sich blicken, um sofort zu verschwinden. Vielleicht ist auch ihnen die Hitze zu viel geworden? Die Mauern sind gewaltig aufgeheizt, es ist die wärmste Ecke vom Kaiserstuhl der " Winklerberg ", auch bei mir lief der Schweiss.
So ganz ohne eine Entdeckung gehts dann doch nicht, diese Ackerwinden-Bunteule/Emmelia trabealis fand ich in der passenden Pflanze: Ackerwinde.
Ein hübsches Tierchen, finde ich.
Fast gut getarnt dieser NachtigallGrashüpfer/Chorthippus biguttulus, ich hoffe ich liege damit richtig.
Man erkennt sehr gut wie alles ausgetrocknet ist.
Man kann sie schon naschen, die Mirabellen. Die Äste hängen voll, diese gehören uns. Wir haben eine kleine Obstwiese, die wir allerdings an unseren Nachbarn umsonst verpachtet haben, können uns aber jede Menge Obst holen.
Auch diese Früchte sind fast reif, ein paar Tage Sonne, ein wenig Regen dann kanns losgehen mit der Ernterei, ich freue mich. Im Moment haben wir noch mit den vielen Feigen am Haus zu tun, obwohl wir einige verschenken kommen wir kaum nach. Wir frieren sie ein, wenn man sie dann halbgefroren isst, ein Genuß.
Auch unsere Trauben am Haus sind bald genussfertig, auch da, reichliche Aussichten. Wir werden wohl wieder einige Flaschen Saft machen.
Meine Buschbohnen, die ich nochmals spät gesteckt habe, blühen üppig und werden eifrig bestäubt.
Eine Holzbiene macht es gerade eben.
Sie übertrifft alles an Länge in unserem Garten, diese einmalige Sonnenblume, sie ist bestimmt 3 m hoch, wird eifrig von Spatzen und Diestelfinken besucht.
So ganz ohne eine Entdeckung gehts dann doch nicht, diese Ackerwinden-Bunteule/Emmelia trabealis fand ich in der passenden Pflanze: Ackerwinde.
Ein hübsches Tierchen, finde ich.
Fast gut getarnt dieser NachtigallGrashüpfer/Chorthippus biguttulus, ich hoffe ich liege damit richtig.
Man erkennt sehr gut wie alles ausgetrocknet ist.
Man kann sie schon naschen, die Mirabellen. Die Äste hängen voll, diese gehören uns. Wir haben eine kleine Obstwiese, die wir allerdings an unseren Nachbarn umsonst verpachtet haben, können uns aber jede Menge Obst holen.
Auch diese Früchte sind fast reif, ein paar Tage Sonne, ein wenig Regen dann kanns losgehen mit der Ernterei, ich freue mich. Im Moment haben wir noch mit den vielen Feigen am Haus zu tun, obwohl wir einige verschenken kommen wir kaum nach. Wir frieren sie ein, wenn man sie dann halbgefroren isst, ein Genuß.
Auch unsere Trauben am Haus sind bald genussfertig, auch da, reichliche Aussichten. Wir werden wohl wieder einige Flaschen Saft machen.
Meine Buschbohnen, die ich nochmals spät gesteckt habe, blühen üppig und werden eifrig bestäubt.
Eine Holzbiene macht es gerade eben.
Sie übertrifft alles an Länge in unserem Garten, diese einmalige Sonnenblume, sie ist bestimmt 3 m hoch, wird eifrig von Spatzen und Diestelfinken besucht.
Dienstag, 11. August 2015
Ich brauchte eine neue ......
..... Kamera, so ganz ohne vorherige Ankündigung gab sie den Geist auf, ganz genau den Sensor. Ich war gerade in Freiburg und habe mir eine neue Digi ausgesucht, eine " Panasonnic - Lumix " TZ 58.
Da ich aber zu wenig Geld dabei hatte, die Card auch nicht dabei, habe ich nur die Nummer aufgeschrieben und meinen Mann beauftragt, der auch noch am Nachmittag nach Freiburg mußte, sie zu holen. Ich habe gleich mal ausprobiert wie sie so ist. Ein paar Fotos zum Anschauen so auf die Schnelle aus dem Garten:
Da ist sie wieder, die Grillenjägerin, ich hatte sie schon vermisst nun ist sie da.
Auf der Goldrute in meinem Garten ist immer was los. Dort finde ich immer Motive.
Streifenwanze auf " Wilder-Möhre", die Möhre schon mit Fruchtsamen.
Also, ich bin mit dem kurzen Ergebnis meiner kleinen Fotoserie ganz zufrieden, nun muß ich erst den Akku aufladen, bevor ich auf größere Tour gehe.
Da ich aber zu wenig Geld dabei hatte, die Card auch nicht dabei, habe ich nur die Nummer aufgeschrieben und meinen Mann beauftragt, der auch noch am Nachmittag nach Freiburg mußte, sie zu holen. Ich habe gleich mal ausprobiert wie sie so ist. Ein paar Fotos zum Anschauen so auf die Schnelle aus dem Garten:
Da ist sie wieder, die Grillenjägerin, ich hatte sie schon vermisst nun ist sie da.
Auf der Goldrute in meinem Garten ist immer was los. Dort finde ich immer Motive.
Streifenwanze auf " Wilder-Möhre", die Möhre schon mit Fruchtsamen.
Also, ich bin mit dem kurzen Ergebnis meiner kleinen Fotoserie ganz zufrieden, nun muß ich erst den Akku aufladen, bevor ich auf größere Tour gehe.
Montag, 10. August 2015
Endlich auch bei uns .....
..... der erfrischende Regen, in der Nacht hatte es kräftig aber sanft geregnet. Unser Nachbar berichtete von 22 L, das ist doch schon was. Alles sieht so entspannt aus in meinem Garten.
Bei der ständigen Hitze geht man natürlich nicht so gerne raus. Aber am Samstag bin ich dann doch raus maschiert, weil ich am Mittwoch unter dem Motto " Dem Winzer über die Schulter geschaut" eine Weinbergskräuterwanderung anbieten soll.
So sehen die Böschungen aus, einfach verbrannt und ausgetrocknet von Kräutern noch keine Spur.
Den alten Reben macht es noch nichts aus, sie haben bis zu 6 m lange Wurzeln und reichen noch in Bodenschichten wo es etwas Feuchtigkeit gibt. Wie man sieht, tut es ihnen gut die Wärme, soweit sind bereits die Trauben. Den diesjährigen jungen Reben muß geholfen werden. So fahren die Winzer Wasser in die Junganlagen. Denn wenn diese vertrocknen, oder absterben, dann gibt es erst in 4 statt in 3 Jahren die erste Ernte.
Ich erwähnte es ja schon einmal, die wilden Kräuter blühen trotz Trockenheit. Diese Distel z.B. sieht sowohl in der Blüte als auch im Samenstand super aus.
Auch die Königskerzen sind Überlebungskünstler, sie stehen wie Säulen im vertrocknetem Gras. Oben ist die Mehlige Königskerze/Verbascum lychnitis und unten die Schwarze Königskerze/Verbascum nigrum.
Grashüpfer sind sehr anpassungsfähig, auch starke Sonnenstrahlen machen ihnen recht wenig aus.
So von oben ein Blick auf Ihringen suggeriert einem, Ihringen liegt im Grünen, die Reben sehen so saftig grün aus. Dem Ihringer Esel ist es dann doch zu heiß, jemand hat ihm Hut und Wasser angeboten. Gesehen in einem Ihringer Vorgarten.
Eigentlich, wenn wir diese Schecke sehen, dann freuen wir uns als Ihringer, denn, das Wetter wird spitze, in diesem Jahr allerdings wird sie nicht so gerne gesehen. Es ist der Kaiserstühler-Wetterfrosch/ Zebrina detrita, eine Schnecke die die Wärme liebt.
Ein Wechsel von braun in bunt wechseln sich ab, ich mußte schon sehr suchen, um festzustellen wo es überhaupt noch Wildkräuter gibt. Denn die Böschungen sind alle gemäht und noch nicht wieder reichlich mit Kräutern bestückt. Die typischen Arten habe ich dennoch gefunden, so dass ich am Mittwoch schon noch was zeigen kann. Majoran, Schafgarbe, Ruccola, wilde Möhre, Feldthymian, Wermut, Flockenblumen und viele andere Pflanzen sind da.
Gestern waren wir mit den Rädern am Altrhein unterweg, sind bis zum Segelboothafen geradelt, um dort ein Eis zu schlecken. Ich bin ein wenig auf Libellenfang gegangen, nur mit der Kamera versteht sich, aber mit mässigem Erfolg. Diese dürftige Aussbeute war das Ergebnis, ein kleiner Frosch und eine Libelle, ein Blaupfeil. Gewitter lag in der Luft, als wir wieder in Ihringen waren, waren wir durchgeschwitzt.
Bei der ständigen Hitze geht man natürlich nicht so gerne raus. Aber am Samstag bin ich dann doch raus maschiert, weil ich am Mittwoch unter dem Motto " Dem Winzer über die Schulter geschaut" eine Weinbergskräuterwanderung anbieten soll.
So sehen die Böschungen aus, einfach verbrannt und ausgetrocknet von Kräutern noch keine Spur.
Den alten Reben macht es noch nichts aus, sie haben bis zu 6 m lange Wurzeln und reichen noch in Bodenschichten wo es etwas Feuchtigkeit gibt. Wie man sieht, tut es ihnen gut die Wärme, soweit sind bereits die Trauben. Den diesjährigen jungen Reben muß geholfen werden. So fahren die Winzer Wasser in die Junganlagen. Denn wenn diese vertrocknen, oder absterben, dann gibt es erst in 4 statt in 3 Jahren die erste Ernte.
Ich erwähnte es ja schon einmal, die wilden Kräuter blühen trotz Trockenheit. Diese Distel z.B. sieht sowohl in der Blüte als auch im Samenstand super aus.
Auch die Königskerzen sind Überlebungskünstler, sie stehen wie Säulen im vertrocknetem Gras. Oben ist die Mehlige Königskerze/Verbascum lychnitis und unten die Schwarze Königskerze/Verbascum nigrum.
Grashüpfer sind sehr anpassungsfähig, auch starke Sonnenstrahlen machen ihnen recht wenig aus.
So von oben ein Blick auf Ihringen suggeriert einem, Ihringen liegt im Grünen, die Reben sehen so saftig grün aus. Dem Ihringer Esel ist es dann doch zu heiß, jemand hat ihm Hut und Wasser angeboten. Gesehen in einem Ihringer Vorgarten.
Eigentlich, wenn wir diese Schecke sehen, dann freuen wir uns als Ihringer, denn, das Wetter wird spitze, in diesem Jahr allerdings wird sie nicht so gerne gesehen. Es ist der Kaiserstühler-Wetterfrosch/ Zebrina detrita, eine Schnecke die die Wärme liebt.
Ein Wechsel von braun in bunt wechseln sich ab, ich mußte schon sehr suchen, um festzustellen wo es überhaupt noch Wildkräuter gibt. Denn die Böschungen sind alle gemäht und noch nicht wieder reichlich mit Kräutern bestückt. Die typischen Arten habe ich dennoch gefunden, so dass ich am Mittwoch schon noch was zeigen kann. Majoran, Schafgarbe, Ruccola, wilde Möhre, Feldthymian, Wermut, Flockenblumen und viele andere Pflanzen sind da.
Gestern waren wir mit den Rädern am Altrhein unterweg, sind bis zum Segelboothafen geradelt, um dort ein Eis zu schlecken. Ich bin ein wenig auf Libellenfang gegangen, nur mit der Kamera versteht sich, aber mit mässigem Erfolg. Diese dürftige Aussbeute war das Ergebnis, ein kleiner Frosch und eine Libelle, ein Blaupfeil. Gewitter lag in der Luft, als wir wieder in Ihringen waren, waren wir durchgeschwitzt.
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