Sonntag, 7. Oktober 2007

Kleine Bildernachlese Kaysersberg

Auf dem Weg nach Kaysersberg sind wir durch viele schöne, idyllische Dörfchen gefahren. Mir gefallen solche Dörfer, ich bin in so einem klitzekleinen Dorf im Norden Deutschlands groß geworden.


Dies ist so eine typische kleine Dorfstraße. Ich mußte schon eine Weile warten bis kein Auto die Straße passierte, auch hier ist der Fortschritt inzwischen eingekehrt.

Kaysersberg hatte natürlich auch eine Burg, hier ein Blick durch die Reben auf die Ruine. Er gefiel mir so gut.


Ein paar kleine verträumte Ecken möchte ich zeigen, gleich hinter diesem Torbogen hatte sich eine Galerie eingerichtet.

Es sah sehr einladend aus, aber wir haben doch nichts gekauft.

Immer wieder fielen mir die liebevoll gestalteten Schilder und Schildchen auf, an diesem blankgeputzten konnte ich nicht vorbei gehen. Dahinter verbarg sich ein ansprechender Innenhof.

Weil ich an keinem Schild vorbei gehen kann ohne ein Foto zu machen, hier nochmal ein ganz besonderes Reklameschild.

Beim Aufstieg zur Burgruine gab es überall verwinkelte Gässchen und Gassen. Man muß sich schon sehr abbremsen mit der Fotografiererei, sonst kommt man garnicht weiter. Deshalb nur zwei Beispiele:

Der Weg durch dir Weinberge gab immer wieder neue Anregungen ein Foto zu machen. Die Farben sind im Herbst so klar und so bunt, jedes Blatt könnte man festhalten.

Links von diesem Weg, lag ein verlassener Garten in dem ein Baum voller kleiner Früchte hing, wir hielten sie für ein Zwischending von Mirabelle und Pflaume. Übervoll stand er dort, mir kam der Gedanke auf, was ist aus den Besitzern geworden? Wieviel schöne Stunden sind wohl in diesem Garten verflossen? Die Aussicht von dort ist nämlich wunderbar.

In älteren Reisbeschreibungen würde man zu diesem Bild vermerken : "Blick von Abend gegen Morgen" Schwach nur konnte man den Kaiserstuhl erahnen:-)
Wenn man schon durch Rebgelände geht, dann darf man sicher auch eine kleine Kostprobe genießen.Es gab auch andere Früchte, wie diese Brombeeren, die einen kräftigen roten Klecks in die Landschft zauberten und uneren Rundgang um Kaysersberg beendeten.

Freitag, 5. Oktober 2007

Besuch in Kaysersberg

Am Tag der" Einheit" waren wir im Elsass, vom Schmetterlingsgarten berichtete ich schon. Nun sollen ein paar Fotos von Kaysersberg folgen wo wir im Anschluß daran waren.

Hört man Kaysersberg erinnert man sich gleich an den berühmtesten Sohn der Stadt, an Albert Schweizer. Er lebte und arbeitete viele Jahre im Kongo, Lambarene ist sicher bekannt. Er erhielt den Friedensnobelpreis.

Gemütlich geht es um die größere Kirche zu, für ein "Ständerle" der Einheimischen ist immer Zeit, trotz aller Hektik, die die Touris verbreiten.
Mir haben es die kleinen Besonderheiten angetan, ich werde wenige Häuserzeilen zeigen, dafür was anderes, z. B. dies:Ist es nicht entzückend, dieses Schild vom Eisverkäufer? Aber bleiben wir noch eine Weile am Kirchplatz, da entdeckte ich dies:

Diese liebevollen Hinweise schweben hoch oben an den Häusern, den meisten Menschen sind sie kaum aufgefallen.
Viel Sinn und Mut bringen die Elsässer schon auf wenn es um die Farbe ihrer Häuser geht, mir gefällt es.

Mit Blumenschmuck sind sie sehr überschwenglich, richtige Wettbewerbe gibt es. Da bekommen dann die Städte Auszeichnungen in Form von Blümchen , statt Sterne auf ihre Stadtschilder.

Ein ganz anderer Blick durch eine Schießscharte, ich fand ihn einfach ansprechend.



Nun sollen einfach noch ein paar Fotos mit sehr schönen Schildern folgen. Ich glaube , auch diese Tradition der Schilderreklame geht so langsam zu Ende weil sie niemand so richtig beherrscht.

Natürlich darf ich auf keinen Fall den Gugelhopf vergessen, im Elsass hat er Tradition. Dort schreibt man ihn so, wie auf dem Schild erkenntlich.

So sieht er aus und wartet auf Käufer. Kaysersberg gefällt mir sehr gut, besonders auch die Burgruine mit ihrem Aufgang. Wir machten noch einen großen Spaziergang durch die Reben, es war ein schöner Tag.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Verzauberung zweiter Teil

Ich möchte noch ein paar Fotos von den wunderbaren Schmetterlingen zeigen. Zunächst aber mal die Frage beantworten, wo denn der Schmetterlingsgarten genau im Elsass ist. Der Ort heißt " Hunawihr" bei Ribeauville.
Wenn man dort ankommt, gibt es einen außergewöhnlichen Parkwächter, so sieht der aus:



Sehr würdevoll stolziert er zu jedem ankommenden PKW, erhofft sich einen kleinen Bissen, dann läßt er passieren :-)) Wenns mal nicht klappt mit dem Bissen, ist er durchaus in der Lage, selbst Beute zu erhaschen. Wir beobachteten ihn gerade dabei, als er eine Zauneidechse fing und flugs verspeiste, wir konnten sie ihm nicht entreissen, so schnell hat er sie runtergewürgt.


Gleich beim Betreten des Gartens im Aussenbereich wurde man durch die hübschen Herbstfarben angesprochen, hier ganz in Orange.


Herrlich auch dieses Zusammenspiel von Licht und Schatten in den roten Blüten. Sie haben im Aussenbereich verschiedene Exoten angepflanzt, diese rote Blume kam irgendwo aus Südamerika hierher.
Etwas ganz Ungewöhnliches fand ich an einem Klettergerüst. Zuerst sah ich die Blätter, die mich an Winde erinnerten, dann plötzlich sah ich diese sehr große Blüte.

Nun will ich Euch nochmal mit in den Exoten-Schmetterlingsgarten mitnehmen.

Diese zwei hatten sich besonders lieb, auch das gab es, man mußte nur suchen. Sie ließen sich garnicht stören als ich sogar zum Blitz greifen mußte.

Anscheinend hatte sich dieser grüne Schmetterling in eine rote Hibiskusblüte vernarrt, er mühte sich sehr ab, um in den tiefen Kelch zu gelangen. Nach geraumer Zeit ist es ihm auch gelungen.Alles wurde beobachtet von diesem "Auge", nein, nein mit dem Auge sieht kein Schmetterling, das dient nur zur Abschreckung für Feinde.

Inzwischen hatten sich die Schmetterlinge so sehr an mich gewöhnt, dass sie es sich sogar auf meiner Schulter bequem machten.

Eine ganze Weile ist er mit mir gewandert, aber dann war es doch zu langweilig. Wir haben beschlossen, den Garten auf alle Fälle im nächsten Jahr wieder zu besuchen, demnächst wird er seine Türen schliessen, genau gesagt nur noch im Oktober geöffnet haben.
Ich bin immer noch ganz entzückt, wenn ich die Fotos sehe.
Morgen gehts weiter mit dem Elsass-Ausflug, dann aus Kaysersberg, soviel wird verraten.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Ich bin verzaubert


Heute waren wir mit Freunden im Elsass, dort gibt es einen Schmetterlingsgarten. Schon immer wollte ich da einmal hin, heute nun endlich hat es geklappt. Ich bin immer noch ganz fasziniert von dem, was wir dort vorfanden. Deshalb werde ich einfach die Fotos für sich sprechen lassen, werde kaum kommentieren.


Wie die Schmetterlinge alle heißen, das weiß ich nicht, denn es sind überwiegend Exoten.



Einfach die Farben auf sich wirken lassen, es ist unglaublich, diese Farbenpracht.

Dabei war es nicht einfach, sie vor die Linse zu bekommen, sie waren ja alle lebendig und sehr flink.


Nicht immer blieben sie längere Zeit ruhig sitzen, immer wieder spielten sie miteinander.


Die meisten Schmetterlinge waren sehr groß, kleine gab es weniger.

Dieser hatte es mir besonders angetan, kann aber nicht sagen warum.


Es gab Futterstellen wie diese hier, da saßen sie dann friedlich auf den Bananen und ließen sich beim Fressen garnicht stören.

Ob der wohl das Schild auf seine Richtigkeit überprüfen wollte? Ich jedenfalls nutzte die Gelegenheit.

Mit diesem schönen, überwiegend rotem Exemplar, möchte ich zunächst mal schließen, morgen mehr versprochen :-))