Montag, 5. März 2007

Komm da raus...

...sagte der Bär zu seiner Frau. Du kriegt's den Schnupfen, aber sie horchte nicht. Gestern gesehen im Mundenhof. Anja und ich waren gestern im Mundenhof bei strahlenstem Wetter. Es war einfach herrlich.

Er begrüßte uns ganz lieb am Zaun und wartete geduldig auf Grünzeug. Wir haben ihm ein paar Taubnesseln gegeben, die er sehr gerne annahm. Er hatte so ein weiches Fell, erstaunlich bei Eseln, fanden wir.

Diese drei wurden neugierig und strecken ebenfalls ihre Mäuler gen Himmel und setzten sogar noch zum Konzert an, daraufhin flüchteten wir. Denn andere Esel, die sehr weit weg waren, machten sich ebenfalls auf den Weg zu uns.

Heute war ich den ganzen Nachmittag im Gelände. An den warmen Böschungen sonnten sich die Feldgrillen.


Flink mußte man sein, um ein Foto zu erhaschen. Wieder sah ich ein Taubenschwänzchen und den Mauerfuchs, aber da leider kein Foto. Heute früh sah es erst garnicht so einladend aus, aber so gegen 14.00 h hellte sich der Himmel auf und die Sonne schien bis in den Abend hinein. Nun hoffe ich, dass morgen auch ein schöner Tag wird mit neuen Bildern.

Donnerstag, 1. März 2007

Wir haben ja schon März


Bald werden auch wieder alle Vögel dasein und sie werden ihre Nester bauen. Diese kleine Amsel vom letzten Jahr, möchte so gerne eine Geschichte erzählen.

Also, ich heiße Hans, meine Mutter ist die Sofie und mein Vater ist der Sepp. Ich bin ihr erstes Kind. Man waren die aufgeregt, Papa kam mindestens 5x am Tag ans Nest und fragte: Wie lange geht es denn noch? Naja, Mama hatte Geduld mit ihm.

Irgendwann war es dann soweit, ich fühlte mich sooo stark, dass ich die Schale aufpickte und, schwupp da war ich dann. Brr... kalt war mir so ohne Federn, so völlig hilflos und immer hungrig.
Papa und Mama haben mich reichlich versorgt. E.'s Garten ist eine wahre Fundgrube, sagten meine Eltern immer. Neulich, beim Umgraben im Garten, hat E. meine Eltern immer wieder Regenwürmer zugeworfen.

Als sie dann satt waren, kam ich dran, das war ein Fest...Aber irgendwann hatte ich dann auch " den Schnabel " voll. Mama erzählte mir, schon im letzten Jahr hat E. die Oma mit Regenwürmern gefüttert. Sie hieß auch Sofie und war etwas ganz Besonderes, sie hatte nämlich nur einen kurzen Schwanz und einen weißen Ring um den Hals. Die anderen Amseln haben immer gelästert und gemeint, Oma würde nie einen Mann bekommen.

Eines Tages meinten Mama und Papa, dass es Zeit sei fliegen zu lernen. Ich hatte Herzklopfen, es sah so schwer aus, aber mein Protest half nichts, ich mußte ran. Mit viel Mühe und gutem Zuspruch habe ich es dann auch geschafft.


So sehe ich nun aus:

In diesem Jahr werde ich nun bald ein Nest bauen, aber zuerst such ich mir eine Frau.

Dienstag, 27. Februar 2007

Heute nur kurz...

So schön sah es leider heute nicht in unserem Garten aus, es war trüb. Die Krokusse hatten vorsichtshalber lieber ihre Kelche geschlossen gehalten. Ich war heute früh noch schnell in den Merdinger Wald gefahren um nochmal Bärlauch zu suchen. Ausser Bärlauch gab es schon einiges: Hier die ersten Blätter von Buschwindröschen, ganz vorsichtig lugten sie heraus.


Der Bärlauch war enom gewachsen und und es dauerd nicht mehr lange,
dann bedeckt er wieder den ganzen Waldboden und verbreitet seinen Knoblauchduft.

Eine Pflanze fiel mir dann auch noch auf, ein Schaumkraut. So ein großes Schaumkraut hatte ich bis dahin noch garnicht gesehen. Es wächst überwiegend im Wald wie ich herausbekommen habe.

Sonntag, 25. Februar 2007

Gut durch den Winter gekommen

Heute sind wir vom Regen, der an die Fenster pochte, ziemlich heftig geweckt worden.
So richtig Lust zum Aufstehen hatte ich dann garnicht, aber der Gedanke an eine gute Tasse Kaffee war doch stärker :-)

Beim Weg in die Küche sah ich sie, Thekla unsere Hausspinne. Oha, dachte ich, die ist aber gut durch den Winter gekommen. Den ganzen Winter war sie nirgends zu sehen, jetzt wo es ein wenig wärmer wird, da ist sie wieder da.
Sie sitzt immer sehr lange an einem Platz. Nur gut, dass unsere Tochter nicht da ist, die teilt meine Sympathie für Thekla nicht unbedingt.

Nach dem Mittagessen machten wir eine kleine Radtour. Zunächst zur Info-Rebhütte, um zu schauen, ob noch alles drin und dran ist. Es war alles so wie ich es vor einpaar Tagen verlassen hatte. Anschließend fuhren wir zum Achkarrener Baggersee. Die Sonne schien dort so schön, dass man es sich auf der Bank gemütlich machen konnte.
Ich lief noch um den See herum um nach Motiven Ausschau zu halten. Die Kätzchen fielen mir sofort ins Auge, weil sie schon so weit offen waren.

In einem Waldstück hat ein Imker seine Bienen untergestellt, und es summte in Ufernähe dicht am Boden im abgestorbenem Laub. Ich konnte nicht ausmachen, was sie dort suchten, ob sie nur den Durst löschen wollten? Ich habe nirgends Blüten gesehen, da werde ich mich mal bei meiner befreundeten Imkerin erkundigen was die Bienen am Boden gesucht haben.


Dieser hübsche Krokus gefiel mir besonders wegen dem Lichtspiel in seinem Blütenkelch. Es war eine kleine Gruppe von drei Krokussen, die einsam unter einem alten Walnussbaum still vor sich hinblüten.
Ich glaube, die wenigsten Besucher des Baggersees sehen dieses Kleinod.
Es sind sehr oft die Hundebesitzer, deren Hunde sich dort austollen dürfen. Dass sie das sehr geniessen, konnte man gut sehen. Selbst beim Stöckchenwerfen springen sie ohne zögern ins kalte Wasser brrr... kann man da nur sagen.

Auch dieser Sonntag war dann doch wieder ein schöner Sonntag, obwohl er so nass anfing.

Zum Schluß noch ein Sprüchle: Wer keine Zeit hat, ist tot für das Leben.