Donnerstag, 13. August 2009

Hummel Hertas großer Tag

Ganz stolz war sie, die Hummel Herta, es sollte ihr großer Tag werden. Endlich hat auch sie einen eigenen Herta-Hummel-Kinderpfad.
Wir fuhren zusammen mit dem Rad zur Einweihung, Herta vorne am Lenker, damit sie auch alles mitbekam.

An dieser Texttafel beginnt nun der Herta-Hummel-Kinderpfad.


(Anklicken erforderlich)

Rechts unten da ist sie, die Wegbegleiterin des Kinderpfades, so sieht sie aus:

Jemand sagte, eine Mischung aus Heidi und Biene Maja, naja Erwachsene eben.
Weil es ja ein Kinderpfad ist, waren natürlich auch Kinder eingeladen, die ich aus Ihringen mitbrachte und noch aus dem Nachbarort Wasenweiler, wo der Pfad beginnt.
Mein befreundeter Biologe Reinhold hat die Führung auf diesem Pfad gemacht, ich mache dann immer ganz weit meine Ohren auf.Wie am Wiedehopfpfad sind auch beim Hertapfad verschiedene Tafeln aufgestellt, mit lehrreichen Texten und verstecketn Buchstaben, die am Ende ein Lösungswort ergeben.
Das Lösungswort lautete: Aus was baut Herta ihr Nest?? Wenn man fleißig alle Tafeln liest und sich umschaut, dann dürfte es nicht schwer sein.
Reinhold erklärte anschaulich was Herta so den Sommer treibt, was sie alles so erlebt und welche Freunde, aber auch welche Feinde sie hat.

Von ihren fleißigen Freunden den Bienen,


erzählte ein Imker den Kindern erstaunliche Dinge, z.B. dass es im Bienenstock immer eine konstante Temperatur von 30° - 35° hat, auch im Winter.
Weil es denn soviel Blüten auf den Wiesen gab, hatte der Imker Kilian natürlich auch eine Kostprobe mit dabei, nämlich Honig, den die Kinder auf kleinen Löffeln probieren konnten.

Die Kinder hörten gespannt zu, denn direkt vom Imker Informationen zu erhalten, gibt es nicht jeden Tag. In Zukunft wird ihnen der Honig nochmal so gut schmecken.

Auf einer ungemähten Wiese gab es eine Aufgabe für die Kinder, sie sollten dort Tiere suchen und versuchen mit einem Glas zu fangen, damit man sie ihnen erklären konnte.
Sie fanden alles Mögliche, Spinnen, Wanzen, Käfer, Gottesanbeterinnen, Grashüpfer.
Hier nun einige Fotos von den Tieren, die Herta so einen Sommer lang begleiten und umschwirren.

Die Gottesanbeterin, die normalerweise im hohen Gras lauert, hier aber gerade den Radweg überquert.

Oder eine Heidelibelle, die blitzschnell mal schnell den Weg von Herta durchkreutzt

Auch die Wanzen kennt Herta sehr genau, aber die sind keine Konkurrenz für sie.

Die Blutströpfchen dagegen saugen auch schon mal gerne an Blüten, die auch Herta liebt.

Den Sommer über blüht ja soooo viieel, dass alle auf ihre Kosten kommen.

Eigentlich wollte die kleine Schnecke auch zur Einweihung vom Hertapfad kommen, sie hat extra ein Taxi genommem, aber das hat nicht geklappt, es gab Stau auf der Schleimspur , Ferien eben...


Tja, die mache ich auch für ein paar Tage, ich gehe in die Tutanchamun- Ausstellung nach München. Bis dann, tschüß....

Freitag, 7. August 2009

Wochenrückschau

Ob es euch auch so geht wie mir, die Woche geht soo schnell rum, viel zu schnell, wie ich finde.
Deshalb möchte ich ein wenig festhalten, was bei mir so lief, was ich so gefunden habe usw.
Am Sonntag also das Hoffest, ich sprach davon, nun ein paar Fotos.

(Wie immer, anklicken)

Eine Reihe Olivenbäume waren ein besonderes Ambiente, man wurde sofort an Sommer, Süden und was dazu gehört, erinnert. Ihringen soll ja der wärmste Ort Deutschlands sein, das spürt man beim Anblick der Exoten.

Dies Foto ist ein Blick in einen Spiegel, den eine Modemacherin für ihre Kundinnen aufgestellt hatte. Ja, man konnte dort extravagante Mode aus Naturfasern kaufen, da braucht es auch einen Spiegel.
Der Winzer, bei dem das Hoffest stattfand, ist Öko-Winzer. Da er aber seit geraumer Zeit Landtagsabgeordneter ist, ist sein Sohn mit eingestiegen, schön für alle.
Deshalb erklärt es sich auch, dass alle Produkte , die hier angeboten wurden, schonend mit der Umwelt umgehen.Der Spiegel hat es mir angetan, deshalb, nochmal ein Blick hinein.

Ein buntes Programm gab es, für jeden etwas dabei. Die Kinder hatten ihren Spass an diesem Herrn hier.

Der sich hier gerade zweier Väter bedient, um umständlich auf sein Einrad zu gelangen.
Als er dann schließlich oben war, liess er sich von einem Jungen drei Feuerfackeln reichen.

Feuerreicherassistent wollten alle sein, aber ER war der Glückliche. Danach hat der lange Herr auf seinem Einrad mit den Fackeln jongliert, wie erwartet.

Die Augen der Kinder wurden immer größer, aber das Nachahmen hatte der Künstler strengstens untersagt, zu gefährlich für sie. Das hatten sie auch eingesehen und hatten Respekt vor dem Feuer.

Was wäre ein Hoffest im Süden ohne Zwiebelkuchen, undenkbar wäre das. Ein pfiffiger junger Mann hatte eine super Idee, er hat einen fahrbaren, echten Lehmofen gebaut und so sieht er aus:

Da stand er nun und hat Stunde um Stunde Zwiebelkuchen gebacken unterstützt von dieser jungen Dame:


Alle Zutaten natürlich Öko-Produkte, selbstgemachter Teig, alles kühl gelagert und alles super schnell und frisch. Wie der geschmeckt hat??? Mir fehlen die Worte, so gut war der.

Überwacht vom Hofhund Lola, dem nichts entging und der unaufhörlich seine Runden zog.

Traktorfahrten gab es auch noch, ich war mit unterwegs, dort erfuhr man sehr viel über Art und Weise der Rebpflege des Ökoweingutes.

Was war sonst noch so los in dieser Woche? Ach ja, die Sommerferien sind nun auch in Ba- Wü angekommen und die Gemeinde bietet ein sehr abwechslungsreiches Ferienangebot an.
Der Tourismusverein ist mit den Kindern den Wendelin-Pfad gelaufen, ich war auch dabei.
30 erwartungsvolle Kinder waren bereit, etwas über Wendelin und Freunde zu erfahren. Wie immer, gab es Ouizaufgaben zu lösen, Dinge zu entdecken und zu sammeln. Ein zünftiges Mittagessen in der freien Natur, hat schon was, die Auswahl war groß. Danach ging es den Dschungelpfad runter, auf den sich alle freuten, es war sehr heiß.

Allen voran natürlich Balou, er war auch mit dabei.



Wie ein Ausrufezeichen aussieht, das weiß doch jeder, nämlich so:

Aber ich habe eins gefunden, das hatte Flügel, ja staunt nur, das habe ich nämlich auch.
So sieht ein Ausrufezeichen/Agrostis exclamationis mit Flügeln aus:

Somit wären wir wieder in meinem Garten, da gab es nämlich eine Rarität, diese hübsche Wanze Nezara viridula, die ich euch nicht vorenthalten möchte. War es im letzten Jahr ein Exemplar, so gibt es in diesem Jahr schon einige mehr.

Es gibt nicht nur die " Stinkewanze" und die "Bettwanze" (na hoffentlich nicht), sondern wunderschöne andere, die ich hier ab und an zeigen will, um Sympathien für sie zu gewinnen.

Zur Zeit ist es viel unterwegs, das Kleine Wiesenvögelchen/Coenonympha pamphilus, ebenso wie der Kaisermantel/Argynnis paphia, der nun folgt.

Leicht lädiert, aber immer noch aktiv.

Leuchtend rot im Waldunterholz sieht man auch schon wieder den Aaronstab, das meint, der Herbst läßt schon grüßen. Vorher wollen wir aber noch alle den Sommer geniessen, mit schönem Wetter, schönen Fotos und guter Laune, ein schönes Wochenende.

Sonntag, 2. August 2009

Ein wenig Ouerbeet .....

....... soll es heute mal zugehen. Einfach so, was ich gerade in den letzten zwei Tagen im Garten und in der Natur gefunden habe.

(Fotos anklicken)
Diese zwei Wanzen z.B., die wissen nicht wohin, rechts oder links, wo sind wir ungestört? Wo kommt die mit ihrer Kamera nicht hin? Ich weiß, unters Blatt, das haben sie danach auch getan und schwupp, weg waren sie.

In der Wegwarte beobachtete ich gerade eine Biene beim Frühstücken, so richtig in die "Vollen" hat sie sich gelegt, wenn man jetzt noch das Schmatzen gehört hätte, aber das tun Bienen nicht, die summen genüsslich.

Im Kräutergarten komme ich nie an dieser herrlichen Blüte vorbei, es ist der Hopfen-Origano.

Er gibt einen guten Tee, wir haben es schon ausprobiert, das ist das Fachgebiet meines Mannes.

Eine Minze Art, die betörend duftet, ist diese hier.

Ihr Name: Cervina-Minze, wirklich unglaublich wie die zarten Blättchen duften. Die Blüte habe ich in diesem Jahr zum ersten Mal gesehen und gleich ein Foto gemacht.

Der Sommer ist noch voll im Gange, da ahnt man schon den Herbst bei dem nun folgendem Foto:

Für Hosta-Liebhaber habe ich auch mal etwas, diese Blüte, gesehen an der Friedhofsmauer.



Er wird wohl die schönste Zeit seines Lebens hinter sich haben. Noch geniesst er den warmen Sommer und flog noch eifrig von Büte zu Blüte.

Zwischendurch mußte er auch mal einen Grashalm als Zwischenlandung benutzen, er tat mir richtig leid.

Auch immer wieder faszinierend, das Innere der Wilden Möhre, mit ihrer Blüte in der Blüte, hier eine dunkle Version:

Jetzt gleich eine andere Ausgabe, etwas bunter und aufgelockert.

Eine Springspinne informiert sich gerade, wie warm es ist und ob es sich lohnt, am Thermometer auf Beute zu lauern.

Sprach ich davon, dass man den Herbst schon erahnen kann, so bestätig es auch diese Schote.

Sogar den Samen kann man sehen und einen zarten Spinnenfaden, wenn man das Foto anklickt.

Heute war ich auf einem Hoffest hier im Ort. Ein Winzer hatte sich vor 25 Jahren selbständig gemacht, weil ich ihn sehr gut kenne und weil ich seinen Werdegang miterlebt habe, war ich dort. Sie hatten ein super Programm, davon demnächst.

Samstag, 1. August 2009

Dank an Anke

Anke schickte mir diese hübsche Anerkennung, danke liebe Anke. Ich freue mich sehr, wenn ich Menschen mit meinen Berichten und Fotos ein wenig mehr Natur zeigen kann. Gerne nehme ich euch auch weiterhin mit, wenn ich hier durch den Kaiserstuhl, oder anderswo, unterwegs bin, versprochen.
Jetzt sollte ich ihn sicher weiterleiten? Ich mach es wie Aiko, ich kann mich nicht entscheiden, alle seid ihr gut, jeder auf seine Weise, deshalb möchte ich euch alle beschenken.