Dienstag, 3. Juli 2007

Fritzi von der Viehweid


Hallo, ich bin der Fritzi von der Viehweid. Ich möchte ein wenig von der Viehweid und von meinen Aufgaben dort erzählen. Meine Hauptaufgabe ist es, die Kuhherde zu beschützen, d.h. hin und wieder einen Kontrollgang zu machen, ob alle wohlauf sind. Dies sind meine Schützlinge:


Naja, es sind schon noch ein paar mehr. Besondere Freundschaft pflege ich zu Jumbo, unserem
Ochsen. Er ist sehr stattlich und sehr lieb.

Unsere"Kleinen" dürfen jederzeit bei der Mama trinken was sie auch tun, hier der Beweis.


Unsere Kühe sind immer draussen, auch im Winter, da ist für mich nichts hinterm Ofen im Warmen liegen, nee, nee da bin ich immer gefragt. Ich tu's aber sehr gerne.

Oft kommen Besucher auf unsere Wiese, das finde ich besonders gut, da gibt es Streicheleinheiten extra und das toll.


Wenn Kinder dabei sind, ist es besonders lustig, aber da heißt es dann auch gut achtgeben. Die trauen sich sehr nah an die Kühe, immer haben das die Kühe nicht gern.



Es gibt aber noch andere Tiere hier auf dem Hof, auf die brauche ich nicht so aufpassen, z.B. unsere Nandus:


Romana und Wolfgang haben sie sehr gerne, weil sie Brennesseln fressen, davon gibt es auf der Wiese sehr, sehr viele. Durch die Nandus werden sie in Schach gehalten.



Seit einiger Zeit haben wir auch zwei Alpakas die sich sehr wohl bei uns fühlen. Mit denen gibt es nie Ärger, sie fressen still vor sich hin und haben mit niemandem Streit.



Er wird natürlich immer sehr bewundert, naja, bei den schönen Federn. Die Kinder suchen immer danach, ob nicht irgendwo eine Feder herumliegt.



Unsere Wiesen sehen leider nicht immer saftig aus, da gibt es dann auch mal solche Bilder, braun statt grün. Dann fällt das Mannstreu besonders auf.



Vielleicht gibt es dafür ja auch noch Fressspezialisten, eventuell Esel? Dann müßten Romana und Wolfgang sich welche besorgen. Denn z. Zt. gehen sie fast täglich mit der Sense über die Wiesen um den Männertreu einzudämmen.

Wir haben auch noch Kleinvieh, Gänse, Hühner, Enten, Katzen und Schildkröten. Außerdem hat Romana Bienenvölker, sie macht sehr leckeren Honig, verschiedene Sorten die man alle bei uns im kleinen Kiosk probieren und auch kaufen kann.

Sonntag, 1. Juli 2007

Schmetterlingsnacht auf der Viehweid in Schelingen

Gestern war ich auf dieser Veranstaltung , Schmetterlingsnacht auf der Viehweid. Kenner des Kaiserstuhls wird der Name etwas sagen, damit auch die anderen einen kleinen Eindruck bekommen, ein Foto von gestern.


So sah es aus, als etwa 22 - 23 Erwachsene und 6 Kinder auf dem Marsch nach oben, wo die Aktion stattfinden sollte, waren.

Aber unterwegs gab es noch viel zu erklären, Reinhold Treiber stellte uns das Mannstreu vor.


Nicht nur das, er ermunterte uns dazu, ganz vorsichtig mal an den Blattstielen zu kauen um dann zu sagen , wonach es schmeckt. Es schmeckte erfrischend nach Möhre, wovon sich einige Teilnehmer selbst überzeugen konnten.



Diesen Käfer hat wohl niemand gesehen, aber ich, er wollte gerade im Erdreich verschwinden, da mußte doch noch schnell ein Bild her.

Während man noch den Erklärungen der Betreiberin der Viehweid, Romana , lauschten, gallopierten plötzlich die Kühe an uns vorbei. Was war geschehen? Der Hütehund mußte uns mal




kurz zeigen was er alles kann und wer der wahre Held der Wiese ist, nämlich er.
Alle waren von dieser Einlage sehr beeindruckt, der Hund war's zufrieden er legte sich danach friedlich ins Gras.

Als wir dann auf der Höhe ankamen, zeigte uns Martin Albrecht zunächst mal einige Nachtfalter.
Er meinte, die meisten Menschen stellen sich unter Nachtfalter dunkle Tiere vor. Er zeigte uns ein paar sehr bunte Exemplare seiner Sammlung. Wir waren beeindruckt.



Die Kinder hatten inzwischen schon eifrig Grashüpfer und Schrecken gefangen. Sie hatten sie in Fanggläsern deponiert, um sie stolz den Erwachsenen zu zeigen. Auch ein eher seltene Art von
Schrecken fanden sie, die Braunfleckige Beißschrecke.


Was diese Gruppe so erheiterte, konnte ich nicht ausmachen, offensichtlich gefielen ihnen die
lustigen Sprünge der Hüpfer. Wir haben selbstverständlich alle wieder aus ihren Glasgefängnissen rausgelassen, die dienten nur zur besseren Betrachtung.

Dann, ja dann war es endlich soweit, die Leuchtfalle wurde angemacht, die Augen der Kinder
leuchteten. Warten war angesagt, was passiert nun?

Lange zunächst erstmal garnichts, dann kamen einige kleinere Insekten, Fliegen, kleine Schmetterlinge. Leider war die Ausbeute nicht so üppig, aber wir erlebten einen wunderbaren Abend. Die Stimmung auf der Wiese war für alle ein Erlebnis, die Kühe standen nah bei uns, man konnte ihr Kauen hören, wahrscheinlich wunderten sie sich über den nächtlichen Besuch.


Hier und da hörte man ein Schaf blöcken, in weiterer Ferne den Pfau schreien. Hinter den Höhen wurde es immer heller, der Mond kam herauf, wir hatten Vollmond. Die Ruhe dort oben war einmalig, jeder hatte es genossen. Die Orte, wo man noch absolute Ruhe findet, werden immer seltener.

Mir hat es sehr gut gefallen, ich möchte mit diesen eindrucksvollen Bildern meinen kleinen Bericht beenden.

Donnerstag, 28. Juni 2007

Schöne Pflasterarbeiten in Freiburg

Gestern konnte ich endlich meine Brille in Freiburg abholen, da dachte ich mir, nimmst die Kamera mit. Immer schon fielen mir die schönen, kunstvollen Pflasterarbeiten mit Rheinkieseln in Freiburg auf. Da Freiburg mit einigen Städten Verschwistert ist, haben sie die Wappen der Städte vor dem Rathaus in' s Pflaster gearbeitet.

Hier zunächst mal Madison, sein weißes Kuppeldach leuchtet einem direkt entgegen.


Eine ungewöhnliche Beziehung zu Isfahan hat Freiburg da aufgebaut, es hat deswegen auch schon mal eine kleine Verstimmung gegeben. Als harrsche Töne aus Teheran kamen, wurde ein Besuch dorthin kurzerhand abgesagt. Aber das Wappen ist mit seinen blauen Farben ein Augenschmaus.

Nun vom Süden in den Norden, nach Guildford. damit man auch mal die Feinheiten sehen kann, habe ich mal einen Ausschnitt gemacht.

Zum Schluß meiner kleinen Wappensammlung, nach Innsbruck. Da kommt man ja schon öfter hin.
Alle diese Wappen, und noch einige mehr, sind vor dem Rathaus in einem Rund angeordnet. Wie ich festgestellt habe, bleiben wenige Leute stehen um diese kleinen Kunstwerke zu bestaunen. Mich hat man verwundert angesehn, weil ich davon Fotos machte.

Das Rathaus selber hat auch viele schöne vergitterte Fenster, zwei sollen als Beispiel genügen:





Das Bild in der Mitte gehört nicht zum Rathaus, sondern ist das Alte Kaufhaus mit seinem schönen, bunten Dach. Freiburg hat noch viiieeel mehr zu bieten, dies ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt. Vielleicht verspürt ja jemand Lust?

Mittwoch, 27. Juni 2007

Ein paar Tierfotos







Da ich in den letzten Tagen überwiegend mit dem Stachelbeer pflügen beschäftigt war, möchte ich ein paar Tierfotos zeigen.

Links ist ein Scheckenfalter, der z.Zt. auch wieder unterwegs ist, allerdings mehr wenn die Sonne scheint und die ist im Moment rar.

Rechts oben , der Kleine Fuchs ihn sieht man sehr häufig, er lebt gesellig an sonnigen Stellen auf Brennnesseln. Seine Eier legt er häufchenweise an der Blattunterseite. Er überwintert sogar als Falter, weswegen man ihn sogar im Winter bei Sonnenschein manchmal beobachten kann.


Dieser Schmetterling(rechts) gehört zu den Augenfaltern, sein Name: Waldbrettspiel. das drückt schon seinen Lebensraum aus, er liebt lichtdurchflutete Wälder und verteidigt sein Revier vehement gegen Eindringlinge.



Immer wieder beeindruckt mich die Goldwespe, immer wieder muß ich sie fotografieren weil sie sooo schön ist. Sie schimmert so herrlich im Sonnenlicht, ich stehe manchmal eine halbe Stunde und beobachte sie nur. Geschäftig fliegt sie von Blüte zu Blüte, dabei ist sie sehr winzig so zwischen 8-10 mm.


Hat sie nicht eine schöne gelbe Hose an? Von der Schafgarbe konnte sie nicht genug bekommen.
Man hörte ein lautes Summen und mit flinken Bewegungen sammelte sie eifrig Futter konnte danach kaum noch abheben.


Auch sie sieht man wieder schnell über das Wasser gleiten, sich kurz hinsetzen um dann schnell wieder weiter zu ziehen. Immer auf der Suche nach Nahrung.