Sonntag, 14. Juni 2015

Ich wußte nicht so richtig ....

.... was ich heute machen wollte. Dann entschloß ich mich kurzerhand an die Dreisam zu radeln, so ca.8 - 9 km von Ihringen. Also ging ich auf Tour, Wasser und Kamera im Rucksack.
Oje, was türmte sich denn da am Schwarzwald zusammen? Das sah garnicht gut aus, ich beschloss nicht weiter zu radeln sondern umzukehren. Der Blick Richtung Ihringen war besser und so gings nicht gleich Richtung Ihringen, sondern durch den Merdinger Wald, kurzer Abstecher bei den Eseln und der Blumenwiese.


                     Ein Meer von der Bunten Kronwicke/Coronilla varia gleich neben der Eselswiese.


Dieser Esel schaute mich so traurig an, er ist wohl schon sehr alt, denn der Besitzer kümmert sich um alte Tiere, er betreibt sozusagen einen Gnadenhof. Drei Esel hat er, Schafe und noch anderes Kleinvieh. Um das Futter zu beschaffen, spielt er manchmal als Strassenmusikant in Freiburg.

Diese hübsche Schwebfliege sass nie lange auf einem Platz, ich glaube die Tiere spürten die Gewitterluft.

                            Auch dieses Ochsenauge/Maniola jurtina flog unruhig hin und her.

                     Schnell wollte diese Raupe verschwinden in den schützenden Schatten.
                   Weil wir gerade bei Raupen sind, noch ein paar sehr interessante Raupen. 
   
Leider finde ich für diese Raupe noch keinen passenden Namen, es ist aber eine Schwärmerraupe, soviel steht fest. Nun hat sie ihren Namen: Agrius convolvuli - Windenschwärmerraupe.
Nun zeige ich noch den Schmetterling dazu, dem ich am 21.9.2007 begegnet bin.

    


Wer Fenchel oder Möhren im Garten hat, sollte mal nach dieser Raupe Ausschau halten, es ist die Schwalbenschwanzraupe/Papilio machaon.


Eine sehr bunte Raupe, die ins Auge sticht, man kann nicht an ihr vorüber gehen. Es ist die des
Wolfmilchschwärmers/Celerio euphorbiae.

Manchmal lohnt sich auch ein genauer Blick auf die Erde, da findet man solche zarten kleinen Blumen: Das Acker-Gauchheil/Amagallis arvensis.


                                      Zur Zeit endet jede Radtour hier an unserem Kirschbaum.












Donnerstag, 11. Juni 2015

Sommerbuntes

Geht es euch auch manchmal so, da fällt einem kein Betreffstitel ein??  So gings mir gerade eben, deshalb kurz und bündig "Sommerbuntes", so wirds auch werden.


                                    Meine bunte Wildblumenwiese, umschwirrt von Insekten.

Von diesem Insekt hier, ich habe ihn schon oft gezeigt, aber er ist es immer weider wert, gezeigt zu werden. Es ist übrigens ein Schenkelkäfer.


                                                                   Zweimal Mohn.

Dieser Marienkäfer/Epilachna chrysromelina ist gerade frisch geschlüpft, er ist noch nicht ganz ausgefärbt.

                               Meine Wicken wachsen hoch hinaus bis in den Feigenbaum.

Dieser Zünsler/Myelios circumvoluta ist winzig, man sieht ihn fliegen und wenn er sich hinsetzt, kann man ihn fast nicht mehr finden. Aber ich bin ihm auf der Spur geblieben.

Für Nachwuchs wird gesorgt, von diesen Rüsslern bin ich gerade nicht so erbaut, sie können schon Schaden anrichten, indem sie den Pflanzen den Saft rauben.

Der ist mir lieber, mein Freund der Bienenkäfer. Ich habe einige Gartenfreunde, die ich sehr gerne in meinem Garten habe.

Dieses Widderchen/Zygaena flilipendulae z. B. noch ist es in meinem Garten nicht heimisch, dazu müßte ich erst die Bunte Kronenwicke hier anbauen, dann könnte es klappen.


Vorder oder Hinterteil?? So auf den ersten Blick garnicht so einfach, aber es ist das Hinterteil eines Pinselkäfers/Trichius fasciatus von dem ich hoffe, er wird in diesem Jahr in meinem Garten noch auftauchen.

Die werden mich wohl auch öfter mal beäugen, ich merke es nur nicht immer. Es ist eine Zebraspringspinne/Salticus spec., den genauen Namen kann ich nicht sagen. So, dies mal wieder Buntes im Sommerkleid von mir.








Montag, 8. Juni 2015

Kühle Schwarzwaldluft ....

... hatten wir erwartet als wir uns mit Freunden trafen, um eine größere Wanderung rund um Kirchzarten im Schwarzwald zu machen. So kühl war es dann auch dort nicht, aber sehr angenehm zum Laufen. Wir hatten gestern noch einen sehr heißen und schwülen Tag, erst am Abend kühlte es sich ab, als ein Gewitter die Luft bereinigt hatte und man wieder durchatmen konnte.
Einer unserer Freunde wohnt in Kirchzarten und er hatte eine wunderbare Tour ausgesucht, abwechslungsreich, sowohl von der Landschaft, als auch von Flora und Fauna.

                                        Fingerhut und Flügelginster säumten die sonnigen Wege.

Einsam am Waldesrand dies Gefleckte Knabenkraut/Dactylorhiza masculata, umgeben von Wiesenpflanzen, Margarithen, Klee und verschiedenen Gräsern, die auch gerade blühten.

Ein Fleckenspanner/Pseudopanthera macularia setzte sich fast auf den Boden unter eine Lupine und machte es nicht gerade einfach, ein Foto zu machen, es gelang dennoch. Viele dieser auffälligen Spanner waren unterwegs und genossen Sonne und Blüten, als da sind: Gefleckte Taubnessel, Aufrechter Ziest, Dornige Hauchel und Rossminze. Von allem war etwas zu finden. Wenn man in der Gruppe wandert, hat man nicht immer die Zeit, um sich lange einem Fotoobjekt zu widmen, aber versäumen will man auch keine Funde.

Für ihn habe ich noch keinen Namen ermitteln können, aber es wird wohl einer der vielen Blattkäfer sein.
                               Meine Bekannte machte mich auf diese Biene aufmerksam:

Sie gehört zu den Sandbienen und weil sie auf einer Witwenblume sass, trägt sie den Namen:
Witwenblumen-Sandbiene/Andrena hattorfiana. Ist sie nicht hübsch? Das Auffällige war, ihre roten Hosenbeine, das gefiel mir so gut.
Den Spaziergang beendeten wir mit einem Besuch im Cafe bei Erdbeerkuchen, Himbeerkuchen und einer guten Tasse Kaffe, bei herrlichem Blick auf ein wunderschönes Schwarzwaldtal, Herz was willst du mehr.





Sonntag, 7. Juni 2015

Bunter Sonntagsgruß

Als ich heute in der Früh in den Garten ging um Erbsen zu pflücken, es gab eine Schüssel voll:

Die kommen heute auf den Tisch, ich freue mich schon, so frisch und so knackig.

Aber ich fand noch etwas, nämlich eine Goldwespe im tiefen Morgenschlaf:

                   Zuerst das Hinterteil, es leuchtete auffallend rot im sonst überwiegendem Grün.


Selbst ein leichtes Bewegen von der Fotografin, um die Goldwespe ins rechte Licht zu rücken, störte sie nicht.
Dies ist mein morgendlicher, bunter Sonntagsgruß an meine Leser. Nun geht es gleich auf zu einer Wanderung mit Freunden in den Schwarzwald, mal schauen was ich davon mitbringen kann.