Donnerstag, 5. September 2013

Einfach Wahnsinn ...

.... diese Tomaten, schaut mal dieses Exemplar:

Sie wiegt unglaubliche 700 g, sie litt wohl ein wenig unter Wassermangel, man sieht es an den Einbuchtungen mit dem leichten Schorfansatz. Das gibt eine richtig große Schüssel voll Salat.
Immer noch hängen meine Tomatenstöcke voller Früchte, auch sie sollen und wollen noch alle rot werden.





Das Wetter ist danach, jeden Tag nochmal + 30° und mehr. Gestern habe ich sie oben abgeköpft, damit die Tomaten noch alle reifen können. Ich hatte mal gelesen, man sollte 5 Zöpfe stehen lassen, die haben dann die Chance auch alle reif und rot zu werden. Warten wir es ab.
Ebenfalls rot ist mein Mangold:

Die schönen leuchtenden Stiel habe es mir in diesem Jahr angetan, gestern haben wir davon gegessen. Ich nehme die roten Stiele, schneide sie in kleine Stücke und schwitze sie mit viel Zwiebeln an. Erst danach kommen die kleingeschnittenen Blätter dazu, die ich ganz kurz mit kochendem Wasser überbrühe. Dazu gab es Stampfkartoffeln, die schmecken uns, Salat ganz selbstverständlich und zwar Tomatensalat bei der Ernte ist es ein Muss.




Immer wieder finde ich hübsche Raupen die auf der Suche nach einem Überwinterungsplatz sind, hier die Salatmönchraupe/Cucullia lactucae. Auch hier, wie bei vielen meiner Beobachtungen, die Raupe schöner als der Schmetterling.


Der Schmetterling ist ein unscheinbares graubraunes Etwas von kleiner Größe.



Wie groß wohl diese kleinen Blattläuse inzwischen sind?? Sie wurden ja so liebevoll ins Leben entlassen. Eventuell sind sie aber auch die Beute der gierigen Marienkäfer geworden, vielleicht von einem Asiaten? Ich werde es wohl nie rausbekommen.




Sonntag, 1. September 2013

So gaaaanz langsam ...

.... wird es schon Herbst, findet ihr nicht auch? Ich war ein paar Tage fort und ich stelle fest, er kommt.

Zuerst nur ein gelbes Blatt, dann folgen weitere.

Die Haselnüsse sind schon reif zum Knacken.


Die Trauben und Äpfel sind knackig und süss.


Die Raupen suchen sich Plätze zum Verpuppen.

Der Blaupfeil ist die längste Zeit geflogen.

Die Ödlandschrecke geniesst noch die letzten warmen Sonnenstrahlen auf heißem Gestein.


Die Brückenkreuzspinne hat für Nachwuchs gesorgt.



Sie haben die meisten Flugstunden für dieses Jahr beendet. Von oben nach unten sind zu sehen:
Die Goldene Acht, das Blutströpfchen und der Distelfalter.
Die Tage werden kürzer und die Nächte länger, mit ein wenig Wehmut nehme ich die Veränderungen zur Kenntnis, aber ich erfreue mich an jedem schönen Herbstsonnentag, wie heute z.B. da waren wir im Schwarzwald.




So unterschiedliche Farben gab es zu sehen, das saftige Grün mit den blauen Bergen im Hintergrund und die leuchtende Eberesche.
Auf einer Pfarrhofwiese trafen wir eine Lamamama.








Hier ihr zwei Tage altes Lamakind, ist es nicht herrlich?? Sie gab immer so Laute von sich, als wenn sie sagen wollte, lasst mein Kleines in Ruhe. Die anderen Familienmitgleider hörten die Klagelaute und kamen geschlossen zu dem Kleinen und bildeten einen Ring ums Kleine.




Wir waren tief beeindruckt von der Fürsorge des ganzen Rudels wir gingen auch sofort weiter. Das war eine nette Begegnung, so ein kleines Lama hatte ich vorher noch nie gesehen.
Es war ein schöner Sonntagsausflug.


Dienstag, 20. August 2013

Meine Stärksten.......




Ja, meine Stärksten will ich hier vorstellen. Was das ist ??? Das folgt sofort.

Dies sind die Kandidaten:





Zehn Tomaten, stattlich, sauber und so lecker. Was denkt ihr, wieviel bringen die auf die Waage??? Ich habe selber gestaunt, gut 3,5 kg. Da gibt etliche Portionen Salat, oder Suppe. Meine Tagesernten pro Tag liegen so bei ca. 10 kg, von 21 Tomatenstöcken. Noch sehen sie gesund aus. Wie lange werden sie mir noch zu einem leckeren Mittagsessen zur Verfügung stehen? Ich hoffe noch sehr lange.

Jetzt geht es um die Längste:

Es ist eine Gurke, etwas länger als 30 cm, ohne gedopt. Auch davon gab es schon viele Schüsseln voll Salat und viele dankbare Geschenke.

Meine Krummste, eine Zucchini. Ich mag sie in der gestreiften Ausgabe, sie sind zart und schmecken gut. Zum Glück konnte ich die Schwemme noch ganz gut bewältigen, Zucchinibesitzer wissen was das bedeutet. Für Quiche geht immer eine ganze Menge drauf.

Zum Abschluß eine kleine Spielerei, ein Gemüsegesicht.








Sonntag, 18. August 2013

Versteckspiel




Einige Insekten haben mit mir Versteckspiel gespielt, aber ich habe sie gefunden. Ihr dürft nun mit suchen:

Man kann es erkennen, sitzt auf Appelminze und saugt sich den Magen voll.
An anderer Stelle fand ich sie dann:

Sie wechselte den Standort, ich auch. Schaut euch mal dieses zarte Geschöpf an, Vorderteil und Hinterteil mit einem dünnen Faden miteinander verbunden. Es ist nochmal die Grillenjägerin, ich hatte sie neulich vorgestellt.

Im Gras ist viel los, da muß man schon eine Weile stille stehn, um überhaupt was zu erkennen. Seht ihr was? Dann helfe ich mal nach.

Dieser Spanner saß sehr versteckt an Grashalmen.

Nun gehts ans Wasser, grün, alles grün voller Unterwasserbewuchs, das ideale Versteckt für das obige Tier. Kann mans ausmachen? Die Hilfe naht.

Da sass er und beobachtete mich und ich ihn.

Wir bleiben am Wasser:

Hier nun ein Schilfgürtel mit allerhand flinken Bewohnern, welche???

Diese Libelle, sicher gehört sie zu den Federlibellen. Genau das ist sie nicht, Elke hat mich darauf aumerksam gemacht, es ist eine Pechlibelle, danke Elke. Ich weiß nicht wo da mein Kopf war. Die sind sowas von schnell, ich habe einfach auf Verdacht die Kamera hingehalten, so konnte ich doch noch zu einem Foto kommen, nicht so super, aber man kann es erkennen.