Freitag, 12. November 2010

Die Oldie kann es noch

Ja, nach einiger Übung haben wir uns wieder aneinander gewöhnt, meine alte Kamera, auch eine Ricoh wie die neue, und ich. Dieses Foto enstand noch vor dem großen Sturm mit dem charmanten Namen "Carmen", ich denke mal, nun sind alle Birnenblätter abgeweht. Jedesmal wieder aufs Neue staune ich, wie schön sich die Birnenblätter verfärben.

Auf unserem Balkon stand noch eine fast vergessene Tomatenpflanze, da gab es doch tatsächlich noch diese Früchte.

Inzwischen noch etwas rötlicher geworden, ehrlich, ganz ohne Witze erzählen. Sie werden wohl in der nächsten Tomatensoße landen.
Nach Carmen sah es wüst aus, die Bäume leer, der Boden bedeckt.

Da wir sehr viele Haselnussbäume haben, bin ich sehr dankbar, wenn der Wind mir hilft bei der Beseitigung der Blätter, er verteilt sie auf Strassenlänge. Wer sich im Sommer am Grünen erfreut, muß im Herbst auch das Gelb ertragen, auch wenn es bei ihm direkt vor der Haustüre liegen bleibt. Ich kann es nicht ändern, oder?

Die rosa Geranie, direkt am Eingang, hat Sturm und erste Fröste gut überstanden, so leuchtet sie immer noch.

Im Garten entdeckte ich noch eine Heidelibelle, wir schreiben November. Sie genoss die Sonne die wir am Anfang dieser Woche noch immer hatten.

Ein Marienkäfer suchte sich auf einem Salbeiblatt, es ist der Wollige Salbei, den letzten Sonnenstrahl aus, um dort ein wenig zu verweilen.


An meinem Phlox gab es noch ein paar zarte Blüten, duften tun sie leider nicht mehr arg.

Neulich war ich bei Balou zum Herbstabschlußessen eingeladen, da bin ich ganz schnell kreativ geworden und habe diesen Herbstkranz gewunden, klingt doch edel?

Zum Abschluß meiner Oldievorstellung ein Stimmungsbild vom Baggersee, entstanden zwischen Breisach und Ihringen.

(Anklicken nicht vergessen)

Wie seid ihr so drauf? Laufen bei euch schon Vorbereitungen für die große Plätzchenbackaktion?
Bei uns werden Nüsse geknackt für die Linzertorten und alle Zutaten schon mal geordert.
Ein schönes Wochenende euch allen. Jetzt kommt ja die Zeit der besinnlichen Stunden und der Kerzen mit viel guter Musik, ich geniesse diese Stunden.

Mittwoch, 10. November 2010

Warum rennen die so???


Ja, warum rennen die so??? Ganz klar, morgen ist Martinstag, da will keine in den Bratofen, da will keine hängenbleiben und die letzte Gans sein. Vielleicht kennen auch Gänse das Sprichwort: "Den Letzten beißen die Hunde".

Hängengeblieben sind diese hier:


Der Wind und der Regen haben in wenigen Tagen ganze Arbeit geleistet, die Blätter in unserer Strasse gleichmäßig verteilt, da konnten wir auch noch ein paar reife Feigen an unserem Baum finden.

Heftig widerstanden haben diese Blätter:

Die Pfaffenhütchen zeigten auch noch keine Lust sich einfach runterwehen zu lassen. Da muß der Wind nochmal zuschlagen.

Es wird nicht mehr lange dauern, dann können wir wieder solche Fotos einfangen:

Pilz im Rauhreif.

Oder Hagebutte im Schneepelz:


Auch Apfel im Eisbad ist nicht ungewöhnlich.


Aber zur Zeit habe ich nur meine Oldiekamera, sozusagen meine allererste Kamera zur Verfügung. Meine neue Kamera ist in Reperatur, der Powerknopf ist defekt, zwei bis drei Wochen kann das dauern, eine ist erst rum. Die uralte Kamera macht nur bedingt gute Fotos, oder ich muß es erst lernen, mit ihr umzugehen.

Donnerstag, 4. November 2010

Nur mal so ....

.... wer hat denn wohl die schönsten Farben, der Frühling oder der Herbst??? Das fragte ich mich, und schon stellte ich Vergleiche an. Hier ein paar Gegenüberstellungen, ist ja nur eine kleine Auswahl, ihr könnt sie ja selber weiter ausbauen mit euren Fotos.

Beginnend mit dem Frühling:

Die Winterlinge sind ja so ziemlich die ersten Farbtupfer im Frühling. Wie freut man sich, wenn man sie sieht.

Nun folgt ein Herbstbild, ich werde sie immer so im Wechsel zeigen, einmal Frühling, einmal Herbst.

Der Frühling ist dran:

Zarte Haselnussblüten.

Herbstbeeren, von den Vögel geliebt.

Noch an den Winter erinnernd, die Schneeglöckchen, aber doch schon den Frühling einläutend.


Überschwängliches Gelb, der Herbstwald, raschelnde Blätter, leichtes Wehen in den Ästen.

Im Frühjahr dann statt Blätterrascheln Veilchen, die den Waldboden teilweise bedecken.

Während man sich zu den Veilchen runterbeugen muß, um ihren Duft zu spüren, kann man im Herbst von den Trauben naschen.

Wenn sie blühen, die Mandelbäume, dann ist das Frühjahr schon weit fortgeschritten, wir haben Mai.

Sind dagegen die Rebenblätter gelb, zerzaust und nur noch wenige an den Reben, dann ist es schon spät im Herbst, Oktober/November. Nur noch wenige schöne Sonnentage, dann kommt die dunkle Jahreszeit.

Der Frühling mischt nun so richtig auf, aus allen Ecken spriessen die Farben ans Licht und tun den Augen und dem Herzen gut.


Der Herbst verabschiedet sich meistens mit zwei vorherrschenden Farben, gelb und rot. Wenn die Sonne scheint, dann leuchtet alles wie Gold und Edelsteine, dieses Farbenspiel bietet nur der Herbst, darum sollen wir ihn geniessen, auch wenns mal stürmt.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Die gelbe Welle

Wohin man z.Zt. schaut, alles erstrahlt im herrlichen Gelb. Heute machten wir bei traumhaften Sonnenschein, mit wenigen Wolken, eine Tour in den Schwarzwald.
Wir fuhren an den äußersten Stadtrand von Freiburg und wanderten zurück in die Stadt.

Ein Blick in den Himmel zeigte oft wunderbare Wolken.
Überall die dominierende Farbe "Gelb", wohin das Auge blickte.


Im Wald folgten wir diesem wunderschönen Schild, es war ein Vogelwanderweg auf dem es mehrere Hinweise und Erklärungen zu den Vögeln gab.

Ein sehr lehrreiches Schild war dieses hier:

(Bitte anklicken)
Oder diese Info über den Eichelhäher.

Das sind so Tafeln die ich mag, viel Info in ein paar Sätze gepackt.

Mit diesem Buntspecht können die Kinder spielen. Ein Faden hängt herrunter, an dem man ziehen kann, dann ertönen Klopfzeichen. Am gegenüberliegenden Baum sitzt auch ein Specht und so können die Kinder Botschaften austauschen.

Bei dem herrlichen Himmel brauchte man nur die Kamera in den Himmel halten und schon hatte man die schönsten Motive.

Freiburg ist auch umgeben von Reben, diese gehören auch dazu.

Das obige Foto zeigt einen Blick auf Freiburg, schwach dahinter der Kaiserstuhl.

Als wir einen netten Herrn nach dem richtigen Weg fragten, begleitete er uns ein Stückchen mit seinem Tinichen, so sah das kleineTinichen aus:

Tinichen bekam immer mal wieder ein Leckerli, hier schleckt sie sich genussvoll ihr süßes Mäulchen.

Bevor wir morgens losfuhren, sah ich doch in unserem Garten eine Mohnblume blühen, sie soll als Kontrast zum vielen Gelb diesen Post beenden.