Dienstag, 2. März 2010

Mein 500 ster Post

Unglaublich, dies ist mein 500 ster Post, und er soll heute auch eine nicht alltägliche Begegnung zeigen.


Diesem possierlichem Tier bin ich heute begegnet. Ich war mit dem Rad unterwegs nach Breisach, immer entlang des Krebsbaches. Da hat es wohl früher tatsächlich Krebse gegeben. Plötzlich sehe ich ein Nutria aus dem Wasser klettern. Natürlich zur Kamera gegriffen und Bilder gemacht.
Er liess mich immer näher an sich ran, bis ich ungefähr anderthalb Meter neben ihm stand. Vermutlich hat er von mir Futter erwartet, das hatte ich leider nicht dabei.

Sie sind fast Vegetarier, fressen Gras, Wurzeln, Obst, hin und wieder auch schon mal kleine Schnecken und Würmer. Ich habe ihm eine Weile zugesehen, wie er nach frischem Gras suchte, was ihm offensichtlich schmeckte. Über diese Begegnung habe ich mich gefreut und werde wohl morgen wieder nach ihm sehen, denn ein Radfahrer, der ebenfalls anhielt, berichtete mir, dass er ihn an dieser Stelle schon öfter gesehen hat. Dann nehme ich Obst und eine Möhre mit, damit er nicht so enttäuscht ist.

Montag, 1. März 2010

Nach Xynthia

So gegen 16.00h am gestrigen Sonntag, hatte sich Xynthia allmählich bei uns verabschiedet. Die Sonne kam und die Temperaturen lagen wiedermal bei + 15°, da hielt mich nichts mehr im Haus, ich mußte raus.
"Geh blos nicht in den Wald", meinte mein Mann, der leider nicht mit konnte, grippaler Infekt, da war liegen bleiben besser. So nahm ich mir vor, einfach mal so durch den Ort zu streifen und in Vorgärten zu schauen, was denn da schon alles blüht.

Zuerst schaute ich in den Kräutergarten, wie sieht es da aus? Einiges versuchte schon ans Tageslicht zu kommen, diese Pfefferminze hier:

Am Salbei entdeckte ich eine kleine Raupe:


Nachdem im Kräutergarten noch nicht allzuviel zu sehen war, ging ich weiter vorbei an den exotischen Vögeln, dieser meinte: "Ach die schon wieder."

In einem Vorgärtchen standen die Märzbecher/Leucojum vernum in voller Blüte.


Zwischen all den Märzbechern hatte sich eine Vogelmiere/Stellaria media eingenistet.

Die Märzbecher störten sich nicht daran, ist doch jedes Blümchen auf seine Art schön.

Ein neugieriges Huhn begleitete mich eine ganze Weile am Zaun, an dem ich nun vorbei lief.

Es schien mich zu verstehen als ich mit ihm sprach, es gackerte zurück, Huhn eben.

Heute ist es mir endlich gelungen, unsere Holzbiene zu fotografieren, sie fühlte sich wohl in der Sonne und im Winterjasmin.

Als ich heute auf Feldsalatsuche ging und an einer lössbedeckten Böschung stehen blieb, sah ich ihn, den ersten Sandlaufkäfer in diesem Jahr:

Feldsalat habe ich reichlich gefunden, er reicht mindestens für drei Portionen, dann gehts wieder los mit hoffentlich neuen Motiven.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Im Freiburger Stadtgarten dem Frühling begegnet

Gerade hatte sich der Schnee auch aus den letzten Winkeln der Stadt verzogen, lassen sich schon überall die Frühlingsblüten blicken. Alle Blüten gestern im Stadtgarten in Freiburg gefunden.

Alles Zaubernüsse, unter diesem Namen kenne ich sie, wie heißen sie eigentlich richtig? Ist Hamamelis richtiger, wer hilft weiter?

In einem Beet leuchtete mir diese Bellis entgegen, noch leuchtete sie alleine, die anderen Blümchen trauten sich wohl noch nicht so recht. Rotumrandet bat sie um Aufmerksamkeit, doch viele Besucher eilten vorbei, ohne einen Blick auf dieses zarte Blümchen zu werfen.


Nicht zu übersehen waren die Krokusse auf dem Rasen, sie standen gleich in Büscheln zum Anschauen bereit.


Ein Baum, in mittlerer Größe, übersät mit diesen Blüten, sieht man in verschiedenen Gärten. Hier seine Blüten, die man schon recht früh im Jahr sehen kann.


Liebe Gartenfreunde, ich hoffe auf eure Hilfe, wie heißt dieser Baum?

Noch sehr kuschelig verpackt, eine Magnolienblüte, ich glaube, es ist die "Magnolia stellata", das wird noch nachgeprüft wenn sie blüht.

Sie erinnert ein wenig an Weidenkätzchen, so weich und so samtig.

Zum Schluß noch ein Foto aus meinem Garten von meinen Krokussen, die nun aus dem Rasen spriessen.

Montag, 22. Februar 2010

Wanderung auf dem Vulkanpfad

Gestern am Sonntag, wollte ich gerne mal nachschauen, was denn die Mauereidechsen am Vulkanpfad machen, ob ich wohl welche sehe? Wenigstens eine, hatte ich mir gewünscht. Das Wetter war optimal + 10° und ein wunderbarer Himmel.





Als wir an den sonnenbeschienenen Mauern langsam vorbei gingen, hielt ich mein Augenmerk besonders auf Ritzen und Löcher in der Mauer. Ich brauchte nicht lange zu warten, da sah ich schon eine, hochschwanger.

Sie ließ mich sehr nah an sich ran, auch sie genoss die Sonne in vollen Zügen.

Nach der Mauer geht es immer einen sehr steilen Weg nach oben, da gibt es dann richtige Schräglagen. Im Hintergrund der Schwarzwald.

Von hier hat man einen sehr schönen Blick hinüber zu den Vogesen, sie tragen noch eine weiße Schneekappe

während uns zu Füssen schon wieder die Ackerringelblumen blühen.


Die Marienkäfer haben schon Frühlingsgefühle:

Erstmal ein wenig Smalltalk und dann geht es zur Sache, es sind zwei Asiaten, man sieht es an dem schwarzem " M " auf dem Kopfschild.

Die Kakteen haben den Winter und den Schnee gut weggesteckt, sie stehen ja auch an der wärmsten Stelle am Kaiserstuhl.

Sieht der alte Blütenstand von der " Wilden Karde" nicht wie ein kleiner Igel aus?

Heute haben wir die Temperatur noch getoppt, + 15°, ich war im Garten und habe schon kräftig gewerkelt. Die erste Holzbiene hat schon ihre Runden gedreht, zu schnell und zu hoch für ein Foto, Leute, der Frühling kommt......