Dienstag, 13. Oktober 2009

Schattenspiele

Was mich immer mal wieder begeistert, sind die Schattenspiele an Bäumen, auf der Erde oder sonst wo. Ich möchte ein paar vorstellen:


Entdeckt im Wald an einer Buche noch im Sommer im Urlaub.

Hier nochmal auf dem Waldboden in einer etwas anderen Formation.

Reizvoll kann auch mal so ein Selbstbildnis aussehen.

Mit dem dazugehörenden Rad, eine nette Erinnerung an eine kleine Tour durchs Gelände.

Das Gelände war in diesem Fall diese Getreideart, kann man es erkennen?

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Unglaubliche Temperaturen heute

Heute am 7.10. hatten wir hier in Ihringen um 15.00 diese unglaubliche Temperatur von, man höre und staune, 30°, im Schatten wohlgemerkt. Hier das Beweisfoto, das war für unser altes Thermometer fast zuviel, es sprang vor Freude fast entzwei.


Wenn das so weiter geht, dann könnte unser Nachbar tatsächlich noch seine Bananen ernten, die stehen noch in Blüte und das sieht so aus.

Eine interessantes Gebilde, man kann sogar die kleinen Fruchtansätze sehen.


Dass den Bananen das Klima hier gefällt, zeigt diese Ansammlung von Bananen bei einen anderen Nachbarn.

Sieht doch schon richtig wie in einem Dschungel aus. Er hatte auch wirklich schon mal Bananen geerntet, seine Stauden sind schon älter, als die von unserem Gartennachbarn.

Der Weißpunkt-Bodenwanze/Melanocoryphus albomaculatus (schwieriger Name) gefallen diese Temperaturen, ihr begegnet man nur in wärmeren Regionen, eben hier bei uns.

Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen, da sah ich doch noch eine Mohnblume in meinem Garten. Zwischen all dem langsam vertrocknetem Blumen und Gräsern, diese wunderschöne rote Farbe, eine Wohltat für die Augen und das Herz. Es hat bei uns seit Mitte August nicht mehr geregnet, außer ein paar Tröpfchen.

Die Winzer freuen sich sehr über das beständige Wetter, sie fahren eine Traumernte ein, Öchsle wie man sie schon lange nicht mehr hatte, man gönnt es ihnen, sie arbeiten viel dafür. Wer weiß, wer weiß, vielleicht ernten sie demnächst noch Bananen, frisch vom Kaiserstuhl???

Sonntag, 4. Oktober 2009

Sachen gibt es.....

.... die sind schon lustig. Als ich die letzte Woche mal nicht mit in die Weinlese ging, wollte ich mit Schwung im Garten arbeiten. Klappte auch wunderbar, bis ich meine kleine Laubharke benutzen wollte und dann dies Gebilde entdeckte:

Eine Gottesanbeterin hatte ausgerechnet dort ihren Kokon hingesetzt. Dass die Laubharke nicht allzuoft benutzt wird erkennt man leicht, schon etwas angerostet, deswegen hatte sie auch Zeit und Ruhe dort ihren wunderbaren Kokon herzustellen.
Das hat mich aber nicht davon abgehalten weiter zu arbeiten, es gibt ja noch mehr Gartengeräte.
Ich habe das kleine Kunstwerk an einen Baumstamm gehängt, um ihn im Frühjahr genau beobachten zu können, wenn die Kleinen schlüpfen.

In allen Gartenblogs gibt es z. Zt. die herrlichsten Herbstfotos, auch ich bin immer wieder fasziniert von den Farben in meinem Garten, deshalb gibt es hier nun auch ein paar Fotos.


Noch stehen sie in voller Blüte, die Herbstastern und sind umschwirrt von Bienen, Hummeln, Schmetterlingen usw.

Ebenfalls leuchtend, die Winden, graziös winden sie sich an einem Baumstamm hinauf.

Ihr wilder Vorfahr, die Zaunwinde, sieht wohl ein wenig blass dagegen aus, aber genau so emsig im Klettern wie die "Edelwinde".

Darum bekommt sie hier bei mir einen Ehrenplatz, den hat sie verdient.

Die Herbstzeitlosen zeigen unmissverständlich, es ist so weit, nun ist er da, der Herbst. Gefunden habe ich diese Ansammlung in einem Naturschutzgebiet hier am Kaiserstuhl.

An warmenTagen (25°) schwirrt es noch reichlich bei uns hier, z.B. diese Fliege, sie macht gerade Flugpause auf einer Margarite. Bei ihr sieht man sehr schön ihre "Schwingkölbchen" unterhalb der Flügel.

Kohlweißlinge sind stürmische Liebhaber, deshalb sieht man sie vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst in großer Zahl herumschweben.

Hier habe ich sie gerade beim Kuscheln erwischt, ihnen war das nicht peinlich, sie ignorierten mich total.
In die Familie der Weißlinge gehört auch dieser Gelbling/Colias, er erfrischt sich gerade an Bastard-Luzerne, wie mir gerade ein Freund, der Biologe ist, berichtet hat.

Noch gelber, noch schneller fliegend, sieht man ebenfalls im Moment sehr viele Postillione, aber sie setzen sich nicht hin, so konnte ich noch nie ein Foto von ihnen machen, schade, aber ich bleibe dran.
Da ist mir gerade noch aufgefallen, dass ich doch glatt ein Foto vergessen hatte, was zu diesem Post noch hinein sollte. Nämlich meine Kreation, sie passt auch zum Herbst.

Wildkräuterquark mit Deko, gereicht bei einer Wildkräuterwanderung im September.

Dienstag, 29. September 2009

Herbstwanderung im Elsass

Schon länger hatte ich mit einer Freundin aus dem Elsass eine Tour geplant, gestern war es soweit.

Aber zunächst noch ein paar Eindrücke vom herbstlichen Kaiserstuhl und zwar von unseren herrlichen Kakteen/Opuntie, die z.Zt gerade ihre Früchte tragen.

Ein ganze Gruppe angeschmiegt an der Vulkanwand.
So sehen die Früchte aus, die man ja auch essen kann, aber Vorsicht, Stacheln.

Nun zu meiner gestrigen Elsasstour, wir hatten ein ganz bestimmtes Ziel, wir wollten zunächst einmal in einen wunderschönen Naturgarten, in dem es viel zu sehen gab.

Aus verschiedenen Ländern kann man hier alpine Pflanzen bestaunen, es war aber schon manches verblüht, ein paar Fotos gibt es dennoch.

Diese Silberdistel begann sich gerade zu öffnen, wir waren schon zeitig in diesem Garten, weil er über Mittag schließt.

Auch der Sonnentau war noch nicht ganz wach, er stand im Schatten, so mußte ich blitzen.

Man muß ihn anklicken, um ihn zu entdecken, aber dann sieht man noch den Tau in seinen Härchen glitzern.
Verschiedene Enziane blühten noch, kräftig blau leuchteten sie uns entgegen.

Um 12.00 verliessen wir den Park und machten uns auf die Wanderung, hinauf auf den"Le Hohneck", so ca. 3,5 - 4 km.

Das Wetter war einmalig schön, so richtig schönes Wanderwetter. Zunächst ging es durch einen Wald, dort fanden wir diesen "roten Fransenpilz"

Sieht der nicht lustig aus??? Eigentlich sieht er so aus, wenn er nicht fransig ist.

Wer sich daran wohl gelabt hat?? Auf jeden Fall hat er ein kleines Kunstwerk hinterlassen.

Als wir den Wald verließen, hatten wir diesen Blick in die Landschaft.

Schöner blauer Himmel mit Schönwetterwolken.

Einen friedlich grasenden Esel hatten wir hier oben garnicht erwartet, plötzlich stand er da.
Pferde gab es auch noch und selbstverständlich Kühe.

Natürlich Kühe, denn woher sollte die köstliche Sahne wohl kommen, die wir zu einem wunderbar leckeren Heidelbeertörtchen gereicht bekamen. So eine köstliche Sahne, darin waren wir uns einig, hatten wir schon sehr lange nicht gegessen.
Oben angekommen, haben wir erstmal den herrlichen Ausblick von der Terasse genossen und zum andern ein leckeres Mittagessen. Den Ausblick möchte ich zeigen, das Mahl lieber nicht, sonst könnte manchem das Wasser im Munde zusammen laufen.

Mit uns genoss auch dieser schöne Käfer die Aussicht, eine ganze Weile saß er auf der Holzbrüstung und schaute in die Landschaft.

Schließlich faltete er seine Flügel auf und flog davon in die weite Landschaft.

Nachdem wir uns sattgegessen und gesehen hatten, machten wir uns wieder auf den Abstieg zum Parkplatz, es wurde dann auch schnell etwas kühler.

Eine kleine, zarte Annemone leuchtete uns aus der Wiese zitternd entgegen, die mußte ich einfach festhalten.
Sicher ahnte sie schon, lange geht es nicht mehr, dann ist die schöne Zeit auf der Wiese in der Sonne zu Ende.
Wir kehrten noch in einer Ferme an, um dort Butter, Milch und Käse zu kaufen. Übereinstimmend sagten wir, das war ein schöner Herbsttag.