Dienstag, 7. April 2009

Reisenotizen KrkTeil 2

Ich möchte euch alle mitnehmen auf eine Wanderung entlang der Küste an einem sonnigen Morgen. So sieht die Küste aus und so steinig sind auch hier die Strände, es gibt kaum einen Sandstrand, dafür sehr uriges Gelände.


Der Wanderweg, den wir gingen, führte durch Olivenhaine. Die gibt es auf dieser Insel sehr, sehr viel. Aber sie sind auch sehr mühsam zum Bearbeiten, weil es soviele Steine gibt. Das wiederum ist die Folge davon, dass die Römer und Venezianer diese Insel als Holznachschubstelle für ihre Schiffe erkoren haben. Sie haben ganze Leistung vollbracht, alles abgeholzt und eine Wüste hinterlassen mit viel Steinen und wenig Ackerkrumme.

Das karge Weideland unter den Bäumen wird von diesen Tieren genutzt, deren Spuren man hier sehen kann:

So sehen die friedlichen Graser aus:


Sie sind ganzjährig draussen, bei jedem Wind und Wetter, zusammen mit den Lämmern.
Durch diese liebevoll gefertigten Holztore gelangt man von Weide zu Weide und muß die Tore auch sorgsam wieder verschließen.


Und immer wieder der Blick auf's blaue Meer.


Ich wäre kein Naturwanderer, wenn ich nicht auch immer wieder einen Blick auf die Erde werfen würde, um Ausschau nach allem was da kreucht und fleucht zu halten. Da gab es auch viel zu entdecken, diese Langbauchschwebfliege, die auf einer Sternanemone saß.


Nun weiß ich auch den Namen der Blume, die ich in Teil 1 vorgestellt habe, Sternanemone heißt sie.
Kleine Wildtulpen gab es auch.


Bei den vielen Steinen mußte es doch auch Eidechsen geben, dachte ich und schon saß sie da.


Sehr, sehr skeptisch und vorsichtig hat sie uns fixiert, nur kurz, um gleich wieder zu verschwinden. Man sollte nicht aufgeben, hat sie ein sonniges Plätzchen gefunden, kommt sie immer wieder zurück und irgendwann gelingt einem ein Foto.


Er ist uns eine Weile gefolgt, der Diestelfalter, und setzte sich zum Sonnen einfach auf einen warmen Stein. Weil Steine immer eine besondere Anziehungskraft auf mich ausüben, machte ich mich auf die Suche nach besonderen Steinen und wurde fündig.


Diesen einen möchte ich nur mal als Besonderheit vorstellen.

Stundenlang könnte man am Meer sitzen und schauen, schauen wie sich die Farben im Meer verändern, wie die Schiffe und die Schiffchen auf dem Meer ihre Runden drehen

Dann wollten wir es genau wissen, wie ist es denn nun, das Meer? Wie kalt? Wir wagten es ganz kurz, Schuhe aus, Strümpfe aus und rein.

Boooh ist das kalt, schnell wieder raus.

Inzwischen war es auch Zeit zum Mittagessen zu gehen, so blickten wir nochmals sehnsüchtig auf's Meer und genossen den herrlichen Blick.


Montag, 6. April 2009

Reisenotizen von der Insel Krk

Da bin ich wieder, ihr hattet es erraten, ich war auf der Insel Krk.


Mit diesem Bus fing alles an, leuchtend gelb mit der schönen Hummel drauf, damit fiel er schon auf.
Sehr früh starteten wir ab Freiburg, wir wurden schon um 5.40 h von Ihringen mit dem Taxi abgeholt. Man rufe sich in Erinnerung, die Zeit wurde auf Sommer umgestellt, wir waren pünktlich und pünktlich starteten wir auch 6.30 h ab ZOB - Freiburg.

So erlebten wir die Schweiz als es dann heller wurde, so richtig hell wurde es allerdings nicht. Der Grund, Regentropfen, die an die Scheiben klopften... la la la la....

Zurück in die Schneelandschaft, so sah es auf langen Strecken aus, weiß soweit das Auge reichte.

Unsere erste Übernachtung verbrachten wir am Gardasee, wir hofften doch stark, dort ein wenig freundlicher aufgenommen zu werden. Dieses Bild bot sich von unserem Hotelzimmer, immerhin, weniger Regen und freundliche Farben, die Magnolien blühten.

Nach einem guten Abendessen, einer guten Nachtruhe und einem guten Frühstück, waren wir alle wohlauf, denn es regnete nicht mehr durchgehend.

Durchs Etschtal mit den vielen Obstanlagen, Pfirsiche, die in Blüte standen, Birnen und Kirschen,
ging dieFahrt weiter in Richtung Kroatien.

In Slovenien zeigte sich die Sonne durchs Busdachfenster und wir erwarteten eine gute Ankunft auf der Insel Krk.

Die Formalitäten sind sehr zwanglos, im Gegensatz zu früher, was sehr angenehm ist.

Über diese Brücke mußten wir noch, dann waren wir auf der Insel.

Diese Brücke hatte noch Tito gebaut, es war für damalige Zeiten eine Hochleistung. Sie ist, wenn ich recht in Erinnerung habe, mindestens 80 m hoch und hat insgesamt zwei Bögen die im Wasser stehen. Da es dort in der Ecke einen gefürchteten Wind gibt, den Bora, ist die Brücke nicht immer befahrbar. Bei Sturmgeschwindigkeiten bis zu 100 und mehr kmh, wird die Brücke aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es gab keinen Bora, so konnten wir zügig rüber und wurden auch schon in unserem schmucken Hotel erwartet. So sah es aus.

Das Hotel befindet sich in Punat im Südwesten der Insel, ein paar Meter vom Wasser entfernt.
Ich mußte natürlich gleich mal Ausschau nach der Vegetation halten, solange es noch hell war.

Auch hier, die Magnolien in ihrer Pracht. Ein Stückchen weiter auf einer Wiese dann diese wunderschönen Blumen, noch weiß ich nicht, wie sie heißen.

Soweit einmal meine ersten Eindrücke, ich werde noch mehr berichten.

Samstag, 28. März 2009

Eine Woche Pause

Ich mache eine Woche Pause, werde für eine Woche Insulanerin. Wo? Auf einer kleinen Insel mit fast unaussprechlichem Namen, drei Buchstaben. Kreuzwortspezis werden sie kennen, ich will sie euch zeigen und den Namen erst verraten, wenn ich wieder hier bin.
Vorhin bin noch schnell durch meinen Garten gegangen und habe noch ein paar Fotos gemacht, damit ich vergleichen kann, was sich inzwischen bei mir getan hat.


Vorgartenrabatte, die Primeln wunderbar üppig, die Tulpen noch verhalten.

Meine Veilchen breiten sich immer mehr im Rasen aus.

Auf der Terasse vor dem Wohnzimmer.


Meine Vergissmeinnicht zeigen sich auch schon ganz vorsichtig. Nun bin ich ja gespannt, ob es auf der Insel schon weiter ist? Ich laß mich überraschen. Bis dann, viel Freude wünsche ich euch, beim Warten auf den Frühling.

Mittwoch, 25. März 2009

Eins, zwei drei ....

... nein nein, das ist keine Zauberformel für den Frühling dass er schneller kommt, ich möchte euch einfach ein paar rote Farbkleckse zeigen, meine Lilienhähnchen, von denen ich ja schon ein wenig angedeutet habe. Noch haben sie sich nicht gezeigt, das Futter ist bereits gewachsen, dann wird es nicht mehr lange dauern.

Zuerst zeigt sich die Nummer Eins:

Wenige Tage später die Nummer Zwei:

Schon gleich dabei, für den Nachwuchs zu sorgen.

Weil es damit auch schnell gehen muß, kommt es auch hin und wieder mal, (Aiko, aufgepasst) zum sogenannten "Dreiersprung", ich war im richtigen Augenblick zur Stelle.

Dies sind Fotos vom letzten Jahr, ich dachte, ich zeige sie schon mal heute, für alle diejenigen, die heute noch mal Schnee hatten, damit sie "Rot" sehen.
Bei uns hat es heute gestürmt, aber ohne Schnee. Meine Narzissen sind ordentlich durcheinander gewirbelt worden. Die ersten Tulpen waren auch nicht gerade begeistert, haben es aber alle gut überstanden.