Donnerstag, 11. Dezember 2008

Ich habe mich schon immer gefragt...

.... was machen eigentlich die Nikoläuse wenn sie ihren schweren Job einmal im Jahr erledigt haben??
Heute bin ich dahinter gekommen und das will einfach mal zeigen, für alle diejenigen, die das auch schon immer mal wissen wollten.

In einem Garten entdeckte ich sie, so beim Vorbeifahren. Ihre Mützen hatten sie tief ins Gesicht gezogen, sich mit wärmender Folie eingeschnürt, damit man sie nicht entdeckt, aber ihre roten Mützen verrieten sie. Ich ging ein wenig näher, um ein Foto von vorne zu machen, aber nichts zu machen, sie wollten nicht.

Sie sind sozusagen das ganze Jahr arbeitslos, haben einmal im Jahr Hochsaison, die übrige Zeit machen sie Urlaub, wer würde da nicht gerne tauschen??
Andere Nikoläuse fand ich auch noch auf Fensterbänken, in stoischer Ruhe schauten sie dem vorbeifließenden Verkehrsstrom zu. Dieser hatte schon eine rote Nase bekommen, ihm konnte man wenigstens ins Gesicht sehen. So ganz glücklich schien er mir aber doch nicht zu sein, so zweckentfremdet da zu stehen und sich begaffen zu lassen, wem gefällt das schon?

Dann fand ich noch eine gesellige Dreiergruppe. Sie standen vor der Haustüre und offenbar genossen sie ihren Standort.Es gab viel zu sehen, aber weiter von der Straße entfernt und vom Haushund bewacht. Als ich nämlich einfach ganz kess das Grundstück betrat, bellte der Hund im Haus, es war Simba.

So, nun weiß ich endlich was Nikoläuse so nach ihrer Arbeit machen, sie verweilen noch ein wenig bei uns, schauen unserm Treiben zu und werden es nie verstehen, warum wir immer, wenn es kalt wird, so hektisch sind. Irgendwann, so um Dreikönig, dann sind sie plötzlich wieder fort und mit ihnen ihre schönen, leuchtenden , roten Zipfelmützen.
Bis nächstes Jahr.......

Dienstag, 9. Dezember 2008

Es kommt auf den Blickwinkel an

Bei diesem Foto glaubt man doch irgendwo im hohen Norden zu sein, aber das stimmt nicht.

Hier kommen wir der Sache schon näher, Reben, Häuser, ja wir sind am Kaiserstuhl und was hier so wie kleine Eisberge auf dem Asphalt aus sieht, sind Hundespuren.


Kann man sie erkennen? Sie waren dabei aufzutauen ich fand sie so interessant.

Hier sind sie schon einen Schritt weiter, in wenigen Stunden, falls die Sonne scheint, wird man sie nicht mehr erkennen, nur noch auf meinem Foto.

Die Fotos sind noch vom letztem Jahr, ich wollte sie als Aufhänger nehmen, um meinen Hundefreunden einen Hund vorzustellen, damit ich auch mal ein Hundefoto habe, leider gehört er nicht mir.

Er heißt Simba und gehört meiner Bekannten Elli oder auch Picolla. Sie ist auf meiner Seite verlinkt, unter "Elli" und macht fantastische Sachen, schaut mal rein.

Aber nicht das ihr glaubt Simba, ist ne Schlafmütze, werde ich gleich ein Foto nachschieben.

Das ist doch wohl ein starkes Bild, so elegant springt Simba in den Baggersee, beide Fotos stammen von Elli, die ich ermuntern will, selbst zu "bloggen", vielleicht klappts.

Simba hätte auch nichts dagegen, gell??

Montag, 8. Dezember 2008

So schnell lassen sie sich nicht.......

..... unterkriegen, meine Blumen im Garten.
Heute ist bei uns ein Nebeltag, da bin ich schnell in der Früh in den Garten gelaufen, um ein paar Eindrücke zu sammeln.

(Klicken nicht vergessen)

Tapfer hat meine einzigste Geranienblüte den Nebel ertragen, noch leuchtet sie.

Erst wenn sich Nebel oder Tau in einem Spinnennetz verfängt, ist es für alle sichtbar.


Das zweite Mal in diesem Jahr blühte diese Glockenblume an unserer Trockenmauer, heute wurde sie mit Nebelreif überzogen, es stand ihr gut.


Diese Blätter an einem kleinem Strauch leuchteten so intensiv rot, dass man sie nicht übersehen konnte. Nur ganz zart angezuckert hatte der Nebel sie, was sie besonders attraktiv machte.

In einem Spinnennetz hatten sich ein paar Samen verfangen, das Netz hat sie sanft aufgefangen und leicht hin und her gewiegt.Immer noch sehr standhaft meine Bienenweide. Leicht umschlossen vom Nebel und leicht angereift, hat sie sich willig ihrem Schicksal hingegeben. Nur ein paar wenige standen noch aufrecht, die meisten Blumen lagen am Boden.

Ebenfalls fast am Boden liegend sah ich dann etwas Gelbes schimmern, nämlich diese Blume. Es war noch die einzige ihrer Art.

Im großen Flockenblumenstrauch fand ich mittendrin auch noch eine einzige Blüte, ein Spätzünder, denn alle anderen tragen stolz ihre Samenkapseln.

Diese Andenbeere kann man nun ohne weiteres als Halbgefrorenes anbieten.

Ich meinte, sie leicht zittern gesehen zu haben. Es war auch unangenehm kalt, für sie auf alle Fälle, sie ist eben keine Christrose, der macht das nicht viel aus.

Der Wurzennachwuchs kann sich leider nicht ins Schneckenhaus zurückziehen, aber ich hoffe mal, er wird die Kälte überleben, was meinen die Experten??

Die Letzte erwischt der Nebel mit Kälte, sie ist nun wirklich die allerletzte Rose in meinem Garten. So mit etwas Reif angehaucht gefällt sie mir immer noch. Nur duften, das kann sie nun nicht mehr, der Duft ist sozusagen eingefroren.

In drei Meter Höhe hatte sich diese letzte Malvenblüte zurückgezogen, wollte sie da oben den Winter überstehen? Wohl kaum, denn sie sah zwar schon leicht angefleddert aus, aber immer noch farbig genug.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Immer noch Blumen am Wegesrand

Während andere mit dem Schnee zu kämpfen haben, gibt es bei uns immer noch Blumen an den Wegrändern. Gestern bei einem Spaziergang durch den Kaiserstuhl, fand ich noch folgende Blumen:

Man wähnt sich bei dem Anblick irgendwie in der Toskana, ist aber in einer Hanglage am Kaiserstuhl, ehrlich.


Auch sie hingen in dieser Üppigkeit vom Weinbergsrain runter, wie man ja sehen kann. Fast hätte es mich dazu verführt, einfach einen Strauß zu pflücken.....



Dann noch diese Rosen, man denkt doch, das kann nicht sein wir haben doch Dezember. Aber es stimmt, auch diese fand ich noch am Wegesrand, allerdings mehr in Dorfnähe. Geduftet haben sie leider nicht, ihnen fehlte die Sonne.


Schafgarbe kann man sogar durchs ganze Jahr hier und da an geschützten Stellen blühen sehen.



Dies ist nun keine Blüte, aber ich finde sie immer wieder ansprechend schön. Ihre Zartheit strahlt einen besonderen Zauber aus. Sie ist sehr dekorativ, der Samenstand der Waldrebe, nur wenn man sie in der Wohnung hat, dann kann sie lästig werden weil sie überall herumfliegt. Ich habe da so meine Erfahrung gemacht.


Schnell wird es dunkel, da merkt man schon, dass man mit Riesenschritten dem kürzestem Tag entgegeneilt. So entstand dann auch noch dies nun folgende Foto vom Sonnenuntergang. Immer wieder anders und immer wieder faszinierend.