Mittwoch, 5. Januar 2011

Auf der Suche nach Farben im Garten und sonst wo

Heute strahlende Sonne, da mußte ich doch raus, zuerst im eigenen Garten suchen. Was gibt es denn schon für Farbklekse bei uns im Garten?

Der Winterjasmin mit einer neuen Blüte.

Ein Juniperuszweig schaute aus dem Restschnee raus, auch ein Farbtupfer.

In unmittelbarer Nähe diese Komposition, Tontopf mit Grün.

Die Hortensie trägt auch schon dicke Knospen.

Kaum vom Schnee befreit, zeigen sich die Primeln, noch ganz benommen und zerzaust, aber schon gut zu erkennen.

Weil es mir immer besser geht, habe ich eine kleine Tour in den Kaiserstuhl gemacht, das habe ich mitgebracht:

Einen Baum voller Zieräpfel, ein Eldorado für die Vögel.

Die ersten Gänseblümchen schauten auch schon in die Welt, von den Sonnenstrahlen wachgeküsst.

Bis mir diese wunderbare Goldwespe über den Weg fliegt, das wird noch eine Weile dauern, aber etwas ganz Buntes wollte ich gerne noch zeigen, besonders für diejenigen, die unter Winterdepri
zu leiden haben, die Welt wird wieder bunt.

Durch anklicken noch schöner.

Ein Nachtrag wäre noch zu machen, ab heute bis zum 09.01., bittet Nabu um Hilfe beim Zählen der Vögel, die eure Futterstellen besuchen, eine Stunde.Ergebnisse bitte an:
www.stundederwintervoegel.de
Vielleicht macht jemand mit?

Montag, 3. Januar 2011

Drei Tage zählt das neue Jahr schon

Da mußte ich doch heute morgen gleich mal raus in den Garten, es gab Raureif. Hier ein paar Fotos von Knospen, die unbedingt schon mal schauen wollten.

So hat der Raureif sie umhüllt, alles kleine Kristalle, es sind Haselnussknospen.

Unterm Schnee, gut konserviert, eine Aster. Sie hat kaum an Farbe eingebüßt.

Ein Primelchen war ganz mutig, schaut ganz unverfroren in die Winterlandschaft, sie ist allerdings die einzige Blüte momentan.

Eine verblühte Aster, der Raureif hat sie ganz verzaubert.



Eine Amsel schaute immer ganz verwundert ins Küchenfenster, was war denn da für einKrach?
Das hat sie sich sicher gefragt, wir hatten einen Rohrbruch, ganz geschickt an Weihnachten. Bei der Reperatur stellte man fest, das ganze Rohrsystem ist im Eimer, ein neues muß her. Kurz entschlossen, es blieb uns garnichts anderes übrig, Bad raus, neues Rohrsystem und ein ganz neues Bad entsteht. Zwei volle Tage Presslufthammergeräusche, man hörte sie bis in die Nachbarschaft, z.Zt. sieht das Bad noch so aus:



Hier sieht man schon die neue Montage, am Mittwoch kommt der Fliesenleger und dann geht es dem Ende entgegen. Zum Glück haben wir oben noch ein Bad, wir können uns also immer noch pflegen.

Die Amsel hat uns den Rücken gezeigt und ist davon geflogen, hin zur Futterstelle, Äpfel picken.

Freitag, 31. Dezember 2010

Allen Lesern ein gutes neues Jahr

Die Zwei sind auf dem Weg ins neue Jahr, da wo es so nebelig ist, da liegt es. Noch verborgen und voller Spannung.
Was wünscht man sich da??? Ich wünsche mir, dass ich wieder gut wandern kann und recht viele Naturbeobachtungen machen kann, für mich und für meine Leser.
Für mich beginnt Ende Januar das fünfte Bloggerjahr.
Also, macht es gut bis nächstes Jahr,
Eure Edith

Dienstag, 28. Dezember 2010

Mein Weihnachtsspaziergang

Mir geht es wieder etwas besser und so konnte ich dem herrlichen Weihnachtswetter nicht widerstehen, ich war draussen. Zu unserer Überraschung bekamen wir dann doch noch Schnee, pünktlich zum Hlg Abend die ganze Nacht.
Weil die Sonne so wunderbar schien, ging ich raus, in Begleitung meiner beiden Männer. Da bot sich uns der Kaiserstuhl von seiner schönsten Winterseite.

Damit ihr mir auch glaubt, dass ich draussen war, ein Foto von mir, dick eingepackt war es eine gesunde Sache.

Er könnte von mir sein, ist es aber nicht. Andere Spaziergänger hatten die Idee, sicher Kinder.

Ihnen macht die Kälte wohl weniger aus, sie tragen ihren Pelz immer bei sich. Täglich werden sie mit frischen, duftenden Heu gefüttert, denn das, was sie sich mühsam unter der Schneedecke zusammenkratzen, würde nicht reichen.

Ich habe einen neuen Futtergast gesichtet, einen Kernbeisser/Cocc0thraustet coccothraustet, hier zwei Fotos, nicht ganz so berauschend.

Aber gut zu erkennen, seinen kräftigen Schnabel, er macht kurzen Prozess mit den Sonnenblumenkernen, blitzschnell hat er die Schale entfernt und ruck zuck gefressen.


Ebenfalls eingetroffen, die Bergfinken/Fringilla montifringilla, wenn man ihn genau betrachtet, dann sieht man schon den Unterschied zum Buchfink. Er trägt ein orangefarbenes Brüstchen, das sich nach unten ins weißlich graue absetzt.
Der Kleiber kommt auch regelmäßig und nun auch die zänkischen Amseln. Statt dass sie friedlich nebeneinander fressen, nein, sie müssen ihre Artgenossen vertreiben, die anderen Vögel fressen inzwischen in aller Ruhe weiter.