Donnerstag, 7. Januar 2010

Nach Weihnachten in der Stadt

Am Dienstag war ich mal schnell in der Stadt, ne nichts umtauschen oder so, einfach nur so.
Bei uns in Baden wird die Weihnachtszeit ein wenig verlängert, bis zum Dreikönigsta
g, also bis zum 6.Januar. Dementsprechend sieht es in der Stadt auch immer noch ein wenig nach Weihnachten aus.

In den Schaufenstern steht die Sylvestergarderobe, raffiniert in Szene gestellt, mit Schnee untermalt, ein toller Anblick.

In einem Schirmgeschäft gab es einen leuchtenden Schirm, den wird man wohl so schnell nicht irgendwo stehen lassen:

Von diesem schönen Tannenbaum musste auch noch einfach ein Foto her:

Von Flammen umgeben spielte dieser Musiker unverdrossen seine Lieder, sein Hund leistete ihm Gesellschaft. Ich habe Uwe gefragt, ob ich ein Foto machen darf, um es hier zu zeigen, ich durfte.

Neulich sind wir zusammen mit dem Zug gefahren, da sah ich die Zwei zum ersten Mal, sie sind unzertrennlich.

Im Strassenpflaster, sauber eingearbeitet, diese Schere, was glaubt ihr, was es in dem Geschäft zu kaufen gab? Natürlich, Stoffe.


Das Augustiner-Museum wird umgebaut, so ein schöner bunter Zaun versteckt z. Zt. die Bauarbeiten, ein schöner bunter Kontrast zum weißen Schnee.




Ob man mit diesem Fahrrad wohl schnell davon flitzen kann?

Es diente als Werbegag für eine Versicherung, Ideen muß man haben.

Leider war an dem Tag kein ideales Badewetter, denn die zwei Kinder wollten es nicht wagen.

Immer wieder schaue ich in die beleuchteten Schaufenster, wenn mir was gefällt, dann mache ich ein Foto:

Draußen vor der Tür stand diese Figur, ne, es ist keine Vogelscheuche, sondern ein wertvolles
Kleidungsstück, interessant platziert.

Dieser kleine Laden war nämlich eine "feine" Adresse in Freiburg, nicht unbedingt für mich.

Ich schaue mich da lieber bei antiken Lampen um, einfach nur so zum Anschauen.

Dieser Laden lag genau dem Nobelmodelädchen gegenüber, nur durch eine Brücke getrennt. Der Gewerbekanal trennt sie voneinander, früher war der sehr wichtig, heute eher für die Touristen interessant.

Dienstag, 5. Januar 2010

Lanzarote?


Nix Lanzarote, Müllers Fensterbänke liefern die schönsten Farben, " mitten im kalten Winter". Da habe ich selber gestaunt, eine kleine, neue Blüte am Geranienstock. Er steht bei uns im Schlafzimmer und soll dort den Winter überstehen, nun zeigt er dieses leuchtende Rot, um uns zu erfreuen.



Ein Stückchen weiter steht noch so eine Überraschung, eine meiner Kakteen zeigt ihre zarten Büten.

Ein anderer Kaktus fängt auch an, seine Blüte zu zeigen:

Wenn man ihn so anschaut, dann traut man ihm fast garnicht zu, dass er überhaupt blühen kann.

Mit Orchideen hatte ich bisher nie Glück, ich habe sie immer zu Tode gegossen, nun nimmt mein Mann sich ihrer an, siehe da, sie fangen wieder an zu blühen:

Eine besonder Züchtung ist diese Blüte hier:

Glasenova muelleria, sie ist sehr bescheiden in ihren Ansprüchen, kein Wasser, kein Dünger und blüht ewig.
Ebenso bescheiden erfreut mich dieser Pompon, braucht auch keine Pflege, nur hin und wieder mal ein Duschbad.Einen Stern wie diesen hier, den hat wohl jeder irgendwo in seinem Haus stehen, ist er doch der typische Weihnachtsblüher.

Wenn ihr mit Schneeschippen fertig seid, dann schaut euch mal auf euren Fensterbänken um, ob es da nicht auch nach Lanzarote aussieht?

Sonntag, 3. Januar 2010

Tag 3 in 2010

Der Titel klingt fast wie im Krimi, wird aber ein ganz beschaulicher Bericht von heute.
Heute wieder kein Schnee, dafür Sonne. Beim Betten lüften und Betten machen, ging ich zunächst erst mal auf den Balkon, um einen Rundblick zu genießen, sind Nachbarskatzen im Revier, haben alle Nachbarn ausgeschlafen usw. Bei dem Durcheinander von Feiertagen, Sonntagen muß man sich ja schließlich einen Überblick verschaffen. Keine Besonderheiten, das heißt doch, was sah ich denn am Haselnusstrauch? "Das Alte vergeht und das Neue entsteht," heißt es in einem Lied, so sah es am Strauch auch aus:

(Bilder mit "Klick" ansehen)

Überall schon die vorwitzigen Knospen, wenn das man gut geht.

Nach dem Mittagessen sind wir zum Tuniberg gefahren, er ist auch Rebgelände und der Nachbarberg vom Kaiserstuhl, von dort sieht man den Schwarzwald näher, ich wollte doch Schnee sehen.

Da lag er dann, zum Greifen nahe, wir konnten uns nicht satt sehen.

Satt essen konnte man sich dagegen noch von den Trauben, die hingen am Tuniberg auch noch an den Reben.

Ich hielt mich aber zurück, denn die Trauben schmeckten zwar super süss, waren aber sehr kalt.

Bei unserem Rundumblick konnte man sogar Freiburg sehen, wer gute Augen hat, sogar das Freiburger Münster, ziemlich in der Mitte des Fotos.


Wir befanden uns auf Merdinger Gelände, die Ihringer und die Merdinger die forzeln immer ein wenig miteinander, ist nicht bös gemeint. So z.B. fragen die Ihringer:" Was ist das Schönste an Merdingen?" Die Antwort lautet:" Der Blick auf Ihringen:" Hier mal so ein Blick auf Ihringen von Merdingen aus:

Links im Hintergrund erkennt man auch noch die Vogesen, ganz schwach allerdings.

Ein wenig Schnee lag auch am Tuniberg, aber wirklich nur ein Fitzelchen.

Zum Schluß möchte ich euch noch ein wenig verzaubern, nochmal ein wenig Stimmung vermitteln mit diesem wunderbaren Geschenk von Balous Frauchen.

Samstag, 2. Januar 2010

Zweiter Tag im neuen Jahr

Während viele Blogger tief verschneite Fotos im neuen Jahr zeigen, kann ich von ganz anderen Temperaturen berichten. Wir am Kaiserstuhl haben keinen Schnee, in geschützten Lagen, direkt an der Hauswand volle Pulle Sonne, sogar frühlingshafte Temperaturen in der Mittagszeit, ob ihrs mir glaubt oder nicht. Ein Beweisfoto könnte ich einstellen.

Uns zog es bei der Sonne natürlich hinaus in die Natur. Schon lange hatte ich Balou versprochen, mit ihm eine Wanderung zu machen, heute nun war es soweit. Wir fuhren mit dem Auto zu ihm und unterbreiteten unsern Wunsch, ihn mit zu nehmen. Als hätte er es verstanden, blitzschnell nahm er sein Halsband ins Maul, kam zu mir um sich anleinen zu lassen. Ich war beeindruckt, noch ein paar Leckerlis in die Jackentasche gesteckt und ab ging es:

Wir gingen zum Lilienhof, das ist das forstamtliche Versuchsgelände für spezielle Samenzüchtungen und Orchideenwiesen.

Zwei, die sich bestens verstehen, er war sehr brav und befolgte meine Anweisungen, wie"sitz Balou" usw. Das sich Bravsein lohnte, hatte er bald raus, gab es doch Leckerlis, und jede Menge Streicheleinheiten:

Toben war auch drin, das muß auch sein.


Weniger interessierte er sich für Naturschönheiten, als da sind, Samenkapseln:

Oder Ameisen, die er mit einem Schlürfer doch glatt wegschlecken wollte. Weshalb die unterwegs war, konnte ich nicht ausmachen.

Dagegen so leckere letzte Himbeeren waren schon eher sein Geschmack, nach den Leckerlis, versteht sich.

Dass Menschen beim Anblick vom blühenden Löwenzahn im Januar so bezückt sein können, ging nun in seinen Kopf überhaupt nicht rein. Ich mußte ihn noch davon abhalten, nicht draufzutreten.

Bei Hagebutten hält er sich auch zurückt, sie verhaken sich in seinem Fell, das mag er überhaupt nicht, für mich war es aber ein reizvolles Motiv.

Ja, wer mit der Naturwanderin unterwegs sein will, der muß auch ein wenig Naturerlebnisse teilen, auch ein Balou.
Als wir ihn dann wieder zurückbrachten und noch eine Weile mit unseren Freunden zusammensaßen, war es ganz schnell dunkel geworden und Balou verabschiedete sich tarurig von uns, wir wiederholen es wieder einmal, Balou, das verspreche ich dir.