( bei "klick" Fotos größer)Sie, sie schleppt ihr Haus immer mit sich rum, sogar die Wände hoch, wenn es sein muß.
Von ihr habe ich in meinem Garten schon vier Kokons gefunden.

Ich glaube aber nicht, dass sie es alleine war, da waren eventuell noch andere Gottesanbeterinnen/Mantis religiosa am Werke.
Die Raupe des Großen Kohlweislings/Pieris brassicae entdeckte ich an einem Tomatenstock, ich wollte die Tomaten entsorgen. Den Stock allerdings liess ich stehen, um die Raupe bei ihrem Abgang auf die Erde nicht zu stören. Sie entfernen sich sehr weit von ihren Entwicklungsstadien und verpuppen sich an Mauern und an Steinen, bauen also auch ein Haus.Nach sehr langer Zeit wollte ich wieder mal Ausschau nach den Mauereidechsen halten. Was machen sie jetzt, haben sie sich stark vermehrt, geniessen sie auch noch die warme Sonne so wie wir Menschen?



Ich brauchte nicht lange zu suchen, sie kamen ganz von alleine, aus den Ritzen, aus den Löchern mit langem Schwanz mit kurzem Schwanz und mit dicken Bäuchen. Sie brauchen kein Haus zu bauen, sie suchen sich einfach ein schönes warmes Plätzchen unter dem Lavagestein am Vulkanpfad, oder an den Maueritzen und Treppen, die dort in den Weinberg führen.
Eine Heidelibelle nutzte auch noch die Wärme der Mauern und Treppen. Sie braucht sich um ein winterfestes Haus nicht zu sorgen, sie fliegt nur einen Sommer. Da sorgt sie dafür, dass der Nachwuchs noch rechtzeitig genug in die Tiefe der Gewässer gelangt, um sich dort in 3 - 4 Jahren zu einer Libelle zu entwickeln , um dann an die Oberfläche zu kommen und sich endgültig zu einer Libelle zu entfalten.
Vielleicht hat sie sich ja gut versteckt in der ersten Frostnacht und kann noch einmal einen schönen Herbstsonnentag geniessen.






















