Montag, 13. April 2009

Osterspaziergang durch meinen Garten

Eier habe ich keine gesucht, Eindrücke wollte ich finden, die fand ich dann auch. Folgt mir durch meinen Ostergarten.

In einer etwas feuchteren Ecke im Garten, habe ich immer eine ganze Menge Wiesenschaumkraut. Darauf sitzt immer irgend ein Tierchen, gestern war es dieser Schmetterling.

Der Rapsweißling, Pieris napi heißt er, lange saß er dort und wärmte sich auf.

Unsere Nashi, oder Kumoi etwas Exotisches, über und über voller Blüten.

Äpfel wird es auch wieder geben.


Ein Ausschnitt aus meiner Naturwiese, alles Gundermann/Glechoma hederacea.

Es folgen Foto's ohne Worte.

Immer wieder ein Hingucker.

Naturfarbspiele sind immer wieder schön und nie langweilig.


Dann gab es doch noch Eier , die brauchte man nicht suchen, die hingen einfach so da.


Beobachtet wurde ich von der Nachbarskatze Luna, sie genoß die Morgensonne.


Dies war der erste Ostertag, heute scheint auch die Sonne, aber es zeigen sich auch Wolken am Himmel, mal schauen was der Tag bringt.

Freitag, 10. April 2009

Ostergrüße aus Ihringen

Weil Ostern direkt vor der Tür steht, unterbreche ich meinen Krk Bericht, um Osterbilder zu zeigen. Bei sommerlichen Temperaturen ist die Natur explodiert, alles auf einmal sozusagen. Die Narzissen sind verblüht, die Tulpen stehen in voller Blüte und die Mandelbäume ebenfalls.

So sieht es dann entlang der Straße aus, wenn man nach Breisach fährt.

Ein Bäumchen am anderen schmückt den Ortseingang, wenn man von Breisach nach Ihringen fährt.

Viele Autofahrer halten an, um Fots zu machen, möglichst in Makroqualität.

Während man auf den Schwarzwaldhöhen noch den Schnee liegen sieht, gibt es bei uns schon dieses herrliche Blütenmeer.


Aber auch in meinem Garten sieht es rosig aus, meine Pfirsiche blühen.

Die Schwarze Johannisbeere braucht sich hinter der Pfirsichblüte nicht zu verstecken, sie sieht wunderbar aus.


Beide Blüten werden z.Zt. ganz intensiv von den fleißigen Bienen und Hummeln besucht, es schwirrt und summt und brummt überall, jawohl, er ist endgültig da, der Frühling.

Das Steinkraut leuchtet ebenfalls um die Wette, um möglichst vielen Bestäubern aufzufallen.

Bei einem Spaziergang durch den Kaiserstuhl kamen wir auch durch einen Wald, wir trauten unseren Augen kaum, die Maiglöckchen schauten schon weit aus dem Waldboden heraus.

Da werden am 1. Mai wieder einige Sträuße gepflückt, der Bärlauch steht auch noch im Wald. Wer sich da nicht auskennt, kann leicht beide miteinander verwechseln. Allerdings gibt es schon einige Merkmale, die man kenne sollte, wenn man Bärlauch sammeln möchte. Die Maiglöckchen wachsen zunächst in einem Stiel hoch( auf dem Foto gut zu erkennen), dann teilen sich die zwei Blätter, Kennzeichen Nummer eins, außerdem riecht das Maiglöckchen nicht nach Knoblauch, wie der Bärlauch, sondern lieblich, süßlich eben nach Maiglöckchen.
Der Bärlauch kommt Blatt für Blatt aus dem Boden und riecht nach Knoblauch, er dürfte jetzt auch bald anfangen zu blühen.

Begleitet wurden wir von mehreren Landkärtchen, sie freuten sich auch über das schöne Sommerwetter.

Ich wünsche allen die hier lesen, ein schönes, sonniges Osterfest.

Dienstag, 7. April 2009

Reisenotizen KrkTeil 2

Ich möchte euch alle mitnehmen auf eine Wanderung entlang der Küste an einem sonnigen Morgen. So sieht die Küste aus und so steinig sind auch hier die Strände, es gibt kaum einen Sandstrand, dafür sehr uriges Gelände.


Der Wanderweg, den wir gingen, führte durch Olivenhaine. Die gibt es auf dieser Insel sehr, sehr viel. Aber sie sind auch sehr mühsam zum Bearbeiten, weil es soviele Steine gibt. Das wiederum ist die Folge davon, dass die Römer und Venezianer diese Insel als Holznachschubstelle für ihre Schiffe erkoren haben. Sie haben ganze Leistung vollbracht, alles abgeholzt und eine Wüste hinterlassen mit viel Steinen und wenig Ackerkrumme.

Das karge Weideland unter den Bäumen wird von diesen Tieren genutzt, deren Spuren man hier sehen kann:

So sehen die friedlichen Graser aus:


Sie sind ganzjährig draussen, bei jedem Wind und Wetter, zusammen mit den Lämmern.
Durch diese liebevoll gefertigten Holztore gelangt man von Weide zu Weide und muß die Tore auch sorgsam wieder verschließen.


Und immer wieder der Blick auf's blaue Meer.


Ich wäre kein Naturwanderer, wenn ich nicht auch immer wieder einen Blick auf die Erde werfen würde, um Ausschau nach allem was da kreucht und fleucht zu halten. Da gab es auch viel zu entdecken, diese Langbauchschwebfliege, die auf einer Sternanemone saß.


Nun weiß ich auch den Namen der Blume, die ich in Teil 1 vorgestellt habe, Sternanemone heißt sie.
Kleine Wildtulpen gab es auch.


Bei den vielen Steinen mußte es doch auch Eidechsen geben, dachte ich und schon saß sie da.


Sehr, sehr skeptisch und vorsichtig hat sie uns fixiert, nur kurz, um gleich wieder zu verschwinden. Man sollte nicht aufgeben, hat sie ein sonniges Plätzchen gefunden, kommt sie immer wieder zurück und irgendwann gelingt einem ein Foto.


Er ist uns eine Weile gefolgt, der Diestelfalter, und setzte sich zum Sonnen einfach auf einen warmen Stein. Weil Steine immer eine besondere Anziehungskraft auf mich ausüben, machte ich mich auf die Suche nach besonderen Steinen und wurde fündig.


Diesen einen möchte ich nur mal als Besonderheit vorstellen.

Stundenlang könnte man am Meer sitzen und schauen, schauen wie sich die Farben im Meer verändern, wie die Schiffe und die Schiffchen auf dem Meer ihre Runden drehen

Dann wollten wir es genau wissen, wie ist es denn nun, das Meer? Wie kalt? Wir wagten es ganz kurz, Schuhe aus, Strümpfe aus und rein.

Boooh ist das kalt, schnell wieder raus.

Inzwischen war es auch Zeit zum Mittagessen zu gehen, so blickten wir nochmals sehnsüchtig auf's Meer und genossen den herrlichen Blick.


Montag, 6. April 2009

Reisenotizen von der Insel Krk

Da bin ich wieder, ihr hattet es erraten, ich war auf der Insel Krk.


Mit diesem Bus fing alles an, leuchtend gelb mit der schönen Hummel drauf, damit fiel er schon auf.
Sehr früh starteten wir ab Freiburg, wir wurden schon um 5.40 h von Ihringen mit dem Taxi abgeholt. Man rufe sich in Erinnerung, die Zeit wurde auf Sommer umgestellt, wir waren pünktlich und pünktlich starteten wir auch 6.30 h ab ZOB - Freiburg.

So erlebten wir die Schweiz als es dann heller wurde, so richtig hell wurde es allerdings nicht. Der Grund, Regentropfen, die an die Scheiben klopften... la la la la....

Zurück in die Schneelandschaft, so sah es auf langen Strecken aus, weiß soweit das Auge reichte.

Unsere erste Übernachtung verbrachten wir am Gardasee, wir hofften doch stark, dort ein wenig freundlicher aufgenommen zu werden. Dieses Bild bot sich von unserem Hotelzimmer, immerhin, weniger Regen und freundliche Farben, die Magnolien blühten.

Nach einem guten Abendessen, einer guten Nachtruhe und einem guten Frühstück, waren wir alle wohlauf, denn es regnete nicht mehr durchgehend.

Durchs Etschtal mit den vielen Obstanlagen, Pfirsiche, die in Blüte standen, Birnen und Kirschen,
ging dieFahrt weiter in Richtung Kroatien.

In Slovenien zeigte sich die Sonne durchs Busdachfenster und wir erwarteten eine gute Ankunft auf der Insel Krk.

Die Formalitäten sind sehr zwanglos, im Gegensatz zu früher, was sehr angenehm ist.

Über diese Brücke mußten wir noch, dann waren wir auf der Insel.

Diese Brücke hatte noch Tito gebaut, es war für damalige Zeiten eine Hochleistung. Sie ist, wenn ich recht in Erinnerung habe, mindestens 80 m hoch und hat insgesamt zwei Bögen die im Wasser stehen. Da es dort in der Ecke einen gefürchteten Wind gibt, den Bora, ist die Brücke nicht immer befahrbar. Bei Sturmgeschwindigkeiten bis zu 100 und mehr kmh, wird die Brücke aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es gab keinen Bora, so konnten wir zügig rüber und wurden auch schon in unserem schmucken Hotel erwartet. So sah es aus.

Das Hotel befindet sich in Punat im Südwesten der Insel, ein paar Meter vom Wasser entfernt.
Ich mußte natürlich gleich mal Ausschau nach der Vegetation halten, solange es noch hell war.

Auch hier, die Magnolien in ihrer Pracht. Ein Stückchen weiter auf einer Wiese dann diese wunderschönen Blumen, noch weiß ich nicht, wie sie heißen.

Soweit einmal meine ersten Eindrücke, ich werde noch mehr berichten.