Ich bin wieder zurück aus dem kalten Süden in den wärmsten Ort der Republik, in Ihringen. Aber welche Überraschung, es hatte geschneit in der Nacht.

Damit
hatte auch das kleine Rotkehlchen nicht gerechnet, es saß im Feigenbaum und hat die Welt nicht mehr verstanden. Schnell ging ich alle meine Vögel füttern, die auch schon drauf gewartet hatten.
Aber nun zu meinen Erlebnissen meines Besuches bei einer lieben Bloggerfreundin. Meine charmante Gastgeberin hatte ein sehr anspruchvolles Programm überlegt, fein ausgewogen von allem etwas. Bei dem kalten Wind und den frostigen Temperaturen, zogen wir es vor, uns in wärmere Gefilde zu begeben. Da bot sich geradezu der Botanische Garten mit seinen verschiedenen beheizten Häusern an.
Auf dem Weg dorthin gab es viele tolle Motive, z.B. ein Blick über einen See, der dann über geht in eine alpine Gebirgslandschaft. Weil die Wege vereist waren, zogen wir es vor, dort lieber nicht hin zu gehen.
Gleich am Anfang unseres Weges, in der Nähe vom Parkplatz, kam uns dieser Schwan in seiner ganzen Schönheit entgegen. Schwäne sehen immer so majestätisch aus, so würdevoll und elegant. An der Eisdecke angekommen, hatte er alle Mühe die Eisdecke zu erklimmen, sie war einfach zu glatt.
Dass aber dennoch Frühlingsströme am Werke sind, zeigte eine Amsel, sie saß in einem Baum und übte schon ganz leise ihre Frühlingsmelodien. Ob die leicht geöffneten Blüten sie dazu angeregt haben? Man könnte es vermuten.

Ziel unseres Tages war aber in erster Linie das Schmetterlingshaus. Da gingen wir dann ganz flott hin. Beim Eintritt sahen wir zunächst erstmal garnichts, denn es wurde gerade frisch gesprüht, ganz feine Wasserwölkchen stiegen auf, um suptropisches Klima zu erzeugen. Das brauchen die Schmetterlinge zum Leben. Wir allerdings hatten beschlagene Brillen und sahen nichts, bis sich so ganz langsam Brillen und unsere Fotoapperate an das Raumklima anpassten.
Was wir dann aber sahen, versetzte uns von einem "Oh, wie schön" ins andere"Schau mal da, schnell"
.





Sind sie nicht wunderschön?? Klickt sie an, dann werden sie größer und man darf noch mehr staunen.
Aber der größte Schmetterling kommt nun, wenn ihr den anklickt, dann habt habt ihr fast seine wahre Größe, die so in etwa bei 20 cm Spannweite liegen dürfte, kann es nicht so genau sagen, weil er ziemlich hoch oben saß.

Nicht nur Schmetterlinge gab es dort zu sehen, sondern auch Raupen in allen möglichen Farben , ein paar wenige will ich zeigen:



Hier ist eine Raupe gerade dabei, sich zu verpuppen. Wenn man genau schaut, dann sieht man den Gürtel den sie sich um die Hüfte geschlungen hat, deshalb nennt man sie auch "Gürtelpuppe".

Während diese Puppe nun schon alles hinter sich hat und bereits dabei ist zu schlüpfen, lange wird es nicht mehr dauern, aber wir haben es nicht verfolgt, weil noch andere Besichtigungen auf dem Programm standen.

Nun hoffe ich, ich konnte euch ein wenig Farbe rüberbringen in die doch ziemlich grau/weißen Töne des" noch"Winters. Schaut euch mal um, vielleicht gibt es ja bei euch auch sowas????
Den Tag rundete dann ein wunderbares Abendessen beim Lieblingsitaliener der Gastgeberin ab,
Herz was willst du mehr.