Dienstag, 7. Oktober 2008

Ein paar Tage Pause


Mit diesem Foto möchte ich mich für ein paar Tage von hier verabschieden. Auch dieses Foto ist im Herbst entstanden, aber mal mit ganz anderen Farben. Die Silberdistel zeigt sich hier in ihrer ganzen Schönheit, ein tierischer Bewunderer hat sie auch entdeckt. Er nutzt die Gelegenheit zu einem Sonnenbad. Wenn ich wieder hier bin, gibt es ganz bestimmt Fotos, dann dürft ihr raten wo ich war. Bis dann....

Sonntag, 5. Oktober 2008

Ein Herbsttag am Lilienhof

Heute bin ich mal wieder am Lilienhof gewandert. In 14 Tagen werde ich dort mit einer Diabetikergruppe eine zweistündige Wanderung machen, heute wollte ich die Zeit erarbeiten, die Wege suchen usw.
Dieser hübsche gelbe Baum steht gleich am Anfang des Geländes und lädt alle Ankömmlinge zum Fotografieren ein, mich auch.

Ich laß nun mal einfach die Farben spielen, mit wenig Kommentaren.

Gelb und rot sind z.Zt. die gängigsten Farben.

Dann fand ich noch dieses Gebilde, kein Apfel, keine Birne evtl eine Nuss?

Ja, keine richtige Nuss, aber sie heißt Pimpernuss/Staphylea pinnata.

So sieht ihr Inneres aus, kleine runde Nüsschen. Sie ist , laut meinem Buch gefährdet, ich habe sie nicht mitgenommen.


Wer hat denn da so kunstvoll ein Ei in die Rinde gelegt? Könnte man fragen, des Rätsels Lösung folgt sogleich.

Eine Birke hatte sich, statt mit Blättern, mit Pilzen geschmückt und sah sehr attraktiv aus.


Diese Gasse wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

So sah der Eingang aus.

Es gab helle Stellen wo die Sonne noch hinein kam, es gab dunklere Stellen wo ich diese Pilze fand.

Es ist, glaube ich, ein Parasol. Bei den Pilzen kenne ich mich nicht so gut aus.

Der Waldmistkäfer/Geotrupes stercorosus lief mir gerade über den Weg, um sich flugs zu verstecken, einen Blitz mußte er sich dennoch gefallen lassen.

Als ich dann die Hohlgasse wieder verließ, gab es diesen Blick.

Beim genauen Hinübersehen zum Schwarzwald, entdeckte ich den Feldberg mit einer Schneedecke, mein Foto ist nicht so scharf, aber man kann ihn trotzdem erkennen.

Eine Reihe roter Beeren leuchtete mir entgegen, leider weiß ich nicht, was es für welche sind.

Immer wieder die bunten Blätter, man ist geneigt ununterbrochen die Farben einzufangen.

Als ich dann wieder in Ihringen war, verabschiedete sich die Sonne schon bald ebenfalls mit einem tollen Farbenspiel.


Freitag, 3. Oktober 2008

Tag der Einheit

Ich habe diesen Tag dafür benutzt, einen schönen Herbstspaziergang abzulaufen, den ich dann am Montag mit einer Gruppe gehen werde.




Die Trauben warten auf die Ernte, die ja nun heute unterbrochen wurde. Das Wetter war schön und viele Leute waren unterwegs. (Anklicken und große Fotos erscheinen)

Auch ein paar Wolken ließen sich immer mal wieder sehen und verliehen der Landschaft einen besondern Reiz.

Ein Blick hinüber in den Schwarzwald, man kann schwach Freiburg erkennen. Weil Wolken so faszinierend sind, nochmal ein Foto.

Ein schon vom Leben arg gebeutelter Admiral/Vanessa atalanta, nutzte auch nochmal die für ihn eventuell letzten Sonnenstrahlen. Er ließ einige Fotos zu, um dann aber wieder schnell in den süßen Trauben zu verschwinden.

Das, was von der Sonne voll getroffen wurde, erstrahlte in einer einzigartigen Farbenpracht, wie dieses Pfaffenhütchen/Euonymus europaeus.

Diese Zwei nahmen wohl das Wort Einheit = Einigkeit = Innigkeit ganz wörtlich.


Sie gehören zu der Familie der Baumwanzen.


Nein, nein, ich habe jetzt nicht ein Bild von den Rockys hier rein geschmuggelt, es ist alles von heute und vom Kaiserstuhl, die Perspektive macht's.
Weil dies Foto ein wenig düster wirkt, folgt nun gleich ein heiteres Bild.

Ein Steinklee/Mililotus officinalis, der ganz prächtig an einer Böschung stand.

Weil ich mir Rebhütten immer etwas genauer unter die Lupe nehme, finde ich ganz oft richtige Raritäten, so auch heute.

Mit diesem wunderbaren Emailschild hatte man einen Holzstoß abgedeckt. Ich habe es umgedreht, weil ich so neugierig war, was da wohl drauf stand, wunderschön muß es mal gewesen sein.
An diesem Hotel hatte es sicher einen ganz auffälligen Platz gehabt, unübersehbar und ganz modern.

Heute sucht man dieses Hotel leider vergebens, es gibt es nicht mehr.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Wenn die Sonne scheint....

...... dann ist immer noch soooviel los in der Natur, auch wenn der Wind noch so stürmisch weht. Vorhin bin ich durch meinen Garten gegangen, ganz langsam und intensiv. Was ich dabei alles entdeckte, will ich nun zeigen.

( Klick und großes Foto)
Diese Larve, z.B. vom Asiatischen Marienkäfer, muß schon noch tüchtig futtern, damit sie sich noch häuten kann, um schließlich als fertiger Käfer zu überwintern.
Meine Bayernkiwi ,der Sorte "Weiki", dagegen, sind schon fast reif. Eine Kostprobe hat es mir bestätigt, sie werden ja nur so groß wie eine große Stachelbeere, schmecken aber sehr süß.

Jetzt folgt ein kleines Rätsel, was kann das sein???

Nein, man kann es nicht essen es gehört zu einem Tier. Es schwirrt jeden Tag durch unseren Garten, ich bilde mir ein, es kennt mich genau. Manchmal habe ich das Gefühl, es fliegt hinter mir her, läßt mich ganz nah an sich ran, hier der Beweis:

Ca. einen Zentimeter halte ich meinen Finger an die Heidelibelle, sie flog nicht davon. Ich redete mit ihr und sie drehte den Kopf nach beiden Seiten, als wollte sie antworten. Das ging eine ganze Weile so, ich wurde dann aber doch zu dreist, denn ich wollte sie streicheln, das gefiel ihr denn doch nicht und sie flog ein Stückchen davon, um sich ungefähr einen halben Meter von mir wieder hin zu setzen.

Da ich noch zwei Schwebfliegen, sich sonnend auf Blättern sah, ging ich zu ihnen, um ein Foto von ihnen zu machen.
Diese gefiel mir sie so gut, weil man ihren Schatten gut erkennen kann.
In unmittelbarer Nähe saß eine andere Art, die Gemeine Winterschwebfliege/Episyphus balteatus, auch sie genoß die Sonne sehr ausgiebig.

Schwebfliegen erkennt man gleich daran, dass sie sich mit abgespreizten Flügeln hinsetzen.

An einem sehr ungewöhnlichen Ort entdeckte ich eine Wespenspinne, nämlich an unserer Hauswand.

Auffällig für mich war, dass sie einen sehr weißen Kopf hatte, das war mir sonst noch nie aufgefallen. Ob die auch, wie bei uns Menschen, grau werden wenn sie alt werden? Weil sie so günstig an der Wand saß, nutzte ich die Gelegenheit, um ein Foto von ihren Augen zu machen.
(Achtung, es folgt Großaufnahme)

Sechs Augen konnte ich zählen und wieder erinnern mich die beiden größeren Augen an eine Sonnenbrille, euch auch? Ich hätte weiter machen können, aber ich wollte noch Brot backen und so beendete ich meine kleine Fotosafari.