Sonntag, 23. Dezember 2007

Weihnachtsgrüße

Wir haben immer noch wunderbaren Rauhreif, da kommt so richtig Winterstimmung auf. Ich möchte euch mitnehmen auf eine kleine Fotosafari ins Rauhreifland Kaiserstuhl.

So sieht es morgens um halb sieben bei mir im Garten aus, rechts im Bild macht sich schon die Sonne auf den Weg. Da wird der Fenchel nicht lange in seinem Glitzerkleid glänzen können.


Als dann die Sonne ein wenig mehr durch die Wolken schaute, es war aber immer noch bitter kalt, da kamen die Vögel ganz nah ans Haus.

Vorrangig die Meisen, die mich immer wieder neu erfreuen. Wir haben Blaumeisen und Kohlmeisen in größerer Anzahl, dazu die Spatzen, Buchfinken und wenn es länger kalt bleibt, dann kommen noch die Bergfinken.



Bei Wanderungen in und um den Kaiserstuhl gibt es ständig etwas zu fotografieren. Nur ein paar
Kostproben möchte ich zeigen.



So ein Baggersee strahlt Ruhe aus, so still ist alles, die Natur hält den Atem an und lädt uns ein, es ihr gleichzutun. Ich habe mich anstecken lassen, lass mich einfach nicht treiben, genieße die Tage mit der Familie, wenn auch nicht alle da sein können.




Ist dieser Blick nicht einmalig?? Wie ein Tunnel sieht er aus, dies ist eine Spalierobstanlage, ganz dicke Pflaumen hängen im Herbst dran.



Ein Stückchen weiter dann dieser Farbklecks, bei Rauhreif ein eher seltener Anblick. Irgendeine
Amsel wird ihn entdecken und sich daran gütlich tun, ich gönne es ihr.



Verschwimmende Perspektiven, eine Pflanze am Wegrand, dahinter die Weite einfach schööön.



Bestens für den Winter gerüstet ist dieses Schaf, wenns mit dem Fressen stimmt, dann hat es keine Probleme mit der Kälte.
Ich könnte noch eine Weile so weiter machen, aber es soll für heute genügen. Die Fotos sind übrigens eine Gemeinschaftsproduktion Mutter/ Sohn, es wird nicht verraten wer, was und wo.

Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, nutzt die Zeit für Gespräche, Wanderungen, Spiele, in neuen Büchern stöbern, Musik hören, mäßig schlemmen, ..... euch wird schon was einfallen. Naja, vielleicht gibt es ja hier und da auch was bei den Bloggern.

Freitag, 21. Dezember 2007

Mein Gruß zum 4. Adventsbild....

...... sieht so aus, weil wir am Kaiserstuhl wohl keinen Schnee erwarten können, habe ich mir dies dazu ausgedacht. Das tuts doch auch, oder???


Dann habe ich euch noch ein "Zuckerherz" anzubieten, ich fand es einfach so heute in meinem Garten.



Oder mag jemand lieber gezuckerte Efeubeeren? Kein Problem, hier sind sie.


Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Advent. Vielleicht habt ihr ja Schnee.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Frostige Schönheiten

Seit ein paar Tagen haben wir Frost, er hat den Kaiserstuhl fest im Griff. Man muß dennoch raus, auch der Frost hat seine Schönheiten im Angebot.
Ich hatte im benachbarten Bötzingen etwas zu erledigen, wenn man als "Naturwanderer" schreibt, dann sollte man auch danach handeln, dachte ich. Das Auto lies ich stehen, unsere Regio-Bahnkarte war ausgeliehen, da blieb dann nur noch das Fahrrad übrig. Dick angezogen fuhr ich los, bis nach Bötzingen sind es ca. 8 km, eine Tour.

Am kleinen Biotop, er liegt am Radweg, mache ich immer halt, heute auch. Es gibt dort immer etwas zu sehen.


Dieser Grashalm, er schaute zum Wasser heraus, sieht er nicht schön aus? Der kleine Tümpel war zugefroren, eine ziemlich dicke Eisschicht konnte ich feststellen, wagte mich aber nicht aufs Eis.


Ich ging ganz herum und fand interessante Dinge, der Apfel, wer hatte ihn hineingeworfen? Nun ist er festgefroren und gab einen wunderbaren Farbklecks ab.




Dies ist mein "Stern über Bethlehem", genauso hätte er doch aussehen können.

Ganz verloren ein weiterer Stern, sieht doch aus wie im Weltall ist aber alles auf dem Eis zu sehen. Ich hätte da noch lange verweilen können, Motive suchen , Geschichten erfinden, aber ich hatte ja einen Auftrag zu erledigen.



Dort, wo ich dann meine Aufgabe zu erledigen hatte, gab es auch einen winzigen Gartenteich, na da mußte ich doch schnell mal schauen was es dort gab. Auch da, alles zugefroren, aber ganz andere Motive.
Eingefrorene Luftblasen z. B., das muß man sich man überlegen, eingefrorenes Nichts, einfach Luft, hier sichtbar geworden und zur Schönheit erklärt.

Sie ist wohl total überrascht worden, hat wohl keinen Wetterbericht gehört sonst wäre sie sicher eher gestartet, bei dem Tempo, das Schnecken so drauf haben, da geht alles ein bisschen langsamer. Wir Menschen könnten manchmal etwas vom Tempo der Schnecken abschauen, aber in diesem Fall besser nicht. Ich habe sie einfach sitzen gelassen, weil ich nicht weiß, ob ich ihr mehr Gutes oder eher Schlechtes angetan hätte.


Weil ich wußte, dass in dem Teich auch Goldfische leben, habe ich mir Gedanken gemacht, ob er wohl tief genug ist und was die jetzt wohl machen. Während ich so schaute, sah ich doch etwas Rotes ganz still im Wasser liegen. Oje, dachte ich, tot aber als ich noch so guckte und guckte, da bewegte sich der Goldfisch gaaanz langsam. Ein Gedanke schoß mir durch den Kopf, ein Foto muß her. Ich legte meine Kamera aufs Eis mit Softblitz Einstellung, hier das Ergebnis.


Ich finde das Bild einfach irre, froh war ich, dass wenigstens ein Fisch zu sehen und lebendig war.



Auf dem Weg nach Ihringen hatte ich dann noch einen wunderbaren Sonneuntergang erlebt.
Eine riesengroße Sonne verschwand hinter den Bäumen und tauchte alles in ein rosarotes Licht.


Dann ging alles ganz schnell, in wenigen Minuten war sie nicht mehr zu sehen, aber vorher lugte sie noch hinter einem Baum hervor.


Sonntag, 16. Dezember 2007

3.Adventssonntag, es gibt immer noch Trauben

Heute haben wir einen Spaziergang in die Rebberge gemacht. Strahlende Sonne, gutes Fotowetter. Wie man sehen kann, die Farben kamen so schön warm raus. Der Wind blies ordentlich, machte uns klar, noch ist kein Frühling.


Dann fanden wir noch jede Menge Trauben , sie schmecken immer noch zuckersüss, sind aber eiskalt.

Wir haben trotzdem welche gegessen, es war sozusagen unser Dessert.


An den Böschungen wächst langes Gras, da pflückte ich ein wenig und flocht einen Zopf daraus.
Da kam mir die Idee, ich hinterlasse ein paar "Zopfspuren", mal sehen, ob sie in den nächsten Tagen noch dort hängen. Hier zwei Beispiele meiner Flechtkunst:

Diesen habe ich dann noch mit Pfaffenhütchen geschmückt, dann haben die Vögel auch noch was davon.Hier sind Brombeerblätter das Beiwerk, leuchtet so schön rot. Vielleicht wundern sich ein paar Wanderer über die kleinen Zöpfe.


Es wurde dann schnell dunkel, so gab es noch ein paar herrliche Fotos von der untergehenden Sonne, eins stelle ich vor.

Ein typisches "Rebensonnenuntergangsbild", Rebstöcke, eine kleine Rebhütte, stimmungsvolle Wolken, dahinter die verschwindende Sonne. Die Tasse Tee tat dann so richtig gut, umrahmt von guter Musik, ein schöner Tag.