Samstag, 1. Dezember 2007

Einen schönen 1. Advent


Mit diesen winterlichen Bildern wünsche ich allen einen schönen 1. Advent. Ja, so schön kann der Kaiserstuhl auch sein, wenn er denn Schnee hat. Diese Fotos sind vom letzten Jahr, bis jetzt gab es nur Spuren von Schnee. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Morgen haben wir hier unseren kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt. Da dürfen nur Privatanbieter anbieten, ausgenommen Schulen, Kindergärten ,Vereine.
Ich freu mich drauf, vielleicht gibt es auch ein paar Fotos....

Freitag, 30. November 2007

Ediths Brotbacktag


Ich backe oft unser "tägliches Brot" selber. Bei mir ist alles Handarbeit. Brotbackmaschinen, fertige Teigmischungen, alles gibt es bei mir nicht, ich stehe auf Handarbeit. Dies war meine Auswahl an Mehl, dunkles Gemengemehl, Dinkelgries, Hefe, Salz und eine Handvoll gemischter Körner mit eigenen Nüssen, fertig ist die Mischung.

So sieht meine Mischung aus, warmes Wasser dazu und los geht es mit der Kneterei, alles mit Muskelkraft. Ich wiege meine Zutaten nie ab, mach es so nach Augenmass, deshalb schmeckt mein Brot auch immer etwas anders, aber immer gut :-))

Tja, da wird gewalkt und geknetet und mit der sauberen Hand noch ein Foto gemacht.

Nachdem nun der Teig fertig ist, wird er zugedeckt, an einen warmen Ort gestellt und sollte mindestens das Doppelte seines Volumens erreichen bevor er weiter verarbeitet wird.

Inzwischen bereite ich die Formen vor, leicht einfetten genügt.

Ja, er ist gewachsen und ich kann weiter arbeiten. Er wird aus der Schüssel genommen, ich befeuchte meine Hände immer gerne mit etwas Öl, dann klebt der Teig nicht so an den Händen. Dann teile ich ihn in möglichst zwei gleiche Portionen. ( gelingt nicht immer so exakt)

Dann ab in die Formen und glattgestrichen, ich schneide ihn in der Mitte tief ein, damit er gut aufgehen kann. Anschließend stelle ich ihn in den kalten Ofen und backe ihn mindestens eine Stunde bei Heißluft mit 180° - 190°.



Danach sahen meine Brote so aus, lecker duftend und wohl geraten. Ich habe die Zeit dazwischen genutzt, meine Fenster in der Küche zu putzen.

Nachdem sie ein wenig abgekühlt waren, habe ich eins durchgeschnitten, um das Innere zu zeigen, man sollte ruhig ein wenig länger warten, aber ich wollte es euch zeigen, hier nun die Ansicht.

Das wird nun gut munden, Butter und eine gute Marmelade, Kornelkirschenlmarmelade vielleicht? ( Hallo Wurzerl :-)))
Ich teile das Brot jeweils in vier Teile und friere es ein, dann haben wir für eine Weile Vorrat.
Hat jemand Lust bekommen, oder gibt es noch mehr Bäckerinnen??? Oder Bäcker??

Donnerstag, 29. November 2007

Plünderung, wer war das??

Bei meinem heutigen Kontrollgang in Sachen Wespenspinnenkokon, erlebte ich eine böse Überraschung. So fand ich einen meiner Kokons vor, ausgeplündert. Wer mag das gewesen sein??


Hier ein Blick von oben hinein in den Kokon, leer, aber wohl doch nicht so ganz.

Ich sah nämlich winzig kleine Spinnchen herausklettern.



Ob die wohl noch den Winter überstehen?? Oder werden sie ein Opfer der Vögel?
Ich habe da so meine Vermutung, ich denke mal, die Meisen waren es auf ihrer intensiven Suche nach Futter. Sie turnen nämlich auch ständig an den Hauswinkeln herum und suchen dort eingesponnene Überwinterungsraupen. Dieser Kokon war am Juniperus, leicht zu erreichen.
Ich habe aber immer noch genügend gut getarnte Kokons, so denke ich, werde ich im nächsten Sommer wieder reichlich Spinnen haben.

Mittwoch, 28. November 2007

Was macht eigentlich der Winzer zur Zeit?

Ja, der hat immer was zu tun. In den letzten Tagen haben wir immer wieder die schönen Sonnenstunden genutzt, um Spaziergänge zu machen. Dabei haben wir den Winzern bei ihrer Winterarbeit zugeschaut.


So sehen die Reben nach der Lese aus, total verwachsen und verwurstelt, sie müssen wieder neu geschnitten werden. Mit Kennerblick schneidet der Winzer alle alten Fruchtruten ab und läßt die besten Ruten stehen für das neue Erntejahr. Meistens nur eine einzige Rute, je nach Sorte und Wuchs, oftmals aber auch zwei.


Wie man auf diesem Foto gut erkennen kann, hat dieser Winzer zwei stehengelassen. Das Schneiden der Reben ist eine aufwändige Sache, jede einzelne Rebe wird dabei genau angesehen, um den optimalen Ernteertrag zu gewährleisten. Laien würden sicher viel Schaden anrichten, weil sie sich da oft an der dicksten Rute festmachen würden, was aber nicht immer die richtige Entscheidung ist.


Ja, das gibt eine Menge Holzabfall, früher hatte man das Holz gesammelt, gebündelt und mit nach Hause genommen, um es dann in den Öfen zu verheizen. Oder, in den Backöfen zum typischen "Flammkuchen" zu nutzen. Daher der Name "Flammenkuchen".
Heute läßt man es entweder liegen und vermulcht es dann, oder man verbrennt es, wie hier zu sehen. Unwillkürlich dachte ich bei dem Anblick daran, dass in nur 10 Monaten schon wieder Weinlese ist, noch hängen Trauben an den Reben und laden immer wieder zum Naschen ein.



Auch unter den Reben blüht es hier und dort, wie dieser Reiherschnabel mit seinen leuchtenden Farben. Er ist sehr klein, fällt aber durch seine Farbe auf.
Oder dieses Ackerstiefmütterchen, einfach mitten im faulendem Weinlaub steht es unbekümmert und strahlte uns entgegen.

Die Sonnwendwolfsmilch an einer Rebzeile, gab auch noch ein gutes Motiv. Das mußte ich mitnehmen.


Plötzlich sagte Reinhard:" Schau mal, da blühen schon wieder die Weidenkätzchen!" Tatsächlich, an einer Böschung stand ein kleines, blühendes Bäumchen. Leider ein wenig zu weit für meine Kamera, ich habe es dennoch versucht, hier das Ergebnis.