Montag, 26. November 2007

Von A - Z Kreislauf einer Stockrose

Als ich heute in meinem Garten nach Motiven Ausschau hielt, fiel mein Blick auf meine Stockrose. Bei näherer Betrachtung stellte ich fest, dass man alle Wachstumsphasen der Stockrose an einer einzigen ausmachen kann. Oben das Foto zeigt den zarten Versuch, den Schritt in die Welt zu wagen. Ganz langsam öffnet sie sich, zeigt ihr zarte rosa Farbe.

Diese Blüte ist ein Stückchen weiter, sie zeigt sich schon in ihrer wahren Größe, noch nicht ganz aufgefaltet, sondern als Rolle.

Kaum spürt sie den Sonnenschein öffnet sie sich willig, zeigt nochmal ihre volle Schönheit, trotz kälterer Temperaturen.

Aber ihre Blütezeit ist leider vorbei, ganz langsam verändert sie sich, wird blasser und blasser....
Läßt schließlich ihre Blüte fallen, nachdem sie sie wieder eingerollt hat.

Zurück bleibt die Samenkapsel, sie ist reichlich gefüllt. Das alles konnte ich heute an einer Stockrose beobachten, es hat mich sehr berührt. So etwas an einer Pflanze zu finden, das "A" steht für Aufblühen, das "Z " für Zerfall, war für mich sehr ungewöhnlich, ich wollte es einfach mal zeigen. Vergleiche zu einem Menschenleben kamen mir plötzlich in den Sinn.

Samstag, 24. November 2007

Obwohl es nicht einladend war.....

....ich bin trotzdem raus. Meinen Mann hats erwischt, der wollte nicht soweit mit wegen dem Wind und so.
Durch die Reben ging ich, schauen was noch blüht oder krabbelt.


Diese Sonne hat auch ganz erstaunt geschaut, so ein Wetter und da geht jemand spazieren.


Es gab auch gleich was Blühendes, diese Vogelwicke. Sie stach richtig aus dem welken Gras hervor.


Auch die Esparsette ließ das Rot leuchten, man sah es ihr an, lange reicht die Kraft nicht.


Bunte Kronwicken hätte ich garnicht erwartet, aber ein paar unverwüstliche Blüten haben den ersten Frost noch überlebt.

Das Einjährige Berufskraut hat ja winzige Blüten, entsprechend auch winzigen Samen, davon aber sehr viel.

Ruccola wehrt sich mächtig gegen den Frost, an geschützten Stellen, hier an einer Vulkanwand, sieht man noch immer seine Blüte und natürlich auch die Salatblätter.

Unter einem Lössüberhang stand noch eine Seifenblume mit einer blühenden Dolde, hier nur eine Blüte aus dem gesamten Körbchen.

Ganz überrascht war ich, noch blühenden Erdrauch zu finden. Wenn er im Sommer üppig blüht, dann sieht er wirklich wie ein zarter, roter Rauch aus.

Über die Taubnessel braucht man nicht viele Worte verwenden, es kennt sie jeder und sie sieht immer wieder schön aus.

Weil neulich die Weidenröschen als Verwechslungsmöglichkeit bei der Feldsalatsuche nicht so richtig deutlich rauskamen, hier ein besseres Foto.

An einer Vogelzüchterei führte mich mein Weg vorbei, da sassen sie und hüpften und sangen, trotz trüben Wetter.


Aber der absolute Farbklecks der gesamten Wanderung, war dieser hübsche Eingang zum Kindergarten, in dem unsere Kinder schon waren. Da war er aber noch nicht so bunt.

Freitag, 23. November 2007

Regentropfen, die ....

... die ausnahmsweise nicht an mein Fenster klopfen, sondern sich an Zweige verfangen haben und hängen geblieben sind. Oben, an unserer Nashi, eine Exotenfrucht. Der Gedanke an die Frucht läßt mir das Wasser im Munde zusammen laufen.


Zweimal habe ich Tropfen an Efeu festgehalten, oben an schon fast reifen Früchten, unten an den grünen.

Eine grün gebliebene Feige, an der der Tropfen langsam nach unten wollte.

Daneben ein Tropfen an unserm Pfirsichbaum, sein Ästchen ist so schön rot, es fällt einem garnicht immer so auf.


Der neue Feigenbaumansatz, das kleine süsse Zipfelmützchen, hat noch ein Tröpfchen abbekommen.
Laut Wetterbericht soll es auch am Wochenende keine Sonne geben, Tropfen machen sich doch auch gut????
Ein schönes Wochenende wünsche ich den Betrachtern und mir:-))

Donnerstag, 22. November 2007

Auf dem Mond gelandet??

"Oje, jammerte die kleine Springspinne, "wo bin denn ich gelandet, etwa auf dem Mond????" "Siehste, piepste es hinter ihr, "ich habe doch gleich gesagt, du springst in die falsche Richtung, aber auf mich haste ja nicht gehört." Was machen wir nun,fragte die kleine Spinne??" "Ich würde vorschlagen, uns ein wenig umzusehen, was hälste davon?" O.k. das machen wir."

Ja was sahen sie denn da? Da krabbelte doch etwas schnell weg, verkroch sich unter einen Stein." Was war das.?" Das fragten sich die zwei, sie rückten enger zusammen und sprangen weiter.

Schon wieder sowas komisches, geringeltes Etwas. Es wurde ihnen ein wenig unheimlich, was da wohl noch alles zum Vorschein kommt? Fragten sie sich leise.

Huch, auch das noch, eine schwanzlose Exe, wohin so schnell verstecken? Kein Baum, kein Srauch, kein Loch weit und breit zu sehen.

Da, was ist das?? Nun rücken auch noch welche mit Stangen an, Hilfe.......Hilfe....


Aber niemand hatte das gehört, niemand eilte ihnen zur Hilfe. Im Gegenteil, schwarze unheimliche Augen starrten sie stumm an, sie sprangen schnell weiter.


Ein grünes Ungeheuer stellte sich ihnen in den Weg. " Weg, schrieen sie, weg mit dir du Ungeheuer!"


Durch ihre Sprünge hatten sie nur weitere Bewohner neugierig gemacht, dieses Geschöpf stand plötzlich vor ihnen. "Du, du hau ab, weg mit dir, verschwinde!"



Sie eilten zur einzigsten Abflugstelle, aber die war schon besetzt, er saß darauf und machte auch keine Anstalten, den Platz zu räumen. Sie hatten nicht den Mut, ihn aufzufordern, den Platz zu räumen. Traurig setzten sie sich auf einen Stein und weinten sich in den Schlaf.

Von einer schönen Blumenwiese träumten sie, fern auf der schönen Erde. Da wo sie immer gerne zusammen mit anderen Insekten soviel Schönes erlebten, und nun das .....

Als sie wieder wach wurden, trauten sie sich garnicht die Augen zu öffnen. Schlieslich versuchten sie es doch, ja was sahen sie denn da???? Sie waren ja auf der schönen Wiese, sie hatten alles nur geträumt... Wie schön für uns, dachten sie und sprangen fröhlich zu ihren Freunden.