Montag, 23. April 2007

Nun krabbelt's fliegt's und schwebt es wieder



Nun geht es wieder los, es ist interessant in meinem Garten, ich gehe nur für eine Weile mit der Kamera raus und schon sind die herrlichsten Tiere da. Dieser hübsche zottige Bienkäfer macht sich doch auf jeder Pflanze gut, oder???



Diese Kürbisspinne ist zwar sehr klein, aber ihre Beute, man sollte es nicht glauben, um einiges größer als sie selbst.
Weil er, der gemeine Widderbock, so schön schwarz ist, fällt der natürlich besonders auf einer weißen Blüte auf. Ich finde ihn so apart gezeichnet, er gefällt mir gut, mache fast immer ein Foto von ihm.


Ebenfalls auf weißer Blume lauernd diese Pisaura, sie liebt Sonnenbäder, ist sehr schreckhaft wenn sich ihr ein Schatten nähert, dann huscht sie sofort unter die Blüten, man muß sehr langsame Bewegungen machen, dann klappt's.


Auch die gelbe Fliege genoß gerade die ersten Morgenstrahlen um richtig warm zu werden.


Sie ist nun wieder sehr an die Erde gebunden, zieht langsam ihre Bahnen,
manchmal könnten wir Menschen noch etwas von ihrer Langsamkeit lernen, man sieht mehr.

Freitag, 20. April 2007

Mein Garten hat mich wieder

Mein Mann brachte mir heute die ersten Maiglöckchen, nun duften sie um die Wette mit dem Flieder. Im Garten blüht und schwirrt es, ich freue mich sehr darüber. Ich brauche nicht weit zu laufen um Fotos zu machen, hier ein Wollschweber im Anflug auf mein Blaukissen:

Er macht einen mächtigen Lärm während er schwirrt, man glaubt ein riesiges Insekt sei im Anflug dann kommt da so ein kleines aber feines Insektchen geflogen. Mit seinem langen, ausgefahrenem Rüssel, sieht es sehr urwüchsig aus. Es reizt mich immer wieder ein Foto zu machen.

Das Stärkste aber waren heute unsere Lilienhähnchen. Zu "dritt" machten sie daran für den Nachwuchs im nächsten Jahr zu sorgen.

Ob das wohl klappt??? Ich habe da so meine Zweifel, mit dem Ergebnis ist frühestens im nächsten Jahr zu rechnen.

Mit einer guten Feigenernte dagegen, ist schon in diesem Jahr zu rechnen, so wie das ausschaut.

Man könnte glauben, bei der Größe geht nicht mehr lange, aber man muß schon noch Geduld haben. Feigen, frisch vom Baum sind einfach köstlich .... ich freue mich schon sehr darauf.

Das ich auch immer einen schönen gelben Teppich im Garten habe, dafür ist auch wieder gesorgt.Man kann ja sooo viel aus Löwenzahn machen, z. B. wir essen jeden Tag Salat mit Löwenzahn blättern. Auch Gelee kann man daraus machen, alles schon probiert. Kurzum, es ist kein Unkraut, sondern ein Wildkraut und dazu noch ein gesundes.

Fazit des Tages: Gerade die unscheinbaren Dinge sind es Wert, beachtet zu werden.

Donnerstag, 19. April 2007

Mein letzter Urlaubsbericht






Ja, irgendwann muß man die Heimreise antreten. Unterwegs haben wir aber noch viele schöne Eindrücke gesammelt. Eigentlich schaut man nicht in fremde Fenster, aber diese waren so schön, da mußte

ich einfach schauen. Man merkte, Ostern war gerade erst vorbei. Alle Blumen waren so erfrischend leuchtend, ich hätte am liebsten alle Fenster fotografiert.

Mit diesen drei Fenstern soll ein kleiner Einblick in französische Dorfidylle gezeigt werden. Ich wäre gerne noch stundenlang durch enge Gässchen und Winkel gelaufen, aber wir mußten weiter.
In einem Dörfchen war Flohmarkt, weil wir aus dem Elsass wissen wie interessant französiche Flohmärkte sind, machten wir Station ,um uns in die Schaulustigen und Käufer einzureihen.

Was es dort noch alles gibt, kann man garnicht beschreiben, nichts ist unmöglich.

Allmählich drängte dann doch die Zeit, wir hatten noch eine große Strecke zu bewältigen, denn wir wollten auf dem Rückweg keine Autobahn benutzen. Grün markierte Landstraßen, die eine schöne Landschaft garantierten, benutzen wir statt dessen. Wir wurden nicht enttäuscht, blühende Rapsfelder vermittelten uns ein warmes Sommergefühl gepaart mit dem Duft der blühenden Blumen und Sträucher rechts und links der Straßen.

In einem Straßengraben neben der Straße leuchtete uns schon von weitem etwas rotblühendes entgegen, Orchideen. Natürlich mußte ein Foto her, es war ein Knabenkraut, nach meiner Einschätzung das Gefleckte Knabenkraut.


Man kann sich schnell vertrödeln von der Zeit, dies ist uns passiert, denn so schön die Nebenstraßen auch sind, sie kosten Zeit die einem nachher fehlt. Um es kurz zu machen, wir waren erst um 00.30 h zuhause.

Es war wieder ein schöner und erlebnisreicher Urlaub gewesen. Nun noch das letzte Urlaubsbild.

Mittwoch, 18. April 2007

So ein Tag..


An diesem Tag hatte mein Mann Geburtstag. Ne, ne ich habe ihm nicht dieses Schloß geschenkt, aber er macht sich gut darin.

Von mir bekam er zunächst mal ein zünftiges Picknic am Ufer der "Cher" das ist doch auch nicht zu verachten. An diesem Tag machten wir es uns sehr gemütlich.

Am anderen Tag wollten wir uns das größte und das berühmteste Schloß ansehen, nämlich Chambord. So machten wir uns früh auf den Weg und dann lag es vor uns im Morgendunst.


Es gehört zum Unesco Weltkulturerbe. Wir waren anscheinend nicht früh genug, denn immer wo wir hinkamen, Asien war schon da. Nicht nur Japaner, nein alles bunt durcheinander. Da gab es die Chinesen, Thailänder, Koreaner usw.usw. Dann hörte man es in etwa so:

Tsching tschang noß
( Schönes Schloß)
Plong da Lin
(Stell dich hin)
Gling da noto
( Mach ich Foto)

Ja, so ähnlich klang es dort und dann ging's los, klick, klack, klick, klack....
Geduldig hörten sie sich alles an, was ihnen der Reiseleiter erklärte. Wir machten es kurz und kamen uns dabei oft wie Kulturbanausen vor. Zu unserer Ehre sei gesagt, dass wir immer eifrig nachgelesen haben.

Weil uns der Rummel doch zu stören begann, machten wir uns auf den Weg um die Ruhe in der Natur zu suchen. Ein Schild machte uns neugierig, es zeigte auf ein kleines Schloß, versteckt im Wald, da wollten wir hin. Wer begrüßte uns da?

Etwas sehr Vertrautes, Esel die uns gleich an Ihringen, unseren Heimatort, erinnerten.
Wer mehr darüber erfahren möchte, was Ihringen mit Eseln zutun hat, der klicke einfach www.ihringen.de an dann erfährt er mehr.
Das Schlößchen war übrigens die Überraschung des Tages. Mir hat es sehr, sehr gut gefallen. Mit viel Liebe und Hingabe haben die Eigentümer das Schloß hergerichtet und sind immer noch dabei. In diesem Schloß konnte man etwas über das Leben der einfachen Leute erfahren, die es sicher schwer hatten unter ihren jeweiligen Herrschern. Wenn man den Prunk in den großen Schlössern sieht, dann ist ziemlich klar,die Revulution war ein Muß. In dem angrenzenden Wald des Schlößchens gab es eine Farbenpracht, so bunt habe ich bei uns noch selten Wälder gesehen. Was blühte da alles?

Schlüsselblumen, Veilchen, Storchenschnabel,Scharbockskraut und, und und.... Dann erst die Vögel, sie gaben ein herrliches Konzert. Ein Rotkehlchen saß ganz zutraulich in etwa drei Meter Entfernung und lies sich nicht beim Singen stören.