Sonntag, 18. März 2007

Frühlingsgedicht


Nun bricht aus allen Ritzen das königliche Blau.
Die Vöglein seh ich flitzen durch morgendlichen Tau.

Bei mir fängt's an zu keimen, läßt stümperhaft mich reimen zu sagen frank und frei, nicht lange währt's bis Mai.




Doch alle Wettermänner sind wahre Wetterkenner, sie meinen frei heraus, mit Maien ist's nun aus.
Statt blühen soll es schneien und das so kurz vor Maien. Soll werden alles weiß und Blumen gibt's aus Eis.
Ich kann es kaum erwarten, das Blühen tut's im Garten und diese stolze Sonne bereitet wieder Wonne.

Freitag, 16. März 2007

Schon wieder die Hälfte rum...

Hei, wie die Zeit dahineilt, nun haben wir schon die Hälfte vom März rum. Es war ein schöner März bisher, nun soll es nochmal Winter werden man kann's nicht glauben. Inzwischen bin ich ein Jahr älter geworden, auch das kann nun abgehakt werden.


Neulich war ich bei Freunden im Garten, die haben eine Menge Holz aufgebaut unter dem Dach an der Hauswand. Diese Biene machte gerade Hausbesichtigung, ich glaube, es hat ihr zugesagt.


Ja, und dieser Klettermaxe ging die Wände hoch. Einer der Söhne von den Freunden ist ein Froschliebhaber.
Als er diesen Frosch fing im letzten Jahr, war ich dabei. Er hatte ihn in ihren kleinen Tümpel am Haus ausgesetzt nun hat auch er schon Frühlingsgefühle, da ist dann keine Wand zu hoch, zu steil oder zu glitschig, man eilt hinaus. Wenn bloß das blööde Netz nicht wäre.

Bei mir im Garten sah ich diesen Wespenspinnenkokon. Eine freche Pisaura mirabilis eine List spinne tat so, als gehörte ihr der Bau.

Na das geht aber nicht, denn darin sind noch die winzigen Kleinen der Wespenspinne. Ich freue mich schon auf ihr Erscheinen. Aber bis dahin ist's allerdings noch sehr lang.

Heute war ich mal wieder am Vulkanpfad, auch da hat der Frühling mächtig aufgelegt. Die Mauereidechse beäugte mich fast freundschaftlich, sie lies mich sehr nah an sich ran:

Hat sie nicht ein wunderbares Auge?
Seit meinem letzten Besuch bei den Mauereidechsen , haben sie intensivere Farbe bekommen, sie leuchten mehr.

Unter den Reben wird es auch immer bunter. Zu den Hyazinthen gesellt sich bereits Zypressen-
Wolfsmilch, Weinbergslauch und vieles mehr.

Diese hübsche Schwebfliege war so emsig am Saugen und war dabei sehr schnell. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um dieses Foto machen zu können.
Es gab viel zu sehen und zu fotografieren aber mir wurde kalt ich war zu leicht angezogen.

Daheim im Garten habe ich mich schnell wieder warm gearbeitet. Das an diesem Wochenende
nochmal Schnee kommen soll, kann ich nicht glauben, warten wir's mal ab.

Montag, 12. März 2007

Heute im Garten,


Heute war ich im Garten und habe den erstern Salat gepflanzt. Beim Herumschauen auf Blüten, Sträucher, Bäumen und auf Steinen, fand ich unter einer Dachziegel schon die ersten Blindschleichen, die die Wärme unter den Ziegeln sehr genossen. Ich habe mich sehr gefreut, denn ich hatte schon befürchtet, die Nachbarskatzen hätten ihnen den Garaus gemacht. Die sind nämlich immer hinter ihnen her.

Diese Wanze fand ich zum ersten Mal in meinem Garten, sie saß auf unserem Juniperus, auf dem jedes Jahr die herrlichen Prachtkäfer anzutreffen sind:

Ich freu mich schon wieder drauf. Es sind wirklich fliegende kleine Edelsteine.

Freitag, 9. März 2007

Magnolien blühen

Fast unbemerkt stand plötzlich der Magnolienbaum vom Nachbarn in Blüte, so schnell kann das gehen.
Es ist viel aufgeblüht seit ich zum letzten Mal hier etwas geschrieben habe. Ich war fast jeden Tag mit in den Reben, wir sind intensiv dabei, den Reben den nötigen Halt zu geben, wir machen "Bögen" wie man hier so sagt. Einige wunderschöne Sonnenuntergänge haben wir gesehen. Der Schnee ist von den Höhen des Schwarzwaldes getaut, nur in den höchsten Lagen kann man noch Fetzen von Schnee ausmachen.
Auch in den Vogesen sieht man nur wenig Schneereste, ob der Winter endgültig "Adios" gesagt hat???

Dieser Admiral flog heute in der Mittagssonne bei uns auf dem Blaukissen herum. Auch ein nicht ganz alltägliches Bild. Die Gänseblümchen sind sehr begehrt bei den Bienen. Sie suchen emsig nach Futter, da wird jede Blüte angeflogen.


Nun wird es auch nicht mehr lange dauern und die Küchenschellen werden sich als Futter für Insekten anbieten können. Diese entdeckte ich in Friedhofsnähe. Sie sind so richtig flauschig, kuschelig weich, wenn man sie berührt.


Aber immer wieder schön sind die Mandelbäume, sie blühen z.Zt. sehr üppig und ziehen an den Wochenenden Scharen von Leuten an den Kaiserstuhl.