Samstag, 3. Februar 2007

Geruhsamer Tag

Ja heute hatte ich meinen Ruhetag. Am Samstagmorgen gehe ich regelmäßig zum Gottesdienst, denn ich gehöre zur Adventgemeinde. Heute machten wir noch zusammen Potluck, das ist immer sehr umfangreich und sehr kreativ was jeder so mitbringt. Als wir wieder zu Hause waren, machten wir noch einen kurzen Spaziergang, weil's aber so windig war, fiel der Spaziergang eben nur kurz aus. Trotzdem bemühen sich die Frühblüher aus dem Boden zu kommen, sie schrecken Wind und mäßige Kälte nicht ab, wie dieses Bild beweisen kann:


Sehr zu unserer Freude, denn so schöne leuchtende Farbtupfer tun dem Auge und dem Herzen gut. Wir Menschen können uns doch jedes Jahr daran erfreuen, dass alles so genau nach dem Plan des Schöpfers abläuft, Frühling, Sommer, Herbst und Winter, wenn auch manchmal etwas verschoben von der Zeit, aber alles kommt. Neugierig schaue ich jeden Tag in meinem Garten nach Veränderungen, was ist schon wo zu sehen? Wirklich, es passiert jeden Tag etwas , irgendwo ist's plötzlich grün. Was die Winterfütterung anbelangt, braucht man nicht viel nachfüttern, die Vögel finden selbst genug, jedenfalls in meinem Garten. Eifrig scharren sie im Kompost herum und finden Würmer oder Käfer. Bis es aber in meinem Garten wieder so bunt aussieht, geht's noch ne Weile aber freuen darf man sich schon heute, finde ich.

Mit diesem kleinen Blumengruß will ich für heute Ade sagen, schaun wir mal was morgen ist.

Freitag, 2. Februar 2007

Eidechsenpfädle


Heute sind wir mal wieder zum Eidechsenpfädle gefahren, per Rad versteht sich doch. Weil die Sonne in der Mittagszeit so schön schien, war mir klar, die Eidechsen sonnen sich. Es gibt bei uns am Kaiserstuhl eine Ecke mit viel Mauern und liegt schön in der Sonne. Die Eidechsen finden dort ideale Wohnungen. Diese hier muß erst nochmal schauen ob die Luft rein und auch warm genug ist. Wir haben mindestens 20- 25 Eidechsen gesehen. Sie sind faszinierend wie schnell sie die glatten Mauern hochlaufen können. Nachdem alles in Ordnung war, schlüpfte sie dann ganz raus und husch, weg war sie. In allen Größen gab es die kleinen Tierchen, wir haben uns sehr gefreut. Dann flog doch tatsächlich noch, oder schon, ein Admiral durch die Lüfte. Er war so von der Wärme angetan, dass er sich garnicht hinsetzte, ich hätte doch so gerne ein Foto gemacht:-) Wir fanden dann noch Feldsalat, den mußten wir einfach mitnehmen er schmeckt sehr lecker, irgendwie kräftiger als der im Garten. Somit hat sich unser Ausflug zum "Eidechsenpfädle" genutzt, wir werden wieder mal vorbeischaun, denn dort zu laufen ist sehr schön warm, zu jeder Jahreszeit.



Na, da bekommt man doch Hunger, oder? Heute gab es den Salatteller ohne Blumen, weil's z.Zt. keine gibt, aber im Sommer da sehen unsere "Wildsalatteller" schon so oder ähnlich aus.

Donnerstag, 1. Februar 2007

Auf der anderen Seite

Heute war ich mit dem Rad ins Elsass geradelt, sind nur 6 km. Ich hatte das Gefühl, dass die Schwäne sich auf elsässischer Seite wohler fühlen denn es wimmelte nur so von Schwänen.


Den Grund, warum die alle im Elsass waren, sah ich dann auch schnell. Es wurde tüchtig gefüttert , Rentner hatten die größte Freude ihr altgewordenes Baguette an die immer hungrigen Wasservögel zu verfüttern. Was gab es da nicht alles zu sehen, Enten, Blässhühner, Kormorane, Möwen, Tauben und alle sehr zutraulich. Die Schwäne marschierten an Land, sehr sicher und zielgerade auf die Brotspender zu. Wenn's nicht schnell genug ging, wurden sie ungeduldig und stupften den Leuten ins Hinterteil, ganz ungeniert. Den größten Krach machten die Möwen, sie nutzten sogar die Rücken der Schwäne als Standpunkt, um schneller an Brot zu kommen.

Das Bild ist nicht so dolle, aber es mußte auch blitzschnell gehen und die Viecher waren sehr unruhig. Die vorjährigen Schwäne waren nicht so gern gesehene Gäste, sie wurden gehörig mit Schnabelhieben taktiert. Spontan fiel mir die Geschichte vom häßlichen Entlein ein, dass sich am Ende der Geschichte in einen leuchtend schönen weißen Schwan verwandelte. So ist es halt im Leben, es kommt nicht immer auf das Äußere an. Wie heißt es im "Kleinen Prinzen" man sieht nur mit dem Herzen gut... Die ersten Mandelknospen entdeckte ich am Wegesrand, da mußte ein Bild her, es hat mich total begeistert.
Am "Canal-du-Rhin" kam noch ein sehr großes Schiff daher, das eiligst in die Schleuse fuhr, um abgesenkt zu werden zur Weiterfahrt irgendwohin. Urlaubsgefühle waren plötzlich da:-) Am Ufer des Canals suche ich gerne nach Schwemmholz. Ich habe nämlich entdeckt, dass man damit toll schnitzen kann. Wenn's mal nicht so schön ist, werde ich mir mal wieder was ausdenken, was ich schnitzen will.

Gestern

Gestern war ich den ganzen Tag irgendwie auf Achse. Morgens hier im Haus und am Nachmittag war ich in der Stadt. Die Bücherei zieht mich immer wieder magisch an. Dort suche ich mir meistens Bücher aus der Natur, spezielle Bücher über Schmetterlinge, Wanzen, Libellen und viele andere Tiere. Neulich habe ich sogar mal etwas heraus fotografiert weil ich's nicht behalten konnte. Es ging dabei um Feigenbestäubung, die Fotos sind sogar was geworden, hier am PC konnte ich alles lesen. Wir haben Feigenbäume und da hat's mich interessiert.
Am Abend bin ich dann noch in einem Gesprächskreis gewesen, er nennt sich "Lichtblick".Wir haben dort darüber gesprochen, was wir eventuell in diesem Jahr neu lernen oder üben wollen, z.B. Sprache lernen, Musikinstrument lernen und es wahrscheinlich dann doch alles fallen lassen.Wir haben dann versucht zu analysieren woran es liegt dass man zwar Pläne macht, aber dann doch nicht umsetzt. Eine schlüssige und für alle befriedigende Antwort haben wir nicht gefunden. Da fällt mir spontan ein sehr weiser Spruch ein:" Wer dazulernen möchte, läßt sich gern sagen, was er falsch macht", stammt aus "Hoffnung für alle" sprich Bibel.


Der Winter ist wieder verschwunden, nur wenige Fetzen Schnee kann ich von meinem Fenster aus sehen. Auch im Schwarzwald oben kann man nur sehr wenig Schnee ausmachen.
Nun noch ein Sprüchle für den Tag:
Was fehlt dir? Weg damit!