Aber alles der Reihe nach. Da mein Mann ein Geschichtsfan ist und schon immer mal nach Metz wollte, ich mich daran erinnerte, dass es dort Glasfenster von Marc Chagall gibt, war es klar, da fahren wir hin.
So fuhren wir am zweiten Urlaubstag mit dem Zug nach Metz. Als Naturwanderer lässt man natürlich das Auto stehen, versteht sich, oder?? In Metz angekommen, staunten wir nicht schlecht über den gewaltigen Bahnhof:

Wie einige andere Bauwerke seine Handschrift noch heute zeigen, z.B. dieser Platz mit den schönen Fassaden.

Dann sahen wir sie, die Kathedrale, und ich war sehr gespannt, was uns dort erwartete.


Nun suchten wir die Chagallfenster, sie waren im vorderen Teil der Kirche, so erlebten wir sie.

Obwohl die Sonne nicht schien, strahlten seine Fenster heller als all die anderen. Ob er spezielles Glas verwendet hat, oder andere Farben, sie strahlten einfach.

Ein paar Ausschnitte sollen folgen.



Es war nicht ganz einfach, gute Fotos zu bekommen, sie waren soweit oben und ich so weit unten.
Vielleicht bekommt man dennoch einen kleinen Eindruck des großen Meisters, vielleicht verspürt ja jemand ebenfalls Lust die Fenster im Original zu erleben.

Die Sonne lies sich doch tatsächlich nicht an diesem Tag blicken, aber uns hat es trotzdem gut gefallen und bunt war es auch.
Ein letzter Blick auf die Kathedrale, die so beeindruckend für uns war.

3 Kommentare:
Und ob die Chagall-Fenster gefallen!! Sogar sehr! Ich wusste gar nicht, dass es eine derart berühmte Kathedrale in Metz gibt. Wenn du Chagall magst und einmal in Zürich bist, dann solltest du dir unbedingt diejenigen im Fraumünster ansehen (ebenfalls wunderschöne Kirchenfenster). Je länger, je lieber sehe ich mir Städte im Herbst an...wenn sich die Bäume im bunten Kleid zeigen und es nicht mehr so viele Touristen hat.
Chagall ist einer meiner Lieblingsmaler! Ich hab noch nie Kirchenfenst von ihm gesehen, war jedoch mal in einer Ausstellung..
*lächel*
Das erste der abgebildeten Fenster ist gar nicht von Chagall...
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